News 2004


MdB Schauerte zu Gast bei Viessmann

Hartmut Schauerte, CDU-Bundestagsabgeordneter und mittelstandspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, besuchte die Viessmann Werke in Allendorf (Eder). Begleitet wurde Hartmut Schauerte unter anderem von MdL Claudia Ravensburg, dem CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Christoph Butterweck, der Kreistagsabgeordneten Roswitha Stark und Dirk Hofmann, dem Vorsitzenden der CDU Allendorf.

 

Schauerte informierte sich im Viessmann Zentrum über moderne, umweltschonende und energiesparende Heiztechnik und erhielt im Unternehmensmuseum „Via Temporis“ einen Einblick in die Firmengeschichte. Nach einem Rundgang durch die Produktion und das internationale Warenverteilzentrum des Unternehmens erörterte er mit Dr. Martin Viessmann die aktuelle Situation des Wirtschaftsstandorts Deutschland unter den Bedingungen der fortschreitenden Internationalisierung der Wirtschaft. Besonderes Augenmerk widmete man den Herausforderungen, die sich aus der derzeitigen Entwicklung für die mittelständische Wirtschaft ergeben. Der Mittelstand beschäftigt 64 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland und erwirtschaftet mehr als 50 Prozent des Umsatzes unserer Volkswirtschaft.

Er ist daher nicht nur tragende Säule der Wirtschaft, sondern auch soziales und ethisches Rückgrat der Gesellschaft. Mittelständler und ganz besonders Familienunternehmen sorgen darüber hinaus für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft, weil sie nicht in Quartalen, sondern in Generationen denken. Damit der Mittelstand auch als Zukunftsmotor wirken kann, benötigt er Raum für flexibles Handeln, Bedingungen unter denen Leistung sich lohnt und vor allem weniger staatliche Reglementierung.

 

Dr. Viessmann betonte, dass es für ihn als Präsident der IHK Kassel von großem Interesse sei, sich mit Mittelstandspolitikern wie Hartmut Schauerte auszutauschen, um die Arbeit der IHK zur Förderung ihrer Mitgliedsunternehmen noch besser fokussieren zu können. Politik und Wirtschaftsverbände, so war man sich einig, müssten alle zur Verfügung stehenden Kräfte bündeln, um die Wirtschaft dabei zu unterstützen, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurück zu gewinnen.

Ein weiterer Gesprächspunkt war die unbefriedigende Verkehrsinfrastruktur der Region mit dem fehlenden Anschluss an die Fernverkehrswege. Schauerte regte an, innerhalb der heimischen Gremien eine konkrete Planung zur Verbesserung der Situation zu erarbeiten und diese den Entscheidern bei Bund und Ländern vorzulegen. In Olpe, so Schauerte, habe man mit dieser Vorgehensweise gute Erfahrungen gemacht. Der derzeit in Bau befindliche Anschluss der Siegener Stadtautobahn an die A 4/A 45 in Form einer Schnellstraße von Siegen bis Olpe sei auf ein solches Engagement zurückzuführen.


CDU feierte 30-jähriges Bestehen

Am 5. September 2004 feierte die Allendorfer CDU ihr 30-jähriges Bestehen. Rund sechzig Gäste waren der Einladung gefolgt und nahmen an der Feierstunde im Osterfelder Dorfgemeinschaftshaus teil.

 

Am 28. Februar 1974 hatten sich siebzehn CDU Mitglieder getroffen, um den CDU-Gemeindeverband Allendorf(Eder) zu gründen. Mit der ersten eigenen Liste zur Kommunalwahl 1977 schaffte die CDU auf Anhieb den Sprung in die Gemeindevertretung und wurde stärkste Fraktion. Die gebildete Zählgemeinschaft mit der Bürgerliste Ortsteile konnte auch in den folgenden Jahren erfolgreich fortgesetzt werden. Nur in den Jahren 1989-1993 musste man sich mit der Oppositionsrolle abfinden.

 

Vorsitzender Dirk Hofmann verwies in seiner Rede auf die zahlreichen Aktionen der Allendorfer Christdemokraten. So sei zum Beispiel die jährlich stattfindende Aktion "Saubere Landschaft" zusammen mit dem Jugendclub Allendorf ein großer Erfolg. Beim traditionellen Weihnachtsbaumverkauf zugunsten der Lebenshilfe Allendorf seien bis heute rund 13.000,- € an die Lebenshilfe Allendorf gespendet worden. Die Winterwanderung, das Sommerfest, sowie die zweijährig stattfindenden Städtereisen rundeten das Angebot ab. Zum Schluss seiner Rede dankte Hofmann allen, die sich in den vergangenen dreißig Jahren für die Allendorfer CDU eingesetzt haben.

 

Besonders hob Hofmann die Verdienste des ehemaligen Bürgermeisters Robert Amend und des Gründungsvorsitzenden Werner Grunwald hervor, die wesentlich zum Erfolg der Allendorfer CDU beigetragen hätten. Zu den Gästen zählten Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn, Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert, Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, der 1. Beigeordnete Kurt Kramer, CDU Kreisvorsitzender Dr. Christoph Butterweck, Kreisgeschäftsführer Markus Nordmeier, Ehrenbürgermeister Robert Amend sowie die Ehefrau des verstorbenen Gründungsvorsitzenden Werner Grunwald, Cilia Grunwald.


Neue Perspektiven für die Landwirtschaft

ALLENDORF/ EDER (r). „Die Entwicklung der Dorfkerne hängt eng mit der Zukunft der Landwirtschaft zusammen. Wir können nicht zulassen, dass unsere Ortskerne veröden“, so Dirk Hofmann, Vorsitzender der CDU Allendorf. Die Zukunft der Landwirtschaft war Thema eines Gemeindetags der Allendorfer CDU.

 

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg (CDU) sprachen die Christdemokraten auf dem Hof des Allendorfer Ortsvorstehers Reinhold Strieder über die Chancen der Landwirte in Waldeck-Frankenberg. Strieder betonte, immer mehr Betriebe in der Region geben die Landwirtschaft auf. Es gehöre schon eine Portion Idealismus dazu, heute noch als Landwirt sein täglich Brot zu verdienen. „Die Kosten fressen einen auf“, so Strieder. „Es gibt keinen Vollerwerbslandwirt mehr in Allendorf – nur noch Landwirte im Nebenerwerb!“ Der Strukturwandel in der Landwirtschaft, Veränderungen in der traditionellen Erwerbsarbeit oder auch der wachsende Wettbewerbsdruck in der Wirtschaft führten zu starken Veränderungen gerade in Dörfern und ländlichen Regionen. Hofmann sprach von einem „Wandel, der als Chance begriffen werden muss“.

 

Landwirte müssen auf neue Berufsfelder vorbereitet werden „wie sie z.B. mit dem Beruf des Energiewirts, der nachwachsende Rohstoffe anbaut oder Biogasanlagen betreibt, einhergehen“, betonte MdL Claudia Ravensburg. Der Rapps-Anbau sei ebenso wie der Landtourismus eine Perspektive für die Zukunft. „Politik für den ländlichen Raum bedeutet vor allem Unterstützung der unternehmerischen Tätigkeit der Landwirte.“ Um der Bevölkerungsabwanderung entgegen zu wirken, würden integrierte regionale Entwicklungskonzepte zur Schaffung günstiger Rahmenbedingungen verfolgt, so die Abgeordnete.

 

„Mit ihrem Programm zur Dorferneuerung trägt die Hessische Landesregierung diesem tiefgreifenden Wandel Rechnung. Als Partner der Regionen wollen wir die Potenziale des ländlichen Raums und seiner Menschen gezielt fördern und damit Impulse zur eigenständigen Regionalentwicklung geben“, hob Claudia Ravensburg hervor. „Regionale Konzepte werden künftig eine ausschlaggebende Rolle spielen, wenn das Land ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ leistet.“ Die regional Verantwortlichen wüssten am besten, welche Stärken ihre Region aufzuweisen habe und wohin die Entwicklungen gehen sollten. Vor allem die Beteiligung der Bürger spiele dabei eine entscheidende Rolle.

 

Dem Besuch und Gespräch auf dem Hof von Reinhold Strieder schlossen sich ein Rundgang durch Rennertehausen und eine Bürgersprechstunde von Claudia Ravensburg im „Warsteiner Stübchen“ an. Dabei wurden die verschiedensten Themen angesprochen, vor allem die Unterstützung der Frauen-Service-Börse Waldeck-Frankenberg.


CDU und Jugendclub veranstalteten Aktion "Saubere Landschaft"

Am 29. März diesen Jahres sammelten Mitglieder des CDU Gemeindeverbandes Allendorf und des Jugendclubs Allendorf wieder Müll im Gemeindegebiet.

 

Aufgeteilt auf fünf Traktoren und ausgerüstet mit wetterfester Kleidung, Handschuhen und Müllsäcken machten sich die 20 freiwilligen Helfer daran, weggeworfenen Müll und Unrat einzusammeln. Gefunden wurden neben zahlreichen Getränkedosen und Flaschen auch neuwertige Autoreifen, ein alter Wohnzimmerteppich und allerlei Plastikmüll.

 

Nach zweieinhalbstündiger Arbeit wurde der gesammelte Müll dann am Bauhof der Gemeinde abgeladen. Erstmals wurde auf Anweisung des Bürgermeisters der Müll sofort getrennt sortiert, um den Mitarbeitern des Bauhofs diese Arbeit zu ersparen.

Anschließend waren alle Helfer zu einem deftigen Imbiss in den Räumen des Jugendclubs eingeladen.