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Aktuell

Neues aus der Gemeindevertretung

Jugendparlament

 

Die Gemeindevertretung hat am 28. Oktober 2021 beschlossen, dass der Ausschuss für Familie, Soziales, Sport und Kultur über die Einrichtung eines Jugendparlamentes oder eines Jugendbeirates beraten soll.

 

Regenwassernutzung  

 

Am 10. November 2021 wurde die von CDU und BLO beantragte Förderrichtlinie für die Regenwassernutzung beschlossen.

 

Klimaschutz

 

Aktionsplan Klimaschutz 2021 beschlossen.

 

Auszug aus dem Aktionsplan Klimaschutz 2021:

 

Vorbemerkung / bisherige Aktivitäten 

 

Seit 10 Jahren engagiert sich die Gemeinde Allendorf (Eder) als hessische Klimaschutzkommune für den Klimaschutz sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels und gehörte im Jahr 2010 zu den ersten Klima-Kommunen Hessens. Manifestiert wurde dies damals durch die Unterzeichnung der Klima-Kommunen-Charta im Rahmen des Programms „100 Kommunen für den Klimaschutz“. 

 

In Folge der Unterzeichnung der Charta wurde im Jahr 2011, gefördert vom Bundesumweltministerium, als Gemeinschaftsprojekt der Städte und Gemeinden Allendorf (Eder), Battenberg (Eder), Hatzfeld (Eder) und Bromskirchen das interkommunale „Integrierte Klimaschutzkonzept für die Arbeitsgemeinschaft Ederbergland“ erstellt. 

 

Eine in diesem Zusammenhang geschaffene und besetzte „halbe“ Stelle des interkommunalen „Klimaschutzmanagers“ wurde nach dreijähriger Förderung zunächst reduziert, seit 2021 jedoch wieder als Halbtagsstelle fortgeführt. Im Jahr 2019 hat sich zudem die Gemeinde Burgwald dem Klimaschutzverbund der Arbeitsgemeinschaft Ederbergland angeschlossen, um auch dort Klimaschutz voran zu treiben. 

 

Zu den wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten des Klimaschutzmanagers gehören Beratungen zu Energieeffizienzmaßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich, Unterstützung der sich aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept gegründeten Bürgerenergiegenossenschaft Ederbergland sowie das Initiieren und Durchführen verschiedenster Projekte zu den im Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2011 enthaltenen Maßnahmen und die Steuerung des Kommunalen Klimaschutzes im Sinne der Prozesssteuerung. 

 

Der aktuelle Stand der Klimaschutzaktivitäten ist „dem Status Quo“ der nachstehend aufgeführten Maßnahmen zu entnehmen. 

 

Resolution Busverbindung Osterfeld

 

Resolution zur Busverbindung Osterfeld verabschiedet. Dazu wurde folgender Beschlussvorschlag beschlossen:

 

Die Gemeindevertretung Allendorf (Eder) fordert den NVV dazu auf, für die Linie 540 und evtl. weitere Linien, die den Ortsteil Osterfeld anfahren, eine bedarfsgerechte Fahrplanänderung vorzunehmen. Einziger Haltepunkt im neuen Fahrplan ist die Haltestelle „Osterfeld Mitte“. 

Begründet wird dies mit den erhöhten Verkehrsgefahren bei Nutzung der nach aktuellem Fahrplan meistens genutzten Haltestellen „Osterfeld B236“. Die Haltestellen befinden sich an der B 236 in einem Doppelkurvenbereich, bei Nutzung der westlichen Haltestelle muss die Bundesstraße überquert werden. Der Weg von der Ortsmitte Osterfeld bis zu beiden Haltestellen beträgt 1,3 km und führt größtenteils über die Kreisstraße 122. Außerhalb der Ortslage befindet sich kein Gehweg. Der NVV wird darüber hinaus aufgefordert, die beiden Haltestellen „Osterfeld B 236“ außer Betrieb zu nehmen. Ein in den Vorplanungen aufgenommener barrierefreier Ausbau wäre somit nicht mehr erforderlich.


Gemeindevertretung stimmt für Grenzänderungsvertrag zur Eingliederung Bromskirchens

Dirk Hofmann
Dirk Hofmann

die vor vielen Jahren begonnene enge Zusammenarbeit zwischen Allendorf und Bromskirchen wurde mit Gründung der Verwaltungsgemeinschaft im Jahr 2014 weiter intensiviert und ausgebaut. Durch die Zusammenführung wichtiger Aufgabenbereiche wie zum Beispiel Kassenwesen, EDV, Personal, Bauhöfe und Standesamt konnten Kosten eingespart und Synergieffekte erzielt werden.

 

Im Juni 2018 haben beide Gemeindevertretungen den Beschluss gefasst, eine Machbarkeitsstudie als Diskussionsgrundlage für eine Fusion beider Kommunen in Auftrag zu geben. Die Erstellung der Studie durch Frau Möller und Herrn Fiedler wurde von einer Lenkungsgruppe begleitet, der die beiden Bürgermeister, die Vorsitzenden der Gemeindevertretungen und die Fraktionsvorsitzenden angehörten.

 

Am 04. November 2019 haben dann schließlich beide Gemeindevertretungen ihre Absicht bekundet, dass die Bürgerinnen und Bürger zeitgleich mit der Kommunalwahl am 14. März 2021 über die Fusion der beiden Kommunen abstimmen sollen. Der endgültige Beschluss erfolgte am 11. November 2020.

Leider konnten die Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger zur Machbarkeitsstudie Corona bedingt nicht in dem Maße stattfinden, wie es ursprünglich geplant war. Aber man konnte sich online oder bei den wenigen Bürgerversammlungen über die Machbarkeitsstudie informieren.

 

Sind Sie dafür, dass sich die Gemeinden Allendorf (Eder) und Bromskirchen zu einer Kommune zusammenschließen?

 

Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in Allendorf und Bromskirchen hat diese Frage des Bürgerentscheids am 14. März mit Ja beantwortet und damit die gewählten Gremien beider Gemeinden beauftragt, für einen reibungslosen und geordneten Zusammenschluss zu sorgen.

 

Dazu dient der Grenzänderungsvertrag, jenes nüchterne Vertragswerk, über das wir heute abstimmen und das alles wichtige und notwendige für den Zusammenschluss regelt. Was dieser Vertrag völlig zu Recht nicht regelt sind solche Themen wie zum Beispiel: Wann wird welcher Sportplatz gemäht, wann welcher Friedhof, wann wird welche Straße ausgebaut und wann wird welches DGH saniert usw. Diese und andere organisatorische und infrastrukturelle Entscheidungen sind dann von den neu gewählten gemeinsamen Gremien Gemeindevorstand und Gemeindevertretung zu treffen, denen Vertreterinnen und Vertreter aus beiden Gemeinden angehören werden.

 

In der Präambel und in §8 Absatz 3 wird die Stärkung und künftige Rolle der Ortsbeiräte geregelt. Da sich die CDU immer für starke Ortsbeiräte eingesetzt hat und das auch weiterhin tun wird begrüßen wir diesen besonderen Aspekt.

 

Ich allerdings verstehe unter starken Ortsbeiräten engagierte Frauen und Männer jeden Alters die sich für ihren Ort und dessen Entwicklung einsetzen und dem Bürgermeister und der Verwaltung ordentlich auf den Füßen stehen um ihre Anliegen durchzusetzen und Geld für ihren Ort locker zu machen. So habe ich unsere Ortsbeiräte in der Vergangenheit auch immer kennengelernt und das wünsche ich mir auch für die Zukunft. Dafür hätte es aus meiner Sicht keiner Regelung in diesem Vertrag bedurft. Vielmehr sollten wir gemeinsam daran arbeiten überhaupt Menschen zu finden, die sich noch ehrenamtlich in den Ortsbeiräten engagieren wollen. Wer sich zur letzten Kommunalwahl mit der Aufstellung der Listen befasst hat weiß doch ganz genau, wie schwer das ist. Da helfen auch keine Ermächtigungen zur eigenverantwortlichen Gestaltung. 

 

Die CDU hat die verschiedenen Prozesse der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Allendorf und Bromskirchen bis heute immer positiv und konstruktiv begleitet. Wir freuen uns auf Bromskirchen und seine Bürgerinnen und Bürger und eine von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit in den gemeindlichen Gremien, Vereinen und Verbänden und darüber hinaus. Denn was dieser Vertrag nicht regeln kann, ist das gegenseitige Vertrauen, das wir gemeinsam auf allen Ebenen aufbauen müssen.

 

Für eine starke und für die Zukunft gut aufgestellte Gemeinde!

 

Wir werden dem Beschlussvorschlag folgen und dem Vorliegenden Grenzänderungsvertrag zwischen der Gemeinde Allendorf (Eder) und der Gemeinde Bromskirchen zustimmen.

 

fusion-allendorf-eder-bromskirchen


Einrichtung eines Jugendparlaments oder Jugendbeirats wird geprüft

Michaela Ackermann, Fraktionsvorsitzende
Michaela Ackermann, Fraktionsvorsitzende

Kinder- und Jugendbeiräte  sind eine Form der Einbeziehung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungen und Prozessen. Diese Beteiligungsformen haben nach Verabschiedung des SGB VIII 1990/91 einen Aufschwung erfahren. ( Wikipedia)

So ist es bei Wikipedia zu lesen.

 

Schon seit länger Zeit beschäftigen wir uns im Ausschuss für Familie, Soziales, Sport und Kultur, mit der Idee einen Jugendbeirat oder ein Jugendparlament ins Leben zu rufen. Wir glauben das Kinder und Jugendliche viel mehr können und sich für viel mehr Dinge interessieren als wir Erwachsenen ihnen zutrauen.

Kinder nehmen schon in der Kita an der Gestaltung ihres Alltages teil. 

 

Gelebte Partizipation von Anfang an. Beteiligung in angemessener und altersgerechter Weise bei kommunal politischen Entscheidungen ist das Ziel. Davon können beide Seiten profitieren, die „Jungen“ und die „ Alten.“ Den eigenen Horizont erweitern, den anderen mit seinen Ideen wertschätzen, Sichtweisen ändern, über seinen eigenen Schatten springen. All das könnte passieren, wenn wir mit Kindern und Jugendlichen zusammen für unsere Gemeinde arbeiten. All das würde uns guttun und eine lebendige Kommunalpolitik kann entstehen. Wir könnten Diskussionen führen die unserer Demokratie beleben.

 

Wir wollen zuerst hören was Kinder und Jugendliche denken, wenn Dinge beschlossen werden die für die Zukunft der nachfolgenden Generationen wichtig sind. Der Jugendbeirat/ Parlament könnte der Politikverdrossenheit von jugendlichen entgegen wirken. Interesse an eigenverantwortlichen Handeln fördern, ehrenamtliche Engagement stärken, Selbstbewusstsein kann sich entwickeln. 

Jeder von uns kennt den Vers aus der Bibel - Wir ernten was wir säen- Vielleicht können wir es auch so sehen. Wir versuchen bei unseren Kindern und Jugendlichen ein politisches Interesse zu wecken und ernten vielleicht einige junge engagierte Ehrenamtliche für unsere Gremien.

 

Im Hinblicke auf die Eingliederung vom Bromskirchen sollten wir vielleicht im Ausschuss gemeinsam beraten. Wir glauben an einen Gewinn für unsere Gemeinde.