Lebendiges Allendorf (Eder). Hier sind wir Zuhause.


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Kurt Kramer, Vorsitzender
Kurt Kramer, Vorsitzender

Wir freuen uns, dass Sie uns hier besuchen. Auf unserer Seite finden Sie aktuelle Informationen zu unserer Arbeit in der Gemeindevertretung und den Ortsbeiräten. 

 

Außerdem halten wir Sie zu aktuellen Bundes- und Landespolitischen Themen auf dem Laufenden. Hier lernen Sie auch die Menschen kennen, die sich für Ihre kommunalpolitischen Belange zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde einsetzen. 

 

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Aktuelle Meldungen

Beratungen zum Haushalt 2019

Dirk Hofmann, Fraktionsvorsitzender
Dirk Hofmann, Fraktionsvorsitzender

Von 13,98 Mio. Euro Steuereinnahmen in 2019 führt die Gemeinde 8,28 Mio. Euro an Träger übergeordneter Finanzwirtschaften ab. Die Kreisumlage in Höhe von 3,77 Mio. Euro, die Solidaritätsumlage in Höhe von 670 Tsd. Euro, 2,21 Mio. Euro Schulumlage an den Landkreis und 1,63 Mio. Euro Gewerbesteuerumlage an die Oberfinanzdirektion. 

 

Trotz dieser hohen Kreis-, Schul-, Gewerbesteuer-, und Solidaritätsumlage sind wir in der Lage unsere Schulden kontinuierlich zu tilgen. So wurden bereits im letzten Jahr 716.000,- Euro Schulden abgebaut, in diesem Jahr folgen weitere 558.000,- Euro. In den Straßenbau investieren wir in diesem Jahr mit Überhängen aus 2018 rund 2,00 Mio. Euro. 

 

Schon immer lag uns die Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde am Herzen. Dazu investieren wir seit vielen Jahren in unsere Kindergärten, um sie immer auf einem kindgerechten und modernen Standard zu halten. Der Anbau an die Kindertagesstätte Battenfeld ist aktuell wieder ein Beleg dafür. Allerdings müssen wir kritisch hinterfragen, ob es aufgrund der enormen Kosten von über 1,40 Mio. Euro für einen Anbau nicht besser wäre, künftig über den Neubau eines Kindergartens am Neubaugebiet Homberg nachzudenken. In den ersten Planungen für dieses Neubaugebiet war ein Kindergarten vorgesehen. Wir denken, dass es langfristig gesehen Sinn macht über diese Option nachzudenken, bevor wir wieder Millionen für einen Anbau oder eine Erweiterung ausgeben. 

 

Die ehemalige Tennishalle, jetzt Mehrzweckhalle genannt, beschäftigt uns finanziell nun schon einige Jahre. Im aktuellen Haushalt sind insgesamt 310.000,- Euro für die nötige Erneuerung des Hallenbodens und die Installation einer Blitzschutzanlage vorgesehen. 280.000,- Euro für einen neuen Bodenbelag. Davon sollen rund 72.000,- Euro in einen mobilen Tennisboden investiert werden. Da uns noch immer keine konkreten Zahlen zur Nutzung der Halle, insbesondere durch Tennisspieler vorliegen, muss es erlaubt sein diese Investition kritisch zu hinterfragen. Und das tun wir auch. Während andere Vereine lediglich Zuschüsse im Rahmen der Vereinsförderrichtlinien erhalten wird hier ohne große Nachfrage der Sparte des Sportvereins ein neuer Tennisboden spendiert, ohne die genaue Zahl der Tennisspieler zu kennen. Auch daran kann man ablesen, wie gut es unserer Gemeinde finanziell geht!

 

Um die Neugestaltung des Platzes rund um die Dorflinde in Rennertehausen noch in diesem Jahr beginnen zu können, haben wir beantragt, 30.000,- Euro dafür im aktuellen Haushalt zur Verfügung zu stellen.

 

 


Gemeindevertretung lehnt Beteiligung am Grenztrail Waldeck-Frankenberg ab

Die SPD hatte zur Sitzung der Gemeindevertretung am 30. Januar 2019 beantragt, dass der Gemeindevorstand beauftragt wird, sich dem Projekt "Grenztrail Waldeck-Frankenberg" anzuschließen.

 

Mit Zahlung der Kreisumlage in Höhe von 3,77 Mio. Euro und der Solidaritätsumlage in Höhe von 670 Tsd. Euro wird sich Allendorf bereits ausreichend, wenn auch ungewollt, an diesem Projekt beteiligen. Die finanziell schwächeren Kommunen können sich ja mit der von uns gezahlten Solidaritätsumlage an diesem Projekt beteiligen. Super Deal! Ich denke Allendorf muss dann nicht noch einmal rund 40.000 Euro für dieses Vorhaben bis 2022 ausgeben. Allendorf wird der Grenztrail touristisch nicht weiterbringen, auch wenn uns das einige Glauben machen wollen. Hinzu kommen übrigens noch 2,21 Mio. Euro Schulumlage an den Landkreis und 1,63 Mio. Euro Gewerbesteuerumlage an die Oberfinanzdirektion. Das heißt von 13,98 Mio. Euro Steuereinnahmen in 2019 führt die Gemeinde 8,28 Mio. Euro an Träger übergeordneter Finanzwirtschaften ab. Da kann einem dann schon etwas komisch werden, wenn für einen Mountainbike Grenztrail rund 14 Mio. Euro im Landkreis ausgegeben werden sollen. Davon alleine über 2 Mio. Euro Planungskosten. Von den landschaftlichen Einschnitten und den vorhersehbaren Konfrontationen mit anderen Waldnutzern einmal abgesehen. Für Willingen und die benachbarten Kommunen im Sauerland mag dieses Projekt durchaus von Nutzen sein. Für unsere Gemeinde bedeutet das Projekt aus unserer Sicht nur: Außer Spesen nix gewesen!

 

Zusatzinfo:

 

Im Vorfeld zu den Beratungen in der Gemeindevertretung wurden die Fraktionsvorsitzenden von Seiten der Verwaltung schriftlich darüber informiert, dass der Gemeindevorstand bereits in seinen Sitzungen am 19.11.2018 und 03.12.2018 die Beteiligung an diesem Projekt abgelehnt hat. Es wäre interessant zu wissen wie sich die beiden Vertreter der SPD im Gemeindevorstand bei diesen Abstimmungen verhalten haben!