News 2009


Vorweihnachtliche Stimmung beim CDU Weihnachtsbaumverkauf

Eine Atmosphäre wie bei einem Weihnachtsmarkt lag am Samstag auf dem Brunnenplatz in der Allendorfer Dorfmitte. Dort fand der Weihnachtsbaumverkauf des CDU-Gemeindeverbandes statt.

Die Union hatte drei weitere gewerbliche Anbieter von Weihnachtsbäumen gebeten, sich an der Aktion zu beteiligen. Dem Aufruf folgten die Firmen Clemens und Weiß ebenso wie Privatverkäufer Karl-Heinz Eckel. Die Gärtnerei Weiß bot zusätzlich Adventsgestecke an.

 

Gutes Verkaufsangebot

 

Erstmals gab es ein Verkaufsangebot für allerlei Weihnachtliches: Gestecke, Weizenkörnerkissen, Kerzen, Liköre, Glühwein, Bücher und etliche Dekorationsartikel wurden feilgeboten. Bei einer weiteren Verkaufsbude konnten sich die Besucher an Bratwürstchen stärken oder sich mit "Hochprozentigem" aufwärmen. Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann betätigte sich als Würstchenbräter.

Am Stand der Lebenshilfe-Werkstatt waren kunstgewerbliche Dekorationsartikel zu haben. Die Damenturn-Abteilung des Sportvereins versorgte Besucher mit leckeren Torten, Waffeln und Kaffee.

 

Rahmenprogramm

 

In der Mittagszeit kamen die meisten Besucher. Über mehrere Stunden gab es ein musikalisches Rahmenprogramm. Vor der Kulisse des alten Gotteshauses und weiterer schmucker Fachwerkhäuser spielten die Posaunenchöre aus Allendorf und Haine unter der Leitung von Friedhelm Pfuhl eine breite Palette von Melodien zur Advents- und Weihnachtszeit. Später spielten die Allendorfer Jagdhornbläser Jagdsignale und Fanfaren. Lieder der Adventszeit sangen die beiden Chöre des MGV Liederkranz. "Die Resonanz war ausgesprochen positiv", stellte der Vorsitzende des Gemeindeverbandes, Dirk Hofmann, fest. Er freute sich über die Beteiligung der gewerblichen Anbieter. "Das hat zur Folge, dass für die Spende für die Lebenshilfe wieder ein ansehnlicher Beitrag zustande kommen wird." Der Erlös wird der Allendorfer Lebenshilfe-Werkstatt zugute kommen


Dirk Hofmann erneut zum Vorsitzenden gewählt

Von links: Dirk Hofmann, Marie Schelberg, Monika Sögtrop, Robert Amend, Stephan Herzberg, Bernd Siebert, Tom Haase, Kurt Kramer, Roswitha Stark, Stephan Noll, Rudi Hoffmann, Timo Maurer, Manfred Briel
Von links: Dirk Hofmann, Marie Schelberg, Monika Sögtrop, Robert Amend, Stephan Herzberg, Bernd Siebert, Tom Haase, Kurt Kramer, Roswitha Stark, Stephan Noll, Rudi Hoffmann, Timo Maurer, Manfred Briel

Während einer Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes im Bürgerhaus Allendorf wurde ein neuer Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Dirk Hofmann, der dieses Amt seit 2001 bekleidet. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Claus Jürgen Müller und Kurt Kramer in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Schriftführer wählte die Versammlung Stephan Noll. Schatzmeister Torsten Hirt wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden Monika Sögtrop, Stephan Herzberg, Gerhard Schneider, Tom Haase, Ulrich Kirchhübel und Timo Maurer gewählt. Als Kassenprüfer fungieren Harald Hoffmann und Manfred Briel.

In seinem Bericht verwies Dirk Hofmann auf die zahlreichen Aktivitäten der Allendorfer CDU in den vergangenen zwei Jahren. Aus dem traditionellen Weihnachtsbaumverkauf 2007 und 2008 konnten insgesamt 1000 Euro zu Gunsten der Allendorfer Lebenshilfe gespendet werden. Im letzten Jahr fand der Weihnachtsbaumverkauf erstmals auf dem Allendorfer Brunnenplatz statt und war ein voller Erfolg. Die Aktion „Saubere Landschaft“ gemeinsam mit dem Allendorfer Jugendclub sei seit langem ein fester Bestandteil im Allendorfer Terminkalender und würde auch von freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung rege unterstützt, so der Vorsitzende. Als weitere Veranstaltungen nannte er die Herbstwanderung nach Bromskirchen und das CDU-Oktoberfest im Bürgerhaus. Ausführlich ging Hofmann auf die zurückliegenden Wahlen im Superwahljahr 2009 ein. „Bei der Landtagswahl im Januar und der Bundestagswahl im September haben wir in Allendorf gute Ergebnisse erreicht. Unsere Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg konnte ihren Wahlkreis wieder direkt gewinnen. Leider hat es für unseren Bundestagskandidaten Bernd Siebert nicht ganz gereicht, aber wir sind zuversichtlich und drücken ihm die Daumen, dass er noch in den Bundestag nachrücken kann“, erläuterte Dirk Hofmann. Im Rahmen des „Lokalen Bündnis für Familie“ habe die Allendorfer CDU die Spielplatzpatenschaft für den Spielplatz im Hermann-Löns-Weg übernommen. Für die Bereitschaft, die Pflege des Spielplatzes zu übernehmen, dankte er Hartmut Schneider, Gerhard Specht, Gerhard Schneider und Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann.

 

Anschließend erläuterte Hofmann die Schwerpunkte der Arbeit der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung. „Vehement haben wir uns dafür eingesetzt, den Schulweg vom Wohngebiet Homberg zur Mittelpunktschule Allendorf sicherer zu machen. Eine sichere Überquerung der Bundesstraße 236 für Schulkinder und alle anderen Anwohner ist aus unserer Sicht nur mit Hilfe einer „schlafenden Ampel“ möglich. Diese könnte in Höhe des Allendorfer Friedhofs installiert werden. Dafür werden wir weiter kämpfen und hoffen, dass uns die Kreisbehörden und der Bürgermeister dabei unterstützen werden“, so Hofmann. Auch habe sich die Fraktion mit einem Antrag für die Neugestaltung der Teichanlage „Niedernbach“ gegenüber der Eisdiele Herzberg eingesetzt. Mit der Maßnahme werde voraussichtlich im nächsten Jahr begonnen. „Als Ergebnis unseres Antrages zur Belebung der Ortskerne wurde mittlerweile ein erstes Förderprogramm verabschiedet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Beratungsleistungen von einem Architekten erhalten. Für uns nur ein erster Schritt, weil wir glauben, dass es durchaus größerer Anstrengungen bedarf, um einer Verödung unserer Ortskerne entgegenzuwirken. In Zukunft müssen hier sicherlich größere finanzielle Anreize für Interessierte geschaffen werden“, so Hofmann. Um endlich Klarheit darüber zu bekommen, in welchem Zustand sich die gemeindeeigenen Gebäude befinden, und mit welchen Investitionen hier in den kommenden Jahren zu rechnen ist, habe die CDU die Einführung eines Gebäude- und Energiemanagements beantragt. „Wir wollen ein funktionierendes Gebäude- und Energiemanagement, dass es uns ermöglicht, vorausschauend zu planen, Kosten einzusparen, den Wert unserer Gebäude zu erhalten und zu steigern, und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagte Dirk Hofmann. Mit dem Prüfantrag zur Errichtung einer Wohnanlage für betreutes Wohnen für Senioren habe man eine Anregung des Seniorenbeirates aufgenommen. „Wir freuen uns, dass bereits erste Gespräche geführt wurden und hoffen, dass es zügig weiter geht. Eine solche Einrichtung wäre eine Bereicherung für unsere Gemeinde“. Abschließend dankte Dirk Hofmann dem CDU Bezirksvorsitzenden und CDU Kreisvorsitzenden des Schwalm-Eder- Kreises, Bernd Siebert, für seine Teilnahme an der Mitgliederversammlung und die Versammlungsleitung.

 

Einen besonderen Dank richtete Hofmann an Robert Amend, Rudolf Hoffmann und Gerhard Specht, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind. Zum Dank für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand und ihre Verdienste um die Allendorfer CDU überreichte er ihnen eine von der Bundesvorsitzenden Angela Merkel, dem Landesvorsitzenden Roland Koch und dem Kreisvorsitzenden Lutz Klein unterzeichnete Urkunde.


Ausbau Marktstraße in Battenfeld: Mehrausgaben von 243.000,- Euro

Die CDU-Fraktion hat mehrheitlich dem Ausbau der Marktstraße in Battenfeld inclusive Seitenstraßen zugestimmt. Allerdings gibt es aus unserer Sicht durchaus Anlass zu Kritik.

 

Eine detaillierte Vorplanung hätte mit Sicherheit dazu geführt, dass die Seitenstraßen der Marktstraße in die Kostenschätzung mit eingeflossen wären. Und die Gemeindevertretung hätte wenigstens damals schon annähernd gewusst, welche Mittel tatsächlich nötig sind.

Spätestens aber nachdem der neue Sachverhalt im Gemeindevorstand im April und Mai besprochen wurde, hätte der Bürgermeister die Gemeindevertretung über den neuen Sachverhalt informieren müssen. Aber das ist ein Wunschgedanke von uns, denn nach den Ausführungen des Bürgermeisters zu unserem Antrag bezüglich Gebäudemanagement und der Anfrage zum Familienbonus haben wir da keine große Hoffnung mehr, dass hier eine Besserung eintreten wird.

 

Die Ausschreibungen zum Bauvorhaben erfolgten dann erst im Juli. Das Zahlenmaterial wurde dann erst mit der Einladung der Ausschüsse versandt. Überhaupt gibt die unglückliche Terminwahl Anlass zu Kritik. Montag Vorstellung im Gemeindevorstand, Dienstag Ausschüsse, Mittwoch Anliegerversammlung. Heute Gemeindevertretung. Hier gebe ich Hartmut Schneider recht, der im Ausschuss von einem psychologischen Druck gesprochen hat, dem die Gemeindevertretung ausgesetzt wird. Aber diese Vorgehensweise haben wir ja auch schon mehrfach erlebt, so dass uns das nicht wirklich überrascht. 283.000,- € mehr bei der Kulturhalle, 160.000,- € mehr bei der Berliner Straße(dieses Bauvorhaben wurde mittlerweile wegen zu hoher Kosten vom Bürgermeister abgeblasen), 60.000,- € mehr beim Kindergarten Battenfeld. Und immer musste die Gemeindevertretung herhalten, wenn es darum ging, mehr Geld zu bewilligen, um einen Baustillstand zu verhindern.

Gänzlich gefehlt hat die Aussage, wie die Mehrkosten von 243.000,- € überhaupt finanziert werden sollen. Aber auch hier hatte der Bürgermeister eine Überraschung für uns parat. Er rechnet mit Gewerbesteuermehreinnahmen, die die Finanzierungslücke schließen sollen. Bis zur Ausschusssitzung wusste davon niemand. Auch hier wäre ein Hinweis an die Fraktions- und Ausschussvorsitzenden sicherlich hilfreich gewesen um die Diskussion schon im Vorfeld zu entschärfen.

 

Wir sind der Überzeugung, dass wir uns solche Außerplanmäßigen Ausgaben wie die aktuelle, aber auch wie die anderen genannten, in Zukunft nicht mehr leisten können. Deshalb fordern wir den Bürgermeister auf, in Zukunft für detaillierte und vor allem richtige Vorplanungen bei unseren Bauvorhaben zu sorgen damit uns solche negativen Überraschungen in Zukunft erspart bleiben. Wir glauben nicht, dass die Gemeindevertretung in Zukunft solche Mehrausgaben abnicken wird.


CDU übernimmt Spielplatzpatenschaft

Hinten von links: Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann, Gerhard Specht, Herbert Hofmann von der Firma Herbert Hofmann Land & Gartentechnik, Gerhard Schneider und Hartmut Schneider. Vorne: Nils und Lars Hofmann.
Hinten von links: Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann, Gerhard Specht, Herbert Hofmann von der Firma Herbert Hofmann Land & Gartentechnik, Gerhard Schneider und Hartmut Schneider. Vorne: Nils und Lars Hofmann.

Im Rahmen des „Lokalen Bündnis für Familie“ hat die Allendorfer CDU jetzt die Patenschaft für den Spielplatz im Hermann-Löns-Weg in Allendorf übernommen. Die Idee dazu hatte Hartmut Schneider. Mithelfer mussten nicht lange gesucht werden. Gerhard Schneider, Gerhard Specht und Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann erklärten sich spontan bereit, ihn zu unterstützen.

 

Die Vier halten den Spielplatz sauber, mähen Rasen und schauen nach dem Rechten. „Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Ortsbeirat werden wir zukünftig überlegen, wie der Spielplatz attraktiver gestaltet werden kann“, erklärte Hartmut Schneider. „Außerdem werden wir den Zustand der Spielgeräte im Auge behalten und auftretende Sicherheitsmängel der Gemeinde melden“, ergänzte Gerhard Schneider.

 

Das „Lokale Bündnis für Familie“ versucht seit seiner Gründung Spielplatzpaten zu finden. „Mit der Patenschaft wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und hoffen auf viele Nachahmer“, so der Allendorfer CDU-Vorsitzende Dirk Hofmann.


CDU Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert auf Sommerreise: "Engagement über das Normalmaß hinaus"

Im Rahmen seiner Sommerbereisung besuchte der CDU Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert vergangenen Freitag die Gemeinde Allendorf (Eder). Gemeinsam mit dem Allendorfer CDU-Vorsitzenden Dirk Hofmann, der Kreistagsabgeordneten Roswitha Stark, dem ersten Beigeordneten Kurt Kramer und weiteren Mitgliedern der Allendorfer CDU besuchte er den Sarghersteller Edertal-Holzwerk in Battenfeld, die Kindergärten der Gemeinde und den Seniorentreff in Rennertehausen.

 

Erste Station von Bernd Siebert war am Vormittag der Sarghersteller Edertal-Holzwerk in Battenfeld. Das in dritter Generation von Tom Christofer Haase geführte Familienunternehmen wurde 1952 gegründet. Die Firma beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiter. Heute werden in dem Betrieb jährlich 7000 Särge hergestellt. Während eines Rundgangs durch den Betrieb erläuterte Geschäftsführer Haase den Besuchern die einzelnen Fertigungsabläufe die zur Herstellung eines Sarges nötig sind. Sorgen bereiteten ihm Billiganbieter aus Osteuropa, die immer mehr auf den deutschen Markt drängten. Um sein Unternehmen breiter aufzustellen und ein zweites Standbein zu schaffen, sollen zukünftig Schreinerarbeiten mit angeboten werden.

 

„Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie schaffen den Großteil der Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Ich und wir als CDU werden uns auch in Zukunft für die Förderung und die Unterstützung des deutschen Mittelstandes einsetzen“, erklärte Bernd Siebert.

Nächster Anlaufpunkt war die evangelische Kindertagesstätte „ Die Linspherfische“ in der Kerngemeinde. Die mit 100 Plätzen größte Kindertagesstätte der Großgemeinde wurde von der stellvertretenden Leiterin, Margit Kreis, und Pfarrer Gerald Rohrmann vorgestellt. Neben den langen Öffnungszeiten liegt ein Schwerpunkt der Kindertagesstätte in Integrationsmaßnahmen und dem Angebot an Sprachförderung.

Beim anschließenden Besuch der Kindertagesstätte Battenfeld wurden der Bundestagsabgeordnete und die Allendorfer Christdemokraten von der Leiterin Karin Noll und Pfarrer Claus Becker begrüßt. Hier soll in Kürze eine Krippengruppe für 10 Kinder unter drei Jahren eröffnet werden. Die Kosten für die Umbauarbeiten belaufen sich auf ca. 90.000,- €. Die Maßnahme wird vom Land Hessen mit 45.000,- € bezuschusst. Vom Landkreis wurden 14.300,- € in Aussicht gestellt.

 

Im Kindergarten Rennertehausen stellte die Leiterin Ulrike Amend das besondere Konzept ihres Kindergartens vor. Im Rahmen des Projekts „Beobachten und Dokumentieren im Kindergarten“ werden für jedes Kind die Entwicklungsprozesse festgehalten. Durch die gezielte Beobachtung eines einzelnen Kindes an einem Tag erhalten die Erzieherinnen wichtige Hinweise für die individuelle Förderung ihrer Kindergartenkinder. „Auch die Eltern sind von diesem Projekt begeistert“, so Ulrike Amend.

 

Zum Abschluss seiner Sommerreise durch die Gemeinde Allendorf besuchte Bernd Siebert den in 2008 neu gegründeten Seniorentreff im „Huffmanns Haus“ in Rennertehausen. In dem Raum im Erdgeschoss treffen sich einmal im Monat Senioren, um sich gemeinsam an alte Zeiten zu erinnern, Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen, zu singen, zu spielen und vieles mehr. Die Entstehung und die Aktivitäten des Seniorentreffs wurden von Richard Henkel, Heinz Clemens, Heinrich Sellmann, Rosel Krafthöfer und dem Ortsvorsteher Erich Clemens näher vorgestellt. Beim abschließenden Rundgang durch das Heimatmuseum erinnerte Heinrich Sellmann an den einzigen Ehrenbürger Rennertehausens, den Hauptlehrer Heinrich Lenz(1870-1961), dessen Leben, Arbeit und Familiengeschichte im Museum ein eigenes Zimmer gewidmet wurde. Heinrich Lenz war der Onkel des bekannten hessischen Malers Karl Lenz. Zur Erinnerung an seinen Besuch überreichte Heinrich Sellmann Bernd Siebert die Rennertehäuser Dorfchronik.

 

„Ich habe hier heute Erzieherinnen und Bürgerinnen und Bürger kennengelernt, die sich über das Normalmaß hinaus für Kinder und Senioren engagieren. Mein Besuch in den Kindergärten hat mir nochmal bestätigt, wie wichtig Sprachförderung und Integration sind. Die Kinder, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, werden in der Schule nicht mitreden können. Deshalb ist es wichtig, dass wir Integrationsmaßnahmen und Sprachförderung in den Kindergärten weiter ausbauen und fördern“, resümierte Bernd Siebert abschließend.


Aushändigung des Hessischen Verdienstordens am Bande an Gerhard Specht

Von links: Norbert Bötzel, Dirk Hofmann, Claudia Ravensburg, Dr. Thomas Schäfer, Gerhard Specht, Claus Junghenn, Gerda Specht, verdeckt Frank Schmitt
Von links: Norbert Bötzel, Dirk Hofmann, Claudia Ravensburg, Dr. Thomas Schäfer, Gerhard Specht, Claus Junghenn, Gerda Specht, verdeckt Frank Schmitt

Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen, Dr. Thomas Schäfer, hat heute Gerhard Specht aus Allendorf (Eder) den Hessischen Verdienstorden am Bande überreicht: „Herr Gerhard Specht ist seit über 40 Jahren ehrenamtlich aktiv, sein Engagement ist sehr vielseitig und umfasst neben dem kommunalpolitischen Bereich auch seinen langjährigen Einsatz für den Luftsport in seiner Heimatregion und in Hessen. Damit hat er sich über viele Jahre um unser Gemeinwesen verdient gemacht“, betonte Staatssekretär Dr. Schäfer und verwies darüber hinaus auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit. „Das Ehrenamt war und ist eine tragende Säule und ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gemeinwesens, seine nachhaltige Förderung ist daher auch in Zukunft ein wichtiges Anliegen der Hessischen Landesregierung“, so Dr. Schäfer.

Gerhard Specht (geboren 1940) absolvierte eine Ausbildung zum Technischen Zeichner und Fertigungsplaner und war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2003 in verschiedenen Funktionen der Firma Viessmann (Allendorf) tätig.

Neben seiner beruflichen Laufbahn zeichnete er sich durch sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement in Allendorf (Eder) aus: Seit 1996 ist er Mitglied der Gemeindevertretung und war von 2001 bis 2006 deren Vorsitzender. Seit 2006 ist er stellvertretender Vorsitzender. Darüber hinaus war er acht Jahre Vorsitzender des Bau- und Wirtschaftsausschusses. Er gehörte zu den Mitbegründern des Forums Umwelttechnik in Frankenberg und war 24 Jahre Mitglied im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Frankenberg. Im Jahre 1966 gehörte Gerhard Specht zu den Gründungsmitgliedern des Luftsportvereins „Ederbergland e.V.“, in dessen Vorstand er seit der Gründung in verschiedenen Funktionen tätig war. Im Rahmen seiner neunjährigen Tätigkeit als erster Vorsitzender hat er die Entwicklung des Luftsports maßgeblich gefördert und das Vereinsleben geprägt. Auf seine Initiative hin wurden vereinseigene Grundstücke erworben und das Sportfliegerzentrum im Fliegerheim mit Schulungsräumen, einer Segelflugwerkstatt sowie zwei Flugzeughallen errichtet.

Der Verein zählt heute zu den größten Luftsportvereinen in Hessen, der in den Jahren 1979, 1983 und 1986 internationale Großflugtage auf dem Flugplatz Allendorf mit jeweils bis zu 20.000 Zuschauern durchgeführt hat. Herr Specht hat diese Großveranstaltungen ehrenamtlich und mit großem Erfolg organisiert und geleitet. Im Jahr 1990 hat Herr Specht gemeinsam mit der Lebenshilfe Korbach/Frankenberg den „Tag der Begegnung“ veranstaltet, bei dem 200 freie Rundflüge für behinderte Menschen gestiftet wurden.

Herr Specht ist zudem seit über 50 Jahren Mitglied im DRK-Ortsverband, mit dem er einen Hilfszug zu einer Erdbebenkatastrophe organisierte. Schließlich war er 2005 an der Gründung des Vereins „900 Jahre Allendorf“ beteiligt, dessen ersten Vorsitz er übernommen hatte. Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 900-jährigen Bestehens seiner Heimatgemeinde im Jahr 2007 organisierte er eine Festwoche mit einem „Tag des offenen Dorfes“. Im Betriebsrat seines Arbeitsgebers setzte er sich 17 Jahre für die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielt Gerhard Specht 2006 den Ehrenbrief des Landes Hessen.

„Ich freue mich sehr, die Gelegenheit zu haben, Herrn Gerhard Specht heute mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande auszeichnen zu können. Diese Auszeichnung ist ein Symbol der Anerkennung seines beachtlichen und in jeder Hinsicht vorbildlichen ehrenamtlichen Engagements“, erklärte Dr. Thomas Schäfer abschließend und bedankte sich noch einmal bei dem Geehrten.

Grußworte sprachen der Allendorfer CDU-Vorsitzende Dirk Hofmann, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Norbert Bötzel, Bürgermeister Claus Junghenn, die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, sowie Frank Schmitt.


Familienbonus: Anreiz für junge Familien beim Grundstückskauf

Die Gemeindevertretung hatte am 22. Juni 2007 den Antrag des Gemeindevorstandes zur „Gewährung eines Familienbonus beim Grundstückskauf“ einstimmig zur weiteren Beratung an den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen. Bürgermeister Junghenn hatte sich damals sehr leidenschaftlich für die Umsetzung seines Antrages eingesetzt, wofür er von SPD, BLA und FDP euphorisch gelobt wurde.

 

Die CDU wollte nun wissen, warum der Antrag bis heute nicht im Ausschuss behandelt worden ist. Nach Auffassung des Bürgermeisters hätte der Antrag vom Ausschussvorsitzenden Hartmut Schneider auf die Tagesordnung genommen werden müssen. So kann man natürlich auch argumentieren, wenn einem sonst jegliche Erklärung zu dieser Frage fehlt. Bedauerlich!

 

Nachdem der Bürgermeister in Sachen Familienbonus nun zwei Jahre nichts unternommen hat, wurde der Antrag am 01. April 2009 im Haupt- und Finanzausschuss behandelt. Während der Diskussion wurde schnell deutlich, dass es eine breite Mehrheit für die Gewährung eines „Familienbonus“ gibt. Die harsche Kritik des Bürgermeisters auf unsere Anfrage ist also nicht nachvollziehbar.

Von unserer Seite wurde angeregt, auch dieses Programm offensiv zu bewerben, um den gewünschten Effekt zu erzielen: Den Verkauf der noch 45 gemeindeeigenen Baugrundstücke.

 

Folgendes wurde von der Gemeindevertretung am 07. April 2009 beschlossen:

 

Auf die derzeit gültigen Grundstückspreise für gemeindeeigene Baugrundstücke wird bis auf weiteres folgender „Familienbonus“ für Familien mit Kindern gewährt: 10 % pro Kind, maximal 30 %. Der Bonus kann bis zu 5 Jahren nach Vertragsabschluss gewährt werden. Berücksichtigt werden Kinder bis zum 18. Lebensjahr, wenn sie im Haushalt der Familie leben. Auf die Gewährung dieses „Familienbonusses“ besteht kein Rechtsanspruch. Die Regelung tritt am Tage nach der Beschlussfassung, bzw. Bekanntmachung in Kraft und gilt bis auf weiteres.

 

Abstimmung: einstimmig bei einer Enthaltung


Mittel aus Konjunkturpaket bündeln: DGH Rennertehausen soll saniert und umgebaut werden

Mit einem Änderungsantrag zum Haushalt 2009 hatten wir uns dafür eingesetzt, die zu erwartenden Gelder aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung in die Erneuerung der Sudetenstraße in Allendorf und des Kirchweges in Rennertehausen zu investieren. Dazu wurde im Haushalt 2009 eine Verpflichtungsermächtigung von 1 Mio. Euro eingestellt. Über die Höhe der zu erwartenden Gelder und welche Projekte tatsächlich gefördert werden, lagen seinerzeit noch keine konkreten Informationen vor.

In den darauf folgenden Wochen hat sich der Gemeindevorstand intensiv mit diesem Thema beschäftigt und dem Ältestenrat und den Ausschüssen seine Erkenntnisse und Vorschläge vorgestellt. Demnach erhält die Gemeinde Allendorf aus dem Landesprogramm Mittel in Höhe von 405.109,- € und aus dem Bundesprogramm 125.225,- €. Insgesamt stehen der Gemeinde also 530.334,- € zur Verfügung. Die Mittel aus dem Bundesprogramm dürfen im Straßenbau jedoch nur für Lärmschutzmaßnahmen verwendet werden. Außerdem werden Kanalsanierungsmaßnahmen weder aus dem Bundesprogramm noch aus dem Landesprogramm bezuschusst. Nur eine Erneuerung der Asphaltschicht in den von uns vorgeschlagenen Straßen ist nicht möglich, da wir aufgrund der Eigenkontrollverordnung auch unsere Kanäle sanieren müssen. Und wenn die Straßen einmal aufgerissen sind, dann sollten wir das gleich mit erledigen. Diese Kosten müsste die Gemeinde allerdings selber tragen. Da bei beiden Straßen derzeit beim Kanal kein akuter Handlungsbedarf besteht, halten auch wir es für sinnvoll zurzeit von einer Erneuerung der Sudetenstraße und des Kirchweges abzusehen.

Auch den von uns beantragten An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses Allendorf jetzt vorzuziehen macht keinen Sinn, da für dieses Vorhaben bereits Fördergelder beantragt wurden, mit denen in ein bis zwei Jahren zu rechnen ist. Auf diese Zuschüsse müssten wir dann verzichten. Und das ist nicht in unserem Interesse.

 

Jetzt nicht mehrere Bauvorhaben zu beginnen und die Gelder nicht auf mehrere Projekte zu Splitten, sondern die Mittel aus dem Konjunkturpaket zu bündeln und komplett für den Umbau des DGH Rennertehausen zu verwenden ist für uns nachvollziehbar und wird von uns auch mit unterstützt. Somit wird mit dem Geld ein Projekt finanziert, für das es keine anderen Fördergelder gegeben hätte und das dadurch wohl auf absehbare Zeit nicht hätte realisiert werden können.

Während der Ausschussberatungen am 01. April haben wir allerdings auf einige Punkte hingewiesen, die bei diesem Projekt berücksichtigt werden sollten:

 

  • Nach erfolgter Ausschreibung sollten die Pläne und Kostenschätzungen in den Ausschüssen vorgestellt und beraten werden
  • alternativ zu der bereits geplanten Variante für 975.000,- € sollte der Planer auch Pläne und Kosten für eine günstigere Lösung vorstellen
  • Verlässliche Zahlen, das heißt: Vermeidung von nachträglichen Kostensteigerungen durch eine genaue Überprüfung des Gebäudezustandes durch den Planer(z. B. Elektroleitungen, Fenster, Dämmung, Brandschutz usw.)

Der Bürgermeister hat zu diesen Punkten seine Zustimmung signalisiert.

 

Wir werden dem vom Gemeindevorstand vorgelegten und in den Ausschüssen einstimmig verabschiedeten Beschlussvorschlag, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II komplett in den Umbau des DGH Rennertehausen zu investieren, zustimmen. Alle Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, die Kosten in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Ich bin davon überzeugt, dass wir die richtige Entscheidung treffen und eine, für alle vor allem für die Bürgerinnen und Bürger, vernünftige Lösung finden werden.

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Umbau DGH Rennertehausen
antrag_umbau_und_sanierung_dgh_rennerteh
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Gemeindevertretung stimmt für CDU Antrag zur Einführung eines Gebäude- und Energiemanagements

Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass das Thema Gebäude- und Energiemanagement nun endlich ernsthaft angepackt wird. Seit Jahren diskutieren wir immer mal wieder über dieses Thema. Bis heute wurden den gemeindlichen Gremien allerdings keine detaillierten Zahlen für die Gebäude der Gemeinde vorgelegt. Auch ein Konzept, wie ein Gebäudemanagement in Allendorf überhaupt aussehen könnte, lässt bis heute auf sich warten.

 

Wir als Gemeindevertretung, entscheiden darüber, welche Gelder wo ausgegeben werden und deshalb sollten wir ein großes Interesse daran haben, losgelöst von unserem Haushaltsplan, detaillierte Zahlen zum Sanierungsbedarf und zu den Energiekosten unserer Gebäude zu bekommen. Das sorgt für Transparenz und Planungssicherheit für die nächsten Jahre. In der Vergangenheit waren wir gezwungen Kostensteigerungen beim Umbau oder der Sanierung von Gebäuden zuzustimmen, um keine Bauruinen entstehen zu lassen. Das können wir uns aufgrund knapper werdender Haushaltsmittel, auch in unserer Gemeinde, in Zukunft nicht mehr leisten.

  • Wo gibt es welchen Sanierungsbedarf?
  • Welche Mittel müssen für Instandhaltung aufgewendet werden?
  • Wie hoch sind die Stromkosten?
  • Wie hoch sind die Kosten für Gas und Heizöl?
  • Wie hoch ist der Wasserverbrauch?
  • Wie sind die Gebäude gedämmt?
  • Wo kann die Dämmung verbessert werden?
  • Müssen zur Energieeinsparung neue Fenster eingebaut werden?
  • In welchem Zustand befinden sich die Heizungsanlagen?
  • Wo können erneuerbare Energien eingesetzt werden?
  • Wo und wann ist eine grundlegende Erneuerung erforderlich?
  • Welche Mittel sind im Investitionsplan einzustellen?

Erst die aus diesen Fragen gewonnen grundlegenden Gebäude- und Energiedaten versetzen uns in die Lage, Entscheidungen über eine Sanierung oder Optimierung der Energieanlagen und des Gebäudebestandes zu treffen. Daran muss auch der Gemeindevorstand ein gesteigertes Interesse haben.

 

Eine große Rolle in der kommunalen Gebäudewirtschaft spielt das Energiemanagement. Die Energieversorgung kommunaler Gebäude verschlingt in Deutschland jährlich zwei Milliarden Euro. Ein konsequentes und effizientes Energiemanagement ist für unsere Gemeinde von großer Bedeutung, um Kosteneinsparungen zu erzielen und einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Zusammenfassend bleibt festzustellen:

 

Ein Gebäudemanagement sorgt für Kostentransparenz und hilft der Gemeinde dabei, die Unterhaltungskosten der gemeindlichen Gebäude zu senken. Außerdem wird der Sanierungsbedarf der einzelnen Gebäude aufgezeigt, was uns in die Lage versetzt, langfristig Investitionen zu planen, um bei knapper werdenden Haushaltsmitteln, gut für die Zukunft gerüstet zu sein. Ein effizientes Energiemanagement birgt ein großes Einsparpotenzial im Bereich der Gebäudewirtschaft. Hierbei steht eine sparsame Wärme-, Kälte-, Strom- und Wasserversorgung im Vordergrund. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien können wir zusätzlich auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz mit CO2-Minderung leisten und eine Werterhaltung und Wertsteigerung der Gebäude erreichen. Wir möchten von Kostensteigerungen, aufgrund eines fehlenden Gebäude- und Energiemanagements, beim Umbau und der Sanierung von gemeindeeigenen Gebäuden nicht mehr eiskalt erwischt werden und diese dann nur noch abnicken. Wir wollen ein funktionierendes Gebäude- und Energiemanagement, dass es uns ermöglicht, vorausschauend zu planen, Kosten einzusparen, den Wert unserer Gebäude zu erhalten und zu steigern und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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Antrag Gebäudemanagement
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Umrüstung der Gemeindefahrzeuge auf alternative Kraftstoffe prüfen

Wir sind der Meinung, dass nicht nur die Gebührenhaushalte und die freiwilligen Leistungen der Gemeinde kritisch überprüft werden und die Bürgerinnen und Bürger durch eventuelle Streichungen oder Erhöhungen zusätzlich belastet werden, sondern wir wollen auch, dass die laufenden Kosten, zum Beispiel für den Fuhrpark der Gemeinde überprüft werden und dort nach Einsparmöglichkeiten gesucht wird.

Für die insgesamt 15 Fahrzeuge der Verwaltung und des Bauhofs sind im Haushalt 2009 Treibstoffkosten in Höhe von 27.500,- Euro veranschlagt. Als sinnvolle Möglichkeit zur Einsparung sollte hier eine Umrüstung der Fahrzeuge auf Autogas geprüft werden.

 

Mit einer Umrüstung der Gemeindefahrzeuge auf Autogas könnten wir Kosten sparen und gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Autogas kostet nur etwa die Hälfte von Superbenzin. Der günstige Preis für Autogas ergibt sich aus dem Energiesteuergesetz, das für Autogas eine steuerliche Vergünstigung vorsieht. Der Preisabstand zum Benzin wird auch weiterhin Bestand haben, da der verminderte Steuersatz bis zum 31.12.2018 gilt.

 

Zudem liefern Fahrzeuge mit Autogasantrieb einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, zum Beispiel durch deutlich reduzierte Treibhausgasemissionen(CO2). Ökologisch vorbildlich verhalten sich Autogasantriebe auch bei den Feinstaubemissionen. Fahrzeuge im Autogasbetrieb emittieren gegenüber Benzinfahrzeugen rund 18 Prozent weniger CO2. Insbesondere im Bereich CO2 ist die Umweltbelastung durch Autoabgase sehr groß. Autogasfahrzeuge können hier einen effektiven Beitrag leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren.

 

Deshalb wollen wir den Gemeindevorstand beauftragen, zu prüfen, welche gemeindeeigenen Fahrzeuge auf Autogas umgerüstet werden können. Außerdem sollen die Kosten für eine Umrüstung der Fahrzeuge ermittelt werden und welche Einsparungen sich daraus für die Gemeinde ergeben würden.

 

Die Ergebnisse sollen dem Haupt- und Finanzausschuss zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

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Umrüstung Gemeindefahrzeuge auf Autogas
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Walter Herzberg für 30-jährige Mitgliedschaft geehrt

Dirk Hofmann dankt Walter Herzberg
Dirk Hofmann dankt Walter Herzberg

Anlässlich seines 66. Geburtstages am 6. Februar wurde Walter Herzberg für seine 30-jährige Mitgliedschaft in der CDU geehrt. In einer kurzen Rede dankte der Allendorfer CDU Vorsitzende Dirk Hofmann, Walter Herzberg für seine Treue zur CDU. „Wir brauchen Menschen wie Dich, die uns unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so Dirk Hofmann. Besonders hob Dirk Hofmann das Engagement von Walter Herzberg für den Spielplatz gegenüber seiner Eisdiele hervor. Hier sorgt er für Ordnung, kümmert sich um die Leerung der Abfallbehälter, sammelt liegen gelassenen Müll ein und schaut regelmäßig nach dem Rechten. Anschließend überreichte Hofmann dem Jubilar die von Angela Merkel und Roland Koch unterzeichnete Urkunde, sowie eine Ehrennadel.


Verkehrssicherheit am Homberg: Bürgermeister soll endlich mehr Engagement und Initiative zeigen

Der Fachdienst Verkehr beim Landkreis Waldeck-Frankenberg hat der Gemeinde mit Schreiben vom 25. November 2008 mitgeteilt, dass eine Fußgängerampel aufgrund des zu geringen Fahrzeugaufkommens und zu weniger Fußgänger im Bereich des früheren Zugangs zum Baugebiet „Am Homberg“ nicht in Betracht kommt. Eine sichere Überquerung der Bundesstraße 236 sei aufgrund der geringen Verkehrsdichte und der daraus entstehenden Verkehrslücken möglich. Das Schreiben wurde vom Bürgermeister an die Fraktionsvorsitzenden weitergeleitet.

 

Auf Nachfrage des stellvertretenden CDU Fraktionsvorsitzenden Claus Jürgen Müller während der letzten Gemeindevertretersitzung am 07. Februar, was denn der Bürgermeister jetzt gedenkt zu tun, antwortete Claus Junghenn, das Schreiben bestätige das, was er vermutet habe und die Darstellung des Fachdienstes decke sich mit seiner Meinung. Claus Jürgen Müller regte daraufhin an, auch andere Alternativen zu prüfen, worauf Junghenn erwiderte, irgendwann sei die Verantwortlichkeit der Behörden erschöpft. Wenn Eltern mehr Sicherheit wollten, dann müssten sie eben Ihre Kinder zum Kreisel bringen und dafür sorgen, dass sie sicher die Bundesstraße überqueren. Der Verwaltung seien momentan die Hände gebunden.

 

Der Vorsitzende des Bau- und Wirtschaftsausschusses Gerhard Specht kritisierte, dass der Bürgermeister sich beim Ortstermin am 13. November 2008 hat vertreten lassen. Außerdem sei der Bürgermeister bei diesem Thema nicht mit der nötigen Leidenschaft zu Werke gegangen wie beim Kunstrasenplatz. Seine Frage, ob er Widerspruch gegen das Schreiben eingelegt hätte, wurde vom Bürgermeister verneint. Junghenn forderte die Kommunalpolitiker von CDU, SPD und FDP auf, sich bei ihren Parteien in Wiesbaden für eine Änderung der Richtlinien zur Genehmigung einer Fußgängerampel einzusetzen.

 

Fazit:

 

Auch wenn der Bürgermeister nicht gewillt ist, weiter für eine Fußgängerampel zu kämpfen, die CDU Allendorf (Eder) wird das weiter tun.

Allerdings halten wir es für die klassische Aufgabe eines Bürgermeisters sich für die Belange seiner Gemeinde vehement bei den Kreis-, Landes-, und Bundesbehörden einzusetzen. Diese Verantwortung kann und darf ein Bürgermeister nicht auf ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker abwälzen, denn dafür ist er von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt worden und dafür wird er auch bezahlt. Das Motto muss hier lauten: „Geht nicht gibt’s nicht“ und nicht: „Geht nicht, na gut“!


Haushalt 2009: CDU investiert in Straßenbau und Spielplätze

Der Haushalt der Gemeinde Allendorf wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal nach den Grundsätzen der Doppik erstellt. Obwohl die Erstellung des Haushaltsplanes auch und gerade für langjährige Gemeindevertreter immer noch ungewohnt ist, liegen in diesem Jahr erste Vergleichszahlen in der doppelten Haushaltsführung vor.

 

„Die Lage in Allendorf ist deutlich besser“, so stand es bei Vorstellung des Haushaltsentwurfs in der örtlichen Presse. Zu diesem Zeitpunkt lag die Ursache für diese Aussage noch darin, dass die Gemeinde Allendorf erstmals seit Jahren vom kommunalen Finanzausgleich profitiert. Die Schlüsselzuweisungen umfassen in diesem Jahr nicht wie in den vergangenen Jahren nur den Mindestbeitrag von ca. 40.000,- € sondern stiegen auf fast 3,1 Mio. €. Die Ursache dafür lag in der kritischen Phase des Haushaltes in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 und Anfang des Jahres 2008. Solch niedrige Einnahmen hatten wir davor und danach lange nicht. Es ist also davon auszugehen, dass die Höhe der Schlüsselzuweisung von diesem Jahr eine Ausnahme bleibt.

 

Durch aktuelle Entwicklungen haben wir jetzt einen zweiten Grund dieser Aussage „Es wird besser“ zuzustimmen. Der Gewerbesteueranteil ist seit dem ersten Entwurf des Haushaltes 2009 von 1,54 Mio. € um 1,64 Mio. € auf 3,81 Mio. € gestiegen. Dies ist erfreulich, darf aber nicht dazu führen dass wir sorglos werden.

 

Der Einkommensteueranteil stieg ebenfalls und zwar um 110.000 € auf

ca. 2,11 Mio. €. Die Einnahmen aus Beiträgen und Gebühren umfassen

ca. 1,71 Mio. €. Auch sie sind auf der Seite der Erträge zu verbuchen.

 

Die Aufwendungen bestehen unter anderem aus der Kreis- und Schulumlage in Höhe von 2,68 Mio. € - dieser Wert ist noch anzupassen -, Personalkosten von 1,45 Mio. € und sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen von 1,87 Mio. €.

Im Ergebnishaushalt übersteigen die Erträge von 12,65 Mio. € die Aufwendungen von 10,36 Mio. € um ca. 2,287 Mio. €. Dies ist sehr erfreulich.

Im Finanzhaushalt ergibt sich ein Finanzmittelüberschuss von 3,258 Mio. €. Die Neuaufnahme der Kredite wird in Höhe der Investitionen festgesetzt.

 

Sie beträgt 1,232 Mio. €. Mit der Pro-Kopf-Verschuldung liegt Allendorf zurzeit im Mittelfeld der Städte und Gemeinden im Kreis. Dies ist kein Grund zur Begeisterung, die Entwicklung des Schuldenstandes mit stetigem Anwachsen - nach dem Abbau der Schulden bis 01.01.2008 – ist Anlass zur Sorge, der Abbau ist wieder anzustreben. Bei Steuern und Gebühren ist festzustellen, dass die Steuersätze für Gemeindesteuern nicht erhöht werden. Dies kommt den Bürgern und ortsansässigen Unternehmen zu Gute.

 

Auch die Lage der Gebührenhaushalte bei Wasser, Abwasser und Müll-Gebühren ist stabil. Den Einwohnern müssen hier keine höheren Lasten auferlegt werden. Die Friedhofsgebühren wurden erst im vergangenen Jahr erhöht. Die Friedhofsordnung ist dringend zu überarbeiten. Daher haben BLO und CDU einer Gebührenerhöhung zum gegenwärtigen Stand nicht zugestimmt.

Bei den Nutzungsentgelten der Gemeindeeinrichtungen, wie Bürgerhaus, Dorfgemeinschaftshäuser und Kulturhalle, ist eine Erhöhung unumgänglich. Sie wurde in den Ausschüssen und Haushaltsberatungen zwischen den Fraktionen einvernehmlich beschlossen. Es ist festzustellen, dass die Gebühren trotz Erhöhung keinesfalls kostendeckend sind. Die Gemeinde wendet weiterhin jährlich ca. 247.000 € auf, um die Einrichtungen zu betreiben und zu erhalten.

 

Bei den Investitionen schlägt die Ederbrücke in Battenfeld nach gegenwärtigem Stand mit 460.000,- € zu Buche. Der Zuschuss beträgt bis zu 60% (276.000,- €) und kommt aus dem Landesprogramm „Kommunaler Straßenbau“. Die eigenen Kosten liegen also im günstigsten Fall bei 184.000,- €, können aber bei geringeren Zuschüssen noch steigen. Die Fraktionen und verschiedenen Gremien hatten sich bereits auf einen Ausbau als Radweg- und Fußgängerbrücke und damit auf einen kostengünstigen Ausbau geeinigt. Bei der weiteren Planung und beim Ausbau sollten im besonderen Maß die Kosten und Nutzen berücksichtigt werden. Ich warne davor, bei jetzt günstigerer Haushaltslage das Augenmaß wieder zu verlieren und zu viel Geld in die Brücke zu investieren. Wir haben noch genug Vorhaben, für die wir unsere Finanzmittel benötigen.

Die Dachsanierung des Kindergartens Battenfeld mit ca. 175.000,- € ist eine notwendige Maßnahme.

Die Ausgaben für Kindergärten und Kinderspielplätze sind zu begrüßen.

 

Wir engagieren uns auch hier für die von der CDU besonders unterstützte „familienfreundliche Gemeinde“. Es müssen regelmäßig Mittel bereitgestellt werden, um diese Einrichtungen zu erhalten und weiter zu verbessern. Dabei sind alle Ortsteile, aber auch die Kerngemeinde Allendorf in ausreichendem Maß zu berücksichtigen. Es ist daher gut, dass nun nachträglich auch der Kinderspielplatz am Riedweg in die Erneuerung aufgenommen wurde. Die Kanalsanierungen sind in den nächsten Jahren fortzuführen. Nur so schaffen wir die dringend notwendige Erneuerung des Abwassersystems.

 

Maßnahmen für den Bau und die Erneuerung von Straßen sind im Haushalt 2009 nicht direkt enthalten. Die Fraktionen der CDU und BLO haben sich jedoch mit einem Änderungsantrag dafür eingesetzt, Verpflichtungsermächtigungen einzustellen, um für das Förderprogramm des Bundes – falls möglich – die Straßenerneuerung in Allendorf in der Sudetenstraße und in Rennertehausen im Kirchweg auf den Weg bringen zu können.

Wir fordern den Gemeindevorstand und die Gemeindeverwaltung auf, die Planungsarbeit für gemeindliche Projekte, insbesondere für den Straßenbau, zu intensivieren. Nur so können wir zeitgerecht und zügig handeln, wenn es erforderlich ist.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass bei allen Aussagen in Bund, Ländern und Kommunen zur Finanz- und Wirtschaftskrise festzuhalten ist, dass die Haltung nicht sein sollte: „Letztes Jahr war ein schwieriges Jahr, das nächste Jahr wird schlimmer.“ sondern eher „Auch wenn das letzte Jahr schwierig war, sollten wir alles dafür tun, dass das nächste Jahr besser wird.“

 

Dafür wünsche ich uns allen, vor allem aber dem Gemeindevorstand und unserem Bürgermeister, viel Tatkraft, Kreativität und Erfolg.

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Änderungsanträge zum Haushalt 2009
aenderungsantraege_zum_haushalt_2009.pdf
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