News 2005


CDU spendet 1100 Euro an Lebenshilfe

Von links: CDU Schatzmeister Torsten Hirt, Vorsitzender Dirk Hofmann, Werkstattleiter Andreas Tripp, Bürgermeister Claus Junghenn und Mitarbeiter der Lebenshilfe.
Von links: CDU Schatzmeister Torsten Hirt, Vorsitzender Dirk Hofmann, Werkstattleiter Andreas Tripp, Bürgermeister Claus Junghenn und Mitarbeiter der Lebenshilfe.

Der Weihnachtsbaumverkauf der Allendorfer CDU fand am 10. Dezember statt. Wie in den vergangenen Jahren konnten von der Bevölkerung Weihnachtsbäume selbst geschlagen werden. Auch Edeltannen wurden in diesem Jahr wieder zum Verkauf angeboten. Bis heute konnten rund 14.000,- € an die Lebenshilfe gespendet werden.

 

Das nasskalte Wetter hatte trotz minus Temperaturen auch viele Familien mit Kindern dazu animiert, ihren „Christbaum“ bei der CDU zu holen. Mit entsprechenden Werkzeugen machte man sich daran, einen Baum zu fällen.

 

Revierförster Erich Wetzlar und der Erste Beigeordnete Kurt Kramer taxierten die Bäume. Zur anschließenden Stärkung am Lagerfeuer standen neben Bratwürstchen auch Wildgoulasch, sowie warme und kalte Getränke bereit. Für die Kinder gab es Süßigkeiten und Kinderpunsch. „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden und freuen uns, die Allendorfer Lebenshilfe mit unserer Aktion unterstützen zu können“, sagte der Allendorfer CDU-Vorsitzende Dirk Hofmann gegenüber unserer Zeitung.

 

Bei der Übergabe der Spende an den Werkstattleiter Andreas Tripp und seine behinderten Mitarbeiter dankte Tripp der CDU und der Gemeinde für die Spende. Die Spende des letzten Jahres wurde für die Einrichtung eines Therapieraumes verwendet. Hier wird den behinderten Menschen die Möglichkeit geboten, den Umgang mit einem Computer zu erlernen. „Wir benötigen dringend einen Wäschetrockner. Diesen Wunsch werden wir uns mit dieser Spende erfüllen können“, sagte Tripp. In der Allendorfer Lebenshilfe-Werkstatt sind derzeit dreiundzwanzig Menschen beschäftigt.


Dirk Hofmann wieder zum Vorsitzenden gewählt

Während einer Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes im Bürgerhaus Allendorf wurde ein neuer Vorstand gewählt. Außerdem bestätigten die Mitglieder einstimmig die vom Wahlvorbereitungsausschuss vorgeschlagene Liste für die Kommunalwahl im März 2006.

 

Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Dirk Hofmann. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Claus Jürgen Müller und Kurt Kramer in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Schriftführer wählte die Versammlung Oliver Hess, da Ulrich Kirchhübel aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Schatzmeister Torsten Hirt wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden Monika Sögtrop, Gerhard Specht, Gerhard Schneider, Rudolf Hoffmann, Ulrich Kirchhübel und Ehrenbürgermeister Robert Amend gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch den Fraktionsvorsitzenden Hartmut Schneider, der dem Gremium kraft Amtes angehört.

 

In seinem Bericht verwies Dirk Hofmann auf die zahlreichen Aktivitäten der Allendorfer CDU in den vergangenen zwei Jahren. Aus dem traditionellen Weihnachtsbaumverkauf 2003 und 2004 konnten insgesamt 1250 Euro zugunsten der Allendorfer Lebenshilfe gespendet werden. Die Aktion „Saubere Landschaft“ gemeinsam mit dem Allendorfer Jugendclub sei seit langem ein fester Bestandteil im Allendorfer Terminkalender und würde mittlerweile auch von freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung rege unterstützt, so der Vorsitzende. Zudem habe sich die CDU an den Ferienspielen der Gemeinde beteiligt und eine LAN-Party für Kinder organisiert. Höhepunkte in 2004 seien sicherlich das Jubiläumsfest zum 30-jährigen Bestehen des CDU-Gemeindeverbandes und die Dreitagesfahrt nach Wiesbaden gewesen, so Hofmann. Weiter berichtete Dirk Hofmann über die beiden Wahlkreistage der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg in Allendorf, sowie den gemeinsamen Besuch mit dem mittelstandspolitischen Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion Hartmut Schauerte bei den Viessmann Werken und zwei Wahlkampfveranstaltungen mit dem CDU Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert in Allendorf und Rennertehausen.

 

Mit Blick auf die Kommunalwahl im März 2006 sagte Hofmann: „Unser Ziel ist es, wieder stärkste Fraktion zu werden und unsere erfolgreiche Arbeit für unsere Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger fortzusetzen. Unser Ergebnis der letzten Kommunalwahl wollen wir halten und nach Möglichkeit weiter ausbauen. Wir haben eine ausgewogene Mannschaft aus erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen Kandidaten aufgestellt mit der wir unser Ziel erreichen können“. Anschließend stellte Hofmann die Eckpunkte des Wahlprogramms der Allendorfer Christdemokraten vor.

Die Kandidaten der Allendorfer CDU für die Kommunalwahl im März 2006:

 

1. Dirk Hofmann, 2. Claus Jürgen Müller, 3. Kurt Kramer, 4. Roswitha Stark, 5. Ulrich Kirchhübel, 6. Monika Sögtrop, 7. Hartmut Schneider, 8. Torsten Hirt, 9. Gerhard Specht, 10. Werner Iske, 11. Stephan Herzberg, 12. Jürgen Arnold, 13. Timo Maurer, 14. Jens Schneider, 15. Christina Kretschmer, 16. Marie Schelberg, 17. Peter Ortmann, 18. Evelin Jacobs, 19. Wolfgang Hofmann, 20. Michael Kollek, 21. Manfred Briel, 22. Oliver Hess, 23. Gerhard Schneider, 24. Horst Kinkel, 25. Roland Winter, 26. Herbert Kraut, 27. Doris Hofmann, 28. Willi Siebott, 29. Wolfgang Kramer, 30. Rudolf Hoffmann, 31. Ernst Gasse, 32. Heinrich Strieder, 33. Karl-Heinz Amend

Abschließend berichtete die CDU Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg über Ihre Arbeit in Wiesbaden.


CDU begrüßt rasche Umsetzung ihrer Anträge

„Ich freue mich, dass unsere Anträge für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit vom Gemeindevorstand zügig umgesetzt wurden, so der Vorsitzende der Allendorfer CDU Dirk Hofmann gegenüber unserer Zeitung. Am vergangenen Wochenende wurden in Allendorf erstmals Bäume an Ehepaare, die zwischen Januar und Oktober dieses Jahres im Standesamt in Allendorf getraut wurden, sowie dort lebende Eltern, die in diesem Zeitraum Nachwuchs bekommen haben verschenkt. Die Aktion geht auf einen Antrag der CDU zurück, der in diesem Jahr im Parlament verabschiedet worden war.

 

Weiter sei mit dem Antrag der CDU beschlossen worden, dass Eltern für das zweite und dritte Kind im Kindergarten keine Gebühren mehr bezahlen müssten und dass die Holzspielgeräte auf den Spielplätzen jährlich von einer Fachfirma überprüft und gepflegt würden, erläuterte Hofmann. Außerdem würde derzeit noch die Einrichtung einer Ganztagsbetreuung vom Gemeindevorstand geprüft. „Familien mit Kindern sollen sich hier auch weiterhin wohl fühlen. Kinder sind unsere Zukunft. Alle Anstrengungen in diesem Bereich sind daher Zukunftsinvestitionen, die wir nach Kräften fördern werden. Deshalb werden wir in der Sitzung der Gemeindevertretung im Januar einen Antrag einbringen, indem der Gemeindevorstand beauftragt wird, sich am lokalen Bündnis für Familien zu beteiligen und einen „Runden Tisch“ zu diesem Thema einzurichten“, so Hofmann abschließend.


CDU strebt Runden Tisch für Familie in Allendorf an

Im Rahmen ihres Wahlkreistages in Allendorf besuchte die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg (CDU), gemeinsam mit Mitgliedern des Allendorfer CDU-Gemeindeverbandes die Kindergärten der Großgemeinde Allendorf (Eder) sowie die örtliche Schule am Goldberg.

Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung, heißt es im Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes. Leider ist der Wertemaßstab der Familie nicht mehr so ausgeprägt wie vor einigen Jahrzehnten. Deshalb setzt sich die CDU in Allendorf dafür ein, Eltern und Kinder wieder verstärkt in den Mittelpunkt der Gemeinde zu rücken. Allendorf soll zu einer Kommune werden, wo Familien optimale Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorfinden.

 

Um sich vor Ort ein Bild von dem Angebot für Bildung und Betreuung der Kinder in Allendorf zu machen, stellte Claudia Ravensburg ihren Wahlkreistag in Allendorf (Eder) unter das Motto Kindergärten und Schule. „Familienfreundlichkeit wird mehr und mehr zu einem wichtigen Faktor, ob sich junge Berufstätige in einer Gemeinde niederlassen oder nicht,“ so Ravensburg. Die Abgeordnete besuchte gemeinsam mit dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Dirk Hofmann, weiteren Allendorfer CDU-Mitgliedern sowie in Begleitung von Herrn Pfarrer Becker die drei evangelischen Kindergärten der Gemeinde. „Alle Kindergärten haben sich bereits den Bedürfnissen der Eltern nach längeren Öffnungszeiten angepasst und können die Kinder – einschließlich Mittagessen – bis in den späten Nachmittag betreuen,“ so Roswitha Stark, Kreistagsmitglied der CDU-Allendorf.

 

Im Kindergarten Rennertehausen stellte die Leiterin, Frau Ulrike Amend, das besondere Konzept ihres Kindergartens vor. Im Rahmen des Projekts „Beobachten und Dokumentieren im Kindergarten“ werden für jedes Kind die Entwicklungsprozesse festgehalten. Durch die gezielte Beobachtung eines einzelnen Kindes an einem Tag erhalten die Erzieherinnen wichtige Hinweise für die individuelle Förderung ihrer Kindergartenkinder. Auch im Kindergarten in Battenfeld war die Besuchergruppe beeindruckt von den bereits bestehenden Öffnungszeiten und dem Gesamteindruck der Einrichtung, durch die die Leiterin, Frau Noll, führte. Auch dieser Kindergarten ist voll belegt und zeigt damit die große Akzeptanz durch die Eltern.

Die evangelische Kindertagesstätte „ Die Linspherfische“ in der Kerngemeinde war Anlaufpunkt am Nachmittag. Die mit 100 Plätzen größte Kindertagesstätte der Großgemeinde wurde von der Leiterin, Frau Svetlana Japundza vorgestellt. Neben den langen Öffnungszeiten und der Möglichkeit zum Mittagessen liegt ein Schwerpunkt der Kindertagesstätte in Integrationsmaßnahmen und dem Angebot an Sprachförderung. „Ziel der CDU Allendorf ist es, diese Sprachförderung noch weiter auszubauen und auch für Mütter zu öffnen,“ erläuterte der 1. Beigeordnete Kurt Kramer.

 

Am Nachmittag besuchte die Gruppe zusammen mit der Schulelternbeiratsvorsitzenden Frau Anja Henkel die Allendorfer Schule am Goldberg und konnte mit dem Schulleiter, Herrn Jentzsch und der Konrektorin, Frau Knolle, aktuelle Themen besprechen. Der Schulleiter bestätigte die gute Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten und versicherte, dass aufgrund der Anmeldungen auch im kommenden Schuljahr die Grundschule 3-zügig bleibe und die Hauptschule gesichert sei. Ein Rundgang durch die Räume der Schule machte deutlich, dass die investierten Gelder des Kreises gut angelegt worden sind. Ein schöner Pausenhof ist vorhanden. Den Schülern steht für den Sport eine 1 ½-Felder- Halle zur Verfügung „obwohl die CDU Allendorf gern eine 3-Felder-Turnhalle gesehen hätte,“ so Dirk Hofmann. „Als Ersatz wünschen wir uns ein Spiel- und Sportfeld auf dem Schulgelände,“ so Schulleiter Jentzsch.

 

Der Allendorfer CDU-Fraktionsvorsitzende Schneider versprach, dass sich der Ortsverband für eine weitere Verbesserung der sportlichen Anlagen an der Schule einsetzen werde. Der Wahlkreistag in Allendorf schloss mit einer öffentlichen Präsentation des Bildungs- und Erziehungsplanes des Landes Hessen durch die Landtagsabgeordnete Ravensburg.

 

„Der Bildungs- und Erziehungsplan steckt zur Zeit in der Erprobungsphase und soll langfristig unseren Kindern ab der Geburt eine bessere Förderung und leichtere Übergänge vom Elternhaus in den Kindergarten und von dort in die Grundschule und später in die weiterführende Schule ermöglichen,“ so Ravensburg zur Erläuterung.

 

„In Allendorf sind wir mit unseren flexiblen Betreuungsangeboten auch schon für unter Dreijährige auf dem besten Weg zu einer familienfreundlichen Kommune,“ bekräftigt CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Hofmann. „Darauf wollen wir aufbauen und in der Gemeindevertretung einen Antrag zur Schaffung eines Runden Tisches für Familie in Allendorf einbringen.“


Erklärung zur Bürgermeisterwahl am 10. Juli 2005

Der CDU Gemeindeverband Allendorf (Eder) wird zur Bürgermeisterwahl am 10. Juli keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Die Allendorfer Bürgerinnen und Bürger haben sich in 1999 klar für Claus Junghenn als ihren neuen Bürgermeister entschieden. Diese demokratische Entscheidung, haben wir zu akzeptieren. Wir gehen davon aus, dass Claus Junghenn am 10. Juli 2005 erneut zum Bürgermeister unserer Gemeinde gewählt wird. Die Entscheidung keinen eigenen Kandidaten zu nominieren, ist uns sicher nicht leicht gefallen.

Mit unserem Bürgermeister Robert Amend hatten wir dreißig Jahre lang einen Mann an der Spitze der Verwaltung, der für seine Heimatgemeinde viel bewegt und erreicht hat. Und natürlich ist es auch das Ziel einer politischen Partei in einer Gemeinde den Bürgermeister zu stellen. Zumal wir seit 1977 die stärkste politische Kraft in Allendorf (Eder) sind.

 

Ein neuer Bürgermeister würde wieder eine Einarbeitungsphase benötigen, die wertvolle Zeit verschlingen würde. Die lange Amtszeit von Robert Amend hat gezeigt, dass eine gewisse Kontinuität einer Gemeinde nicht schadet, sondern eher nützt. Weil wir im Sinne unseres Wählerauftrages zum Wohle unserer Heimatgemeinde mit beitragen wollen, haben wir uns so entschieden.

 

In der Zusammenarbeit mit Claus Junghenn ist es in den vergangenen fünf Jahren in Sachfragen gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten gekommen. Wir zeigen in Sachfragen unser klares Profil und setzen uns natürlich für eine zeitnahe Umsetzung unserer Anträge ein. Der Ausbau des alten Bahndamms oberhalb der Kämmersmühle zum Rad- und Wirtschaftsweg und die Anträge für ein kinderfreundlicheres Allendorf (Familien zahlen für das zweite und dritte Kind im Kindergarten keine Beiträge mehr) sind Beispiele dafür. Auch weiterhin werden wir uns für ein familienfreundlicheres Allendorf (Eder) einsetzen. Das Thema Familie wird für uns eine tragende Rolle im Kommunalwahlkampf 2006 spielen.

Weiter werden wir uns stark machen für eine Verbesserung der Situation im Einkaufszentrum Battenfeld, wo durch die Schließung zahlreicher Läden eine Verödung droht. Zu diesen Themen hoffen wir auf die nachhaltige Unterstützung des Bürgermeisters. Zum Wohl und Fortschritt unserer Heimatgemeinde werden wir die Arbeit von Claus Junghenn auch weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten.


Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert zu Gast bei der Allendorfer CDU

Zu einer Informationsveranstaltung zur politischen Lage in Deutschland mit dem Bundestagsabgeordneten und nordhessischen CDU Bezirksvorsitzenden Bernd Siebert hatte die Allendorfer CDU ins „Warsteiner Stübchen“ nach Rennertehausen eingeladen. Rund vierzig Interessierte waren der Einladung der Allendorfer CDU gefolgt.

 

In seinem Eingangsreferat ging Siebert auch auf die aktuelle „Kapitalismuskritik“ von Franz Müntefering näher ein.

Siebert: „ Die Beschimpfung der Unternehmen wie sie zur Zeit von der SPD durchgeführt wird, ist keine Antwort auf die anstehenden Fragen. Für einen Wirtschaftsaufschwung brauchen wir motivierte Unternehmen und motivierte Arbeitnehmer. Dass wir uns in einer schwierigen Situation befinden, bezweifelt niemand. Die Verschuldung ist zu hoch, gegen das Drei-Prozent-Defizit-Kriterium der EU wurde kontinuierlich verstoßen und damit der Stabilitätspakt aufgeweicht. All das führte zu keinem Wirtschaftswachstum in Deutschland.“

 

Diese Regierung sei mit ihrem Latein am Ende, so Siebert weiter. Sie schwankt zwischen Anbiederung (Clement) und Beschimpfung der Wirtschaft (Müntefering) Dabei sind die angedachten Reformvorhaben zu halbherzig.

Siebert: „Was wir brauchen, ist aber ein klarer, verlässlicher Kurs, der sowohl Wirtschaftswachstum ermöglicht, als auch jedem, der arbeiten will, eine Chance gibt. Die Betriebe und Arbeitnehmer müssen wieder Vertrauen fassen können in eine auf die Zukunft gerichtete Wirtschaftspolitik.“

Ein weiteres Thema war die Verbesserung der Infrastruktur in Nordhessen. „Die Menschen in meiner nordhessischen Heimat haben ein Recht darauf, von den teilweise unerträglichen Belastungen auf den Umgehungsstraßen am derzeitigen Ende der A 49 endlich befreit zu werden. Und die Menschen haben auch ein Recht darauf, dass in der nordhessischen Region, mitten in Deutschland und mitten in Europa, durch den Ausbau der Infrastruktur eine wirtschaftliche Entwicklung in Gang gesetzt wird, damit bestehende Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden können,“ so der Bundestagsabgeordnete.

 

Zur aktuellen finanziellen Lage der Kommunen sagte Siebert: „Die Regierung Schröder steht hilflos und ohne Konzept vor dem – von ihr maßgeblich zu verantwortendem – finanziellen Ruin der Kommunen. Die Union ist Anwalt der Kommunen. Sie zeigt klare Perspektiven für die Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland auf.

 

Die Sanierung der Kommunalfinanzen muss ganz oben auf die politische Agenda damit kommunale Selbstverwaltung wieder stattfinden kann. Nur starke Städte, Gemeinden und Kreise sind in der Lage im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ihre Aufgaben eigenständig wahr zu nehmen und durch Investitionen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der schwierigen wirtschaftlichen Lage in unserem Land zu leisten.“

Während der zweieinhalbstündigen Veranstaltung wurden noch weitere aktuelle politische Themen diskutiert. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der Allendorfer CDU Vorsitzende Dirk Hofmann bei Bernd Siebert und überreichte ihm ein Geschenk.


CDU und Jugendclub sammelten Müll ein

Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Allendorf und des Jugendclubs Allendorf sammelten am vergangenen Wochenende wieder Müll im Gemeindegebiet. Auch freiwillige Helfer und zahlreiche Kinder nahmen an der Aktion teil. Die traditionelle Veranstaltung die von der CDU vor fast zwanzig Jahren ins Leben gerufen wurde, hat mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Gemeinde Allendorf eingenommen.

 

Aufgeteilt auf vier Traktoren und ausgerüstet mit wetterfester Kleidung, Handschuhen und Müllsäcken machten sich die freiwilligen Helfer daran, weggeworfenen Müll einzusammeln. Gefunden wurden neben wenigen Getränkedosen und Flaschen auch eine Autostoßstange, ein Elektroherd, sowie einige Möbelstücke. „Die Menge an Müll, der einfach in der Landschaft abgeladen wird ist gegenüber den letzten Jahren zurückgegangen. Allerdings gibt es immer noch bestimmte Plätze, wo einfach Müll abgeladen oder liegengelassen wird“, so der Allendorfer CDU-Vorsitzende Dirk Hofmann.

 

Nach zweieinhalbstündiger Arbeit wurde der gesammelte Müll dann am Bauhof der Gemeinde abgeladen.

Anschließend waren alle Helfer zu einem deftigen Imbiss in den Räumen des Jugendclubs eingeladen.


CDU wanderte rund um Allendorf

Zu einer Wanderung rund um Allendorf traf sich am Wochenende die Allendorfer CDU. Erste Station der Christdemokraten war der Allendorfer Flugplatz. Der erste Beigeordnete Kurt Kramer erklärte den geplanten Ausbau des Verkehrslandeplatzes durch die Firma Viessmann.

 

Weiter ging es dann durch das „Salbach“, an der Rennertehäuser Grillhütte vorbei, nach Haine. Hier wurden die Wanderer von Ulrich Kirchhübel erwartet, der für Glühwein und einen kleinen Imbiss gesorgt hatte.

 

Gestärkt ging es dann auf die letzte Etappe zurück nach Allendorf. Den Abschluss der Wanderung bildete ein gemütliches Beisammensein.


CDU beantragt die Einrichtung eines Friedhofs im Ortsteil Osterfeld

Die CDU-Fraktion hatte am 19. Januar 2003 einen Prüfauftrag in die Gemeindevertretung eingebracht. Der Gemeindevorstand wurde beauftragt zu prüfen, welche Kosten und welche rechtlichen Vorschriften bei einer möglichen Anlegung eines Friedhofs in Osterfeld entstehen würden. Mit der Abwicklung des Prüfauftrages durch Bürgermeister Claus Junghenn sind wir absolut nicht einverstanden. Als ausgewiesener Gegner des Friedhofs hat Herr Junghenn das Prüfverfahren über 14 Monate hinweg nicht beschleunigt sondern verzögert.

 

Die CDU hat jetzt beantragt, dass für die Einrichtung eines Friedhofs im Ortsteil Osterfeld mit zunächst 25 Grabfeldern, 50 000,- Euro im Haushalt 2005 verankert werden. Die Finanzierung erfolgt durch Rücklagenentnahme. Die in diesem Änderungsantrag vorgesehenen Ausgabenansätze sind gegenseitig deckungsfähig. Sie werden ferner mit einem Sperrvermerk versehen, der vom Haupt- und Finanzausschuss aufgehoben werden kann. Der Sperrvermerk ist aufzuheben, sobald der Gemeindevorstand im Einvernehmen mit dem Ortsbeirat Osterfeld und die für die Genehmigung des Friedhofs zuständigen Behörden ein geeignetes Grundstück im Ortsteil Osterfeld gefunden haben, auf dem das Bauvorhaben tatsächlich realisiert werden kann.

 

 Während der Gemeindevertretersitzung am 31. Januar 2005 begründete die Osterfelder Gemeindevertreterin Monika Sögtrop den Antrag der CDU. In einem Rückblick verwies Monika Sögtrop darauf, dass Osterfeld im Jahr 2001 ein eigenständiger Ortsteil mit eigenem Ortsbeirat in der Großgemeinde Allendorf geworden sei. Auch wurde das Dorfgemeinschaftshaus im gleichen Jahr eingeweiht. Nun sei ein neues Projekt im Ortsteil Osterfeld angedacht, das wieder starke kontroverse Diskussionen im Parlament und in der Öffentlichkeit ausgelöst habe. Insbesondere seien die Diskussionen durch Zeitungsartikel angeheizt worden, die allen sachlichen und wahrheitsgetreuen Aussagen widersprechen.

Monika Sögtrop hatte in der vergangenen Woche 66 Haushalte in Osterfeld zum Thema Friedhof befragt. Viele der älteren Bürger hatten sich beklagt, wie schwer es im Alter sei, in Allendorf auf dem Friedhof ein Grab zu pflegen oder zu besuchen. Nicht alle hätten ein Auto, oder jüngere ortsansässige Verwandte die sie zum Friedhof fahren könnten. Auch die jüngeren Familien waren bei der Befragung der Auffassung, dass man dort, wo man lebt und sich wohl fühlt, auch eine letzte Ruhestätte haben sollte. Bedenken gab es von einigen Bürgerinnen und Bürgern zur Lage des Friedhofs inmitten der Ortslage. Einige der jüngeren Personen verwiesen auf die Problematik der Verwesung bei dem vorhandenen Untergrund.

 

Bei Ihrer Befragung hat Monika Sögtrop in der letzten Woche von 164 Einwohnern in Osterfeld, 128 erwachsene Bürgerinnen und Bürger erreicht und befragt. Davon haben sich 94 für einen Friedhof in Osterfeld ausgesprochen. Das entspricht 73,3 %. 15 haben sich dagegen ausgesprochen. Das entspricht 11,7%. 19 ist es egal ob ein Friedhof in Osterfeld angelegt wird oder nicht. Das entspricht 15%.

Bürgermeister Claus Junghenn hatte in der Sitzung der Ausschüsse zum Haushalt 2005 von 1,47 Sterbebfällen pro Jahr gesprochen. Außerdem sagte er, die Kosten und der Nutzen eines Osterfelder Friedhofs stünden in einem krassen Missverhältnis. Ist ein Friedhof nach Kosten und Nutzen zu rechnen? Müssen pro Jahr eine bestimmte Anzahl Menschen sterben, damit sich ein Friedhof lohnt? Da ist doch die Frage berechtigt, ab wie vielen Sterbefällen pro Jahr wird ein Friedhof überhaupt interessant?

 

Die vorübergehende Lagerung des Sarges, bis zur Bestattung kann – wie seither – in der Friedhofshalle in Allendorf vorgenommen werden. Die Beerdigung kann von der Kapelle am Lebenshaus aus erfolgen, wo auch der Sarg die letzten Stunden vor der Bestattung aufgebahrt werden kann. Uns ist es wichtig eine letzte Ruhestätte zu schaffen, die von den Trauernden und Hinterbliebenen auf kurzen Wegen erreichbar ist.

Unser Ziel ist es, die Kosten für die Erstellung so gering wie möglich zu halten. Warum soll in Osterfeld die Pflege eines Friedhofes nicht funktionieren? Der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU und BLO verabschiedet. 50.000,- Euro wurden im Haushalt 2005 verankert.


Allendorf kinderfreundlicher machen

Allendorf(Eder)/Haine. Um Allendorf(Eder) kinderfreundlicher zu machen, hat die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung entsprechende Anträge gestellt.

 

  • Baumpflanzaktion für Neugeborene: künftig werden für neu geborene Kinder symbolisch Bäume gepflanzt. „Hiermit wollen wir dokumentieren, dass Kinder in unserer Gemeinde willkommen sind“, so der Fraktionsvorsitzende Hartmut Schneider.
  • Kindergartenbeiträge: Familien zahlen für das zweite und dritte Kind im Kindergarten keine Gebühren mehr. Hierfür entstehen der Gemeinde Kosten in Höhe von 9.900,- €. Da das geplante Streetballfeld mit Kosten von 20.000,- € nicht gebaut wurde, sind die Kosten für die nächsten zwei Jahre gedeckt.
  • Tagesmütter/Kleinkinderbetreuung: Der Gemeindevorstand wurde beauftragt zu prüfen, ob und in welcher Form eine Ganztagsbetreuung eingerichtet werden kann. „Viele Frauen hätten gerne Kinder, wollen aber auch ihren Beruf weiter ausüben“, sagte Hartmut Schneider. 
  • Instandhaltung Spielplätze: Bei einer Besichtigung aller Spielplätze in der Gemeinde ist der CDU aufgefallen, dass sich fast alle Spielgeräte aus Holz in einem schlechten Zustand befinden. Zukünftig soll eine Fachfirma mit der Pflege der Geräte beauftragt werden. So sollen alle Holzspielgeräte einmal jährlich gestrichen werden.

CDU Allendorf spendet 500 Euro an die Lebenshilfe

Erfreut war der Gruppenleiter der Allendorfer Lebenshilfe-Werkstatt, Andreas Tripp. Vertreter des CDU-Gemeindeverbands und Bürgermeister Claus Junghenn übergaben einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Weihnachtsbäumen (siehe letzte Ausgabe des Newsletters). Die Allendorfer Christdemokraten organisieren den Verkauf seit vielen Jahren. Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung wird der Reinerlös der Lebenshilfewerkstatt in der Kerngemeinde zur Verfügung gestellt. Aus den Händen von Dirk Hofmann nahm Werkstattleiter Tripp außer dem echten Scheck auch einen über-dimensionalen symbolischen Scheck entgegen.

 

Dieser ist für die Pinnwand der Werkstatt bestimmt, wo bereits viele Schecks der CDU mit Beträgen von zusammen rund 14.000 Euro hängen. Das gespendete Geld kann die Lebenshilfe sehr gut gebrauchen. Es soll für die Finanzierung des Umbaus eines Innenraums für Therapiezwecke verwendet werden. Die Spende vom vorigen Jahr hat die Lebenshilfe für die Gestaltung der Außenanlagen verwendet.