News 2016


CDU verkaufte Weihnachtsbäume

CDU Weihnachtsbaumverkauf zu Gunsten der Lebenshilfe Allendorf
Foto und Text: Erwin Strieder

Allendorf (Eder) . Ein klein wenig Atmosphäre wie bei einem Weihnachtsmarkt lag am Samstag auf dem Brunnenplatz in der Allendorfer Dorfmitte. Dort fand der traditionelle Christbaumverkauf des CDU-Gemeindeverbandes statt. 

 

Die CDU veranstaltete den Weihnachtsbaumverkauf nun wieder außerhalb des Gemeindewaldes, nachdem die Christdemokraten im vergangenen Jahr ihre Aktion im Gemeindewald hatten stattfinden lassen. Das war aber in 2016 wegen eines Hagelschadens in den vorgesehenen Baumbeständen nicht möglich  Die Union hatte erneut zwei gewerbliche Anbieter von Weihnachtsbäumen gebeten, sich an der Verkaufsaktion zu beteiligen.

 

An zwei Ständen gab es Glühwein, andere Getränke und Bratwurst. Von dem Verkaufsangebot wurde rege Gebrauch gemacht, in der Mittagszeit kamen die meisten Besucher. „Die Resonanz war trotz der ungünstigen Wetterlage mit Kälte und Dauernebel  ausgesprochen positiv!“ stellte der Vorsitzende des Gemeindeverbandes, Kurt Kramer, als Fazit fest. Kramer freute sich über die Beteiligung der gewerblichen Anbieter. „Das hat zur Folge, dass für die Spende für die Lebenshilfe wieder ein ansehnlicher Beitrag zustande kommen wird!“ Wie in jedem Jahr soll der Erlös der Allendorfer Lebenhilfe-Werkstatt zugute kommen. Die Übergabe ist demnächst vorgesehen. 


200.000 € vom Land für die Verwaltungsgemeinschaft

Verwaltungsgemeinschaft Allendorf (Eder)/Bromskirchen

Prüfantrag für weitere Bauplätze in Rennertehausen

Weitere Bauplätze für Rennertehausen
Schäferswiese in Rennertehausen

Bereits im Jahr 2002 haben sich CDU und BLO für die Ausweisung neuer Bauplätze in Rennertehausen eingesetzt. Leider ohne Erfolg. Das Vorhaben konnte aus Gründen des Umweltschutzes nicht realisiert werden.

 

Mit Stand vom 2. November 2016 verfügt die Gemeinde laut Verwaltung in der Kerngemeinde Allendorf über keine freien Baugrundstücke. Hier haben wir allerdings mit der Planung weiterer Bauplätze am Homberg begonnen. In Battenfeld stehen noch acht Bauplätze zur Verfügung, von denen sechs unverbindlich reserviert wurden. In Haine sind es noch sechs Bauplätze, von denen 2 unverbindlich reserviert wurden. In Osterfeld sind es noch zwölf Bauplätze, von denen einer unverbindlich reserviert wurde. In Rennertehausen stehen keine Bauplätze mehr zur Verfügung.

 

Mit unserem Ortskernförderprogramm haben wir Anreize für junge Familien geschaffen, um alte Bausubstanz in den Ortskernen zu sanieren und umzubauen. Dieses Programm wird sehr gut angenommen. Entgegen früheren Annahmen, man müsse auf die Ausweisung neuer Baugebiete gänzlich verzichten, um eine Verödung der Ortskerne zu verhindern, sehen wir es heute als wichtig an, beide Seiten zu berücksichtigen. So gibt es die Familien, die gerne im Ortskern wohnen bleiben wollen und dafür ältere Gebäude umbauen und sanieren. Wir müssen aber auch an die Familien denken, die sich ein neues Eigenheim - entweder auf einem freien Grundstück im Ort, oder in einem Baugebiet am Ortsrand - bauen möchten, um ihre eigenen Wünsche und Ideen zu verwirklichen. Das ist auch Familienfreundlichkeit, oder das „Familienfreundliche Lebensumfeld“, wie es im „Steckbrief“ unseres „Lokalen Bündnisses für Familie Allendorf (Eder)“ formuliert wird.

 

Die von der heimischen Wirtschaft zur Verfügung gestellten attraktiven Arbeitsplätze und unsere gute Infrastruktur, wie zum Beispiel das sehr gute Angebot an Kindergartenplätzen in unseren modernen Kindergärten, das Einkaufszentrum, das im Bau befindliche Betreute Wohnen für Senioren, die Grundschule, unsere attraktiven Sportanlagen und die vielen aktiven Vereine, etc. sprechen für unsere Gemeinde als Heimat für Familien. Deshalb ist es wichtig, dass wir neben den bereits erwähnten Punkten auch genügend attraktive Baugrundstücke zur Verfügung stellen, um bei Familien und jungen Menschen dafür zu werben, sich für unsere Gemeinde als Arbeits- und Lebensmittelpunkt zu entscheiden.

Mit unserem Antrag wollen wir uns für weitere Baugrundstücke in Rennertehausen einsetzen und bitten den Gemeindevorstand, sich entsprechend bei den zuständigen Behörden dafür stark zu machen. 

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Antrag für weitere Bauplätze in Rennertehausen
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Sanierung Fußgängerbrücke über den Goldberg

Auch für die Sanierung der Fußgängerbrücke über den Goldberg setzt sich der Allendorfer Ortsbeirat beteits seit längerer Zeit ein. Hier müssen die Treppen dringend erneuert werden. Der Beton ist ausgebrochen und die Aufgänge sind für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle zu steil. Außerdem wäre ein neuer Anstrich der Holzkonstruktion angebracht. Gerade in den Wintermonaten sind die maroden Treppenstufen eine Gefahr für Fußgänger. Die CDU wird das Thema während der Ortsbeiratssitzung am 11. Oktober erneut ansprechen und den Gemeindevorstand bitten sich dringend darum zu kümmern.

 

Update 02/2017: Für die Sanierung wurden jetzt Mittel im Haushalt 2017 zur Verfügung gestellt.


Prüfantrag der CDU-Fraktion zum Bau eines Kreisverkehrs in Höhe Haine

Von Dirk Hofmann
Von Dirk Hofmann

Immer wieder wurde in den vergangenen Jahren über das Thema Schülerbeförderung im Ortsteil Haine diskutiert. Zuletzt im Jahr 2012 mit regem Schriftverkehr zwischen betroffenen Eltern aus Haine, dem Landkreis und dem NVV. Wirklich passiert ist bis heute nichts. Nachdem am 11. Mai diesen Jahres bei einem tragischen Verkehrsunfall eine 64-jährige Frau aus Haine tödlich verletzt wurde, setzen sich der Ortsbeirat Haine und die gegründete Bürgerinitiative jetzt erneut für eine Verlegung der Bushaltestellen von der viel befahrenen Bundesstraße 253 an die Ortsrandlage von Haine ein. 

 

Wir unterstützen den Ortsbeirat Haine und die Bürgerinitiative in ihren Bemühungen zur Errichtung einer Haltestelle an der Ortsrandlage von Haine ausdrücklich. Mit dem Bau eines Wendehammers und der Haltestelle müssten die Schulkinder dann auch nicht mehr die Bundesstraße 253 überqueren und sich Tag für Tag dieser Gefahr aussetzen. Ein einberufener runder Tisch mit allen Beteiligten hat erste Ergebnisse gebracht. Jetzt gilt es weiter am Ball zu bleiben und eine rasche Umsetzung herbeizuführen.

 

Um den gefährlichen Kreuzungsbereich der Einmündung aus Richtung Haine und Birkenbringhausen sicherer zu machen, wollen wir den Gemeindevorstand beauftragen, den Bau eines Kreisverkehrs zu prüfen. Ein Kreisel würde automatisch die Geschwindigkeit reduzieren und das Einbiegen auf die B 253 erleichtern und den Verkehrsfluss erhöhen. Denn hier kommt es teilweise zu riskanten Fahrmanövern und längeren Wartezeiten beim Abbiegen, gerade zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr.

 

Dass ein Kreisverkehr nicht innerhalb kürzester Zeit zu realisieren sein wird, ist uns, denke ich, allen klar. Mit das größte Problem stellen wahrscheinlich die in diesem Bereich verlaufenden Bahnschienen dar. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade bei solchen Anliegen die zuständigen Behörden erst einmal abwinken, Verkehrszählungen durchführen und nach weiteren Gründen suchen, um eine solches Vorhaben abzulehnen. Das ist auch bei der von der CDU geforderten Fußgängerampel am Wohngebiet Homberg so gewesen. Deshalb kann ich uns allen nur raten, hartnäckig, offensiv aber auch geduldig für diese Sache einzutreten.

Mit einem klaren Auftrag der Gemeindevertretung wird der Gemeindevorstand besser mit den zuständigen Behörden verhandeln können. Deshalb bitte ich Sie unserem Antrag zuzustimmen. 

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Zeitungsbericht der HNA zu unserem Antrag
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Allendorf (Eder) erhält neues Zivilschutzfahrzeug im Wert von 172.000 Euro

Mit Innenminister Peter Beuth (3. von rechts) bei der Fahrzeugübergabe
Mit Innenminister Peter Beuth (3. von rechts) bei der Fahrzeugübergabe

Innenminister Peter Beuth:

 

„Ergänzung für Fahrzeugbestand im Katastrophenschutz“

Allendorf (Eder) erhält neues Zivilschutzfahrzeug im Wert von 172.000 Euro

 

Wiesbaden/Allendorf. Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat heute ein neues Zivilschutzfahrzeug an die Gemeinde Allendorf übergeben. Bei der Ausstattung legt das Land bewusst den Schwerpunkt in den Bereich Wasserversorgung. Mit dem neuen SW KatS (Schlauchwagen für den Katastrophenschutz) wird der vorhandene Fahrzeugbestand deutlich aufgewertet. Das Fahrzeug besitzt einen Wert von rund 172.000 Euro. 

„Der moderne Schlauchwagen ist unerlässlich für die Aufgabenerfüllung der Einsatzkräfte und wird auch den gemeinsamen Löschzug der freiwilligen Feuerwehren Allendorf und Bromskirchen wirkungsvoll verstärken. Die Katastrophenschützer sind verlässliche Retter in der Not. Das zeigen sie sowohl als eigenständige Truppe wie auch im erfolgreichen Zusammenspiel mit Kameradinnen und Kameraden aus der Nachbarschaft. Sie übernehmen hoheitliche Aufgaben und Verantwortung für uns alle, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin“, so der Innenminister.

Das Zivilschutzfahrzeug SW KatS überzeugt dank moderner Technik und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Es dient der Wasserversorgung über lange Wege, so kann eine Strecke von bis zu 2.000 Meter überbrückt werden.

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Bericht der HNA zur Fahrzeugübergabe
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Claudia Ravensburg (MdL) und Bernd Siebert (MdB) informieren sich über aktuelle Projekte in Allendorf

Zu Beginn besuchte die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg den Waldkindergarten in Osterfeld. Begleitet wurde Sie dabei von Pfarrer Gerald Rohrmann und Mitgliedern der Allendorfer CDU, darunter der Vorsitzende Kurt Kramer und Fraktionsvorsitzender Dirk Hofmann. Der Waldkindergarten kann bis zu 20 Kinder aufnehmen, derzeit besuchen ihn 16 Jungen und Mädchen. 

 

Nach einem kurzen Gespräch mit Bürgermeister Claus Junghenn in der Gemeindeverwaltung, zu aktuellen kommunlapolitischen Themen, schloss er sich der Gruppe an und begleitete sie nach Haine. Hier informierte Junghenn über den geplanten Ausbau der Grenzstraße und die Verlegung der Bushaltestelle von der Bundesstraße an die Ortsrandlage. "Um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern, haben wir einen Prüfantrag zum Bau eines Kreisverkehrs auf der Bundertraße 253 in die Gemeindevertretung eingebracht, der am 15. September beraten wird", erläuterte Fraktionschef Dirk Hofmann.

 

Am Dorfmittelpunkt konnte sich Claudia Ravensburg von der gelungenen Neugestaltung des Platzes vor der Kirche überzeugen.

Beim anschließenden Besuch in Rennertehausen wurde die Gruppe von den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern Willi Battenfeld und Anna Lena Feike begrüßt. Beide gehören einem Team von Flüchtlingshelfern an, dass sich um die im alten Kindergarten untergebrachten Flüchtlingsfamilien kümmert. Sie berichteten über ihre Erfahrungen und führten die Christdemokraten durch die Unterkunft, wobei auch Gespräche mit Flüchtlingen stattfanden.  

 

Als nächstes stand die Vorstellung des neuen Zivilschutzfahrzeugs der Allendorfer Feuerwehr durch Gemeindebrandinspektor Horst Huhn auf dem Programm.  Das Zivilschutzfahrzeug SW KatS überzeugt dank moderner Technik und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Es dient der Wasserversorgung über lange Wege, so kann eine Strecke von bis zu 2.000 Meter überbrückt werden. 

 

Im Jahr 2009 hatte die Allendorfer CDU beantragt, den Bau einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Allendorf zu prüfen. Nun nach sieben Jahren wurde vor einigen Monaten mit dem Bau im Hermann-Löns-Weg begonnen. Beim Besuch von Claudia Ravensburg und Bernd Siebert informierte der Geschäftsführer des DRK Waldeck-Frankenberg, Herr Christian Peter, die Abgeordneten über den Baufortschritt. Es entstehen zehn Wohnungen von 30m² bis 100m². Die Nachfrage sei sehr groß, erläuterte Christian Peter. Mit der Fertigstellung der Einrichtung ist in 2017 zu rechnen.

 

Außerdem informierten sich die Christdemokraten über den Ausbau der Straße"In der Hute" in Allendorf, den Ausbau eines Radweges von Battenfeld zum Battenberger Ortsteil Kröge und das Neubaugebiet in Battenfeld auf dem ehemaligen Gelände der Sargfabrik Traute. 

Zum Abschluß hatte der Bromskircher Bürgermeister Karl-Friedrich Frese die Gruppe eingeladen, noch die bereits seit einigen Jahren fertiggestellte Einrichtung für betreutes Wohnen des DRK in Bromskirchen zu besichtigen. 

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Claudia Ravensburg (MdL) und Bernd Siebert (MdB) informieren sich über aktuelle Projekte in Allendorf
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SPD Antrag schlecht formuliert: CDU stellt Änderungsantrag zum Kauf eines Elektrofahrzeugs

Foto: Jens-Uwe Kerl
Foto: Jens-Uwe Kerl

Mit unserem Änderungsantrag wollen wir erreichen, dass vor dem Erwerb eines Elektrofahrzeugs die Kosten ermittelt werden und geprüft wird, wo genau eine Ladestation für ein solches Fahrzeug errichtet werden kann. Eine "Tankstelle" müsste aus unserer Sicht am Dienstleistungszentrum oder bei der Verwaltung errichtet werden.

Des halb wurde der schlecht formulierte SPD-Antrag von uns geändert. Der Änderungsantrag wurde dann einstimmig beschlossen, über den SPD-Antrag wurde nicht mehr abgestimmt.

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Unser Änderungsantrag
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Anfrage von Dirk Hofmann zur Parksituation in der Ortstraße in Allendorf

Auf die Frage von Dirk Hofmann, ob es ein Parkproblem in der Ortstraße gebe und den Hinweis, dass es für Rettungsfahrzeuge schwierig sei aus Richtung der Freiherr-von-Rotsmann-Straße in die Ortstraße einzubiegen, weil dort zeitweise mehrere PKW von Kindergarten Angestellten parken, antwortete Bürgermeister Claus Junghenn während der Sitzung der Gemeindevertretung am 24. Juni in Haine.

 

Es sei richtig, dass dort Angestellte des Kindergartens parken. Dies sei aber nicht verboten. Er bezweifle auch, dass nicht genügend Platz für Rettungsfahrzeuge zur Verfügung stünde, die Straße sei breit genug. Die Brisanz, wie von einigen Anwohnern vorgetragen, sehe er nicht. Der Bürgermeister sieht hier also keinen Handlungsbedarf.


Frese wird ehrenamtlicher Bürgermeister

Von links: CDU-Vorsitzender Kurt Kramer, Regine Frese, Tabea und Louisa Frese, Karl-Friedrich Frese und Claudia Ravensburg (MdL)
Von links: CDU-Vorsitzender Kurt Kramer, Regine Frese, Tabea und Louisa Frese, Karl-Friedrich Frese und Claudia Ravensburg (MdL)

Mit 69,6% wurde Karl-Friedrich Frese zum ehrenamtlichen Bürgermeister in Bromskirchen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,8%. Mit Nein haben 30,4% der Wahlberechtigten gestimmt. 

Die CDU Allendorf (Eder)/Bromskirchen gratuliert Karl-Friedrich Frese ganz herzlich zur Wahl als ehrenamtlicher Bürgermeister!


Antrag: CDU will professionelle Sozialarbeit in der Gemeinde

Wir, als CDU Fraktion, unterstützen den Antrag auf Einrichtung einer Stelle für Soziale Gemeindearbeit in unserer Kommune. Es wird Zeit diesen Weg zu gehen um das ehrenamtliche Engagement, welches  in unserer Gemeinde  besteht oder sollte man sagen noch besteht ? weiter zu unterstützen, zu fördern und zu vernetzen.  

 

Gerade in den letzten Monaten wurde deutlich, dass die Unterstützung für die Flüchtlingshelfer, die Flüchtlinge und ihrer Familien, und die Betreuung sozial schwacher Familien durch das momentan vorhandene Personal der Gemeindeverwaltung nicht zu leisten ist. Zu viele Fragen blieben unbeantwortet und machten den vielen ehrenamtlichen Helfern das Leben schwer. Gemeinde-Sozialarbeit oder auch Ortsteil-Sozialarbeit kann viele Gesichter haben über die wir uns noch im einzelnen Gedanken machen müssen. 

 

Wichtig ist es sicher die Integration von Flüchtlingen, aber auch die bei uns schon länger lebenden Familien mit Migrationshintergrund, oder aber auch  sozial schwache Familien dürfen  hierbei nicht aus dem Blick geraten. Chancengleichheit sollte für uns nicht nur auf dem Papier bestehen sondern aktiv umgesetzt werden. Hierzu bietet die Hausaufgabenhilfe in Rennertehausen und die Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule schon erste Ansatzpunkte, die noch verstärkt werden könnten, um nur einen Punkt zu nennen. Das Bündnis für Familie, die Grundschule vor Ort, die Treffen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer und  das Familienzentrum bieten einen idealen Einstieg für Sozialarbeit.

 

Die bereits bestehenden Strukturen können genutzt werden ohne monatelange Vorarbeit zum Aufbau dieser Netzwerke zu betreiben. Hier sind wir bereits ganz gut aufgestellt .Die vielen aktiven Vereine und das gut ausgestattete Sportzentrum in Allendorf bieten sich geradezu an, hier professionell unterstützen einzugreifen. Integration kann hier auf niedrigschwelligem Niveau  gestaltet werden und die Kinder aus  sozial-schwachen Familien, oder aus Familien mit Migrationshintergrund, werden somit  die Arbeit im Verein herangeführt.

 

Gemeinde-Sozialarbeit heißt auch Unterstützung und Förderung vom sozialen Miteinander im Lebensraum, hier also in der Kommune oder im Ortsteil. Auch die Seniorengruppen, Landfrauen, Kulturvereine und viele mehr können mit eingebunden werden. Es gibt viele Möglichkeiten und ein großes Arbeitsfeld. Wir wollen Menschen und Gruppen motivieren, soziale Probleme zu erkennen, wie es bereits bei der Aufnahme der Flüchtlinge geschehen ist, und unter Mithilfe der Sozialarbeit, Lösungen zu finden um das Zusammenleben aktiv zu gestalten.

Neue Projekte können angestoßen werden, für die im Moment keine Zeit oder einfach die nötige Kompetenz fehlt. Ein Projekt kann der neue  bike Park in Allendorf sein. Grundsätzlich glauben wir, dass die Einrichtung einer Stelle für Gemeinde-Sozialarbeit die Lebensqualität in unserer Kommune weiter steigern wird.

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Antrag professionelle Sozialarbeit
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CDU beantragt Aufnahme der Gemeinde Allendorf (Eder) in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen

Von Ulrich Kirchhübel
Von Ulrich Kirchhübel

hier in unserer Heimatgemeinde Allendorf lässt es sich gut leben. Das können Sie mir alle bestätigen. Arbeitsplätze sind in der Region vorhanden, wir können Bauwillige Bauplätze zu relativ günstigen Preisen anbieten, die Kinderbetreuungsangebote sind vom Feinsten, alle schulischen Ausbildungsmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden,  Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf gibt es hier ausreichend und demnächst wird auch betreutes Wohnen für unsere Senioren angeboten.

 

Ihr seht, fast alles was zur Zufriedenheit unserer Bürger erforderlich ist, wird hier angeboten. Dass dies so der Fall ist, dazu hat die Gemeinde Allendorf mit ihren politischen Gremien in der Vergangenheit erheblich mitgewirkt. Durch die frühzeitige Ausweisung von Industrie – und Gewerbeflächen ist hier ein attraktiver Wirtschaftsstandort gewachsen. Durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Familienbonus beim Grundstückkauf  für junge Familien mit Kindern  hat das Bauen und Wohnen in der Gemeinde Allendorf an Interesse gewonnen.

 

Um dem Ausbluten der Ortskerne entgegen zu wirken, wurde durch die Gemeinde Allendorf das Ortskernförderprogramm auf den Weg gebracht. Nicht zuletzt durch die Förderung der Vereine wird auch die Freizeittätigkeit erheblich aufgewertet. Die einzelnen Ortsteile haben in der Vergangenheit durch die Teilnahme an den unterschiedlichen Wettbewerben – wie z. Bsp. durch die Teilnahme an der Dorferneuerung  oder am Wettbewerb „ Unser Dorf hat Zukunft“ zur Attraktivität beigetragen. Alle die aufgezeigten Maßnahmen und die Teilnahme an den einzelnen Wettbewerben hatten zum Ziel, unsere Gemeinde im ländlichen Raum lebenswert und lebendig zu gestalten und die Entwicklung sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Potentiale weiter voran zu treiben.

 

Doch wir dürfen jetzt nicht innehalten. Wir müssen weiterhin daran arbeiten, dass das Leben in unsere Gemeinde sowohl für junge Familien als auch für ältere Mitbürger weiterhin von Interesse ist. Die allerorts vorhande Schrumpfung der Einwohnerzahlen sowie der zunehmende Gebäudeleerstand vor allem in unseren Ortskernen und der damit verbundene Verfall der Immobilienpreise bereiten den Kommunen in Hessen große Probleme. Denn dadurch wird auch die Versorgung und Teilnahme der Menschen im ländlichen Raum an öffentlichen und privaten Dienstleistungen erschwert. Hier in Allendorf ist das zum Beispiel bei der Ansiedlung von Ärzten der Fall.

 

Das Land Hessen hat die Situation erkannt. Durch das Dorfentwicklungsprogramm sollen vor allem die Ortskerne als zentrale Funktion gestärkt werden um dort eine zukunftsfähige Wohn- und Lebensqualität zu erhalten bzw. geschaffen werden.  Mit einer Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen können notwendige Anpassungs- und Entwicklungsprozesse unterstützt werden, um die dörfliche Lebensform, die Bausubstanz  und das kulturgeschichtliche Erbe sowie den individuellen Charakter der Ortskerne in unserer Gemeinde zu erhalten und die positive Entwicklung,  die durch unser Ortskernförderprogramm entstanden ist, weiter voran zu bringen.

 

Dies würde unter anderem auch die Gemeinde Allendorf finanziell etwas entlasten. Die Nachbarstadt Battenberg wurde bereits in das Programm aufgenommen. Die BLO/CDU – Fraktion bittet den Gemeindevorstand, alle Maßnahmen und Schritte einzuleiten, dass die Gemeinde Allendorf mit ihren Ortsteilen in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wird.

Ich möchte Sie bitten, dem Antrag zu zustimmen.

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Antrag zur Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm
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CDU wählt Dirk Hofmann zum Fraktionsvorsitzenden

Die bei der Kommunalwahl am 6. März 2016 gewählten CDU Gemeindevertreter haben in der konstituierenden Sitzung der Fraktion Dirk Hofmann zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Der 43-jährige Angestellte war bereits von 2006 bis 2013 Vorsitzender der Allendorfer CDU-Fraktion. Zu Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Jürgen Hoffmann und Stephan Noll gewählt. Erneut zum Schriftführer wurde Ulrich Kirchhübel gewählt. Das Amt des Schatzmeisters wird von Torsten Hirt wahrgenommen. 

Die Allendorfer CDU hat bei der Kommunalwahl 2016 zehn Sitze erreicht und wurde damit zweitstärkste Fraktion in der Gemeindevertretung.