News 2013


CDU verkaufte wieder Weihnachtsbäume

Auch in diesem Jahr verkaufte der CDU-Gemeindeverband Allendorf (Eder) Weihnachtsbäume aus dem Gemeindewald wieder auf dem Brunnenplatz in der Ortsmitte. Dieser Standort habe sich bewährt, sagte Vorsitzender Kurt Kramer, obwohl das Selbstschlagen im Gemeindewald, wie es die Christdemokraten jahrzehntelang angeboten haben, seinen besonderen Reiz hatte. "Ein weiterer positiver Aspekt ist es, dass wir heute nicht mehr in Konkurrenz zu den gewerblichen Anbietern in Allendorf auftreten, sondern gemeinsame Sache für einen guten Zweck machen," führte Kramer weiter aus.

 

Auch von den Bäumen, die die Firmen Clemens und Karlheinz Eckel verkauften, geht ein Obolus an die Lebenshilfewerkstatt in Allendorf, der die CDU im übrigen ihren gesamten Erlös auch aus dem Würstchen- und Getränkeverkauf spendet. Durch das breite Angebot war die Auswahl an Weihnachtsbäumen entsprechend groß: neben Fichten und Kiefern, waren vor allem Nordmanntannen gefragt, die den Blaufichten mittlerweile den Rang abgelaufen haben. Die angebotenen Baumgrößen reichten von einem Meter bis zu etwa drei Meter in der Höhe.

 

Die Bäume aus dem Gemeindewald waren in den vergangenen Tagen von Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbandes unter der Anleitung von Revierförster Erich Wetzlar geschlagen und zum Brunnenplatz transportiert worden. Mit von der Partie war auch diesmal wieder zum "gefühlten hundertsten Mal" Rudi Hoffmann, der den CDU-Weihnachtsbaumverkauf vor vielen Jahren mit initiiert hat und jahrelang selbst am Würstchenbräter stand. Dieser Aufgabe hat jetzt Wolfgang Hofmann übernommen, während Marie Schelberg heißen Glühwein mit und ohne Schuss verkaufte. Für die Kinder gab es Limonade und Süßigkeiten. Text und Bilder wurden von Harald Noll zur Verfügung gestellt.


Ehrenbürgermeister Robert Amend geehrt

Seit 40 Jahren gehört Robert Amend (mitte) der CDU an. Ehrenurkunde und Ehrennadel sowie einen Präsentkorb überreichten Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und Stephan Noll vom Gemeindeverband.
Seit 40 Jahren gehört Robert Amend (mitte) der CDU an. Ehrenurkunde und Ehrennadel sowie einen Präsentkorb überreichten Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und Stephan Noll vom Gemeindeverband.

Ehrenbürgermeister Robert Amend (Allendorf) wurde während der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Allendorf-Bromskirchen für seine 40jährige Mitgliedschaft in der CDU mit Ehrenurkunde, Ehrennadel und einem Präsent ausgezeichnet. Während dieser langen Mitgliedschaft war Robert Amend 30 Jahre (1970 bis 1999) Bürgermeister der Gemeinde Allendorf (Eder) und 24 Jahre für die CDU Abgeordneter des Kreistages Waldeck-Frankenberg. In seine Amtszeit fielen eine Reihe von zukunftsträchtigen Projekten wie das Battenfelder Einkaufszentrum und die Ortsumgehungen Allendorf und Battenfeld, um beispielhaft nur diese zu benennen.

 

Text und Bilder wurden von Harald Noll zur Verfügung gestellt.


Kurt Kramer neuer Vorsitzender

Unser Bild von der Mitgliederversammlung zeigt von links Timo Maurer, Torsten Hirt, Kurt Kramer, Rudi Hoffmann, Claus-Jürgen Müller, Monika Sögtrop, Stephan Noll, Marie Schellberg, Fabian Briel, Claudia Ravensburg, Dirk Hofmann und Klemens Schymalla
Unser Bild von der Mitgliederversammlung zeigt von links Timo Maurer, Torsten Hirt, Kurt Kramer, Rudi Hoffmann, Claus-Jürgen Müller, Monika Sögtrop, Stephan Noll, Marie Schellberg, Fabian Briel, Claudia Ravensburg, Dirk Hofmann und Klemens Schymalla

Die Neuwahl des Vorstandes  stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Allendorf/Bromskirchen im Bürgerhaus von Allendorf.

 

Es war die erste turnusmäßige Jahreshauptversammlung nach dem Zusammenschluss der beiden Gemeindeverbände Allendorf und Bromskirchen. Als Gäste begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Stephan Noll die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und den Allendorfer Ehrenbürgermeister Robert Amend.

 

Noll berichtete der Versammlung über die Aktivitäten des Gemeindeverbandes und maß dem Zusammenschluss der Gemeindeverbände Allendorf und Bromskirchen zum neuen Gemeindeverband Allendorf/Bromskirchen besondere Bedeutung zu. In einer Klausurtagung im Nationalparkzentrum Kellerwald sei über den Haushaltsentwurf von Fraktion und Vorstand beraten worden. Weiterhin fanden Wahlkreistage in Bromskirchen und  Allendorf mit der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg statt. Zum festen Bestandteil des Allendorfer Terminkalenders gehöre nach wie vor der Verkauf von Weihnachtsbäumen aus dem Gemeindewald, der in diesem Jahr am 14. Dezember erneut auf dem Brunnenplatz in der Ortsmitte stattfindet und dessen Erlös wieder einer gemeinnützigen Einrichtung gespendet werden soll. In geselliger Runde unternahm der neue Verband seine erste gemeinsame Sommerwanderung. Anschließend wurde im Garten von Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (Bromskirchen) gegrillt.

 

Über die Arbeit in der CDU-Fraktion berichtete der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Claus-Jürgen Müller, über die Finanzen informierte Schatzmeister Torsten Hirt die Verbandsmitglieder.

 

Turnusmäßig stand die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Unter der Leitung von Claudia Ravensburg wurde Kurt Kramer einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind jetzt Dirk Hofmann und Stephan Noll.  Als Kassierer und Schriftführer wurden Torsten Hirt und Ulrich Kirchhübel in ihren Ämtern bestätigt. Zu Beisitzern wurden Monika Sögtrop, Marie Schelberg (beide Osterfeld), Claus-Jürgen Müller, Stephan Herzberg, Timo Maurer, Fabian Briel (alle Allendorf) und Klemens Schymalla (Bromskirchen) gewählt.

Dem Wahlvorbereitungsausschuss gehören Kurt Kramer, Dirk Hofmann, Ulrich Kirchhübel und Stephan Noll sowie drei weitere Mitglieder aus dem Vorstand an. Im Anschluss berichtete Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg aus dem Landtag und von den Sondierungsgesprächen der CDU. (no) Text und Bilder wurden von Harald Noll zur Verfügung gestellt.


So hat Allendorf (Eder) gewählt - Ravensburg holt Direktmandat

Claudia Ravensburg, MdL
Claudia Ravensburg, MdL

 

 

Die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg aus Bad Wildungen hat souverän den Wiedereinzug in den hessischen Landtag geschafft. Im Wahlkreis Waldeck-Frankenberg II gewann Sie mit 43.7 % der Erststimmen das Direktmandat vor Ihrer Herausforderin Daniela Neuschäfer von der SPD, die 38.7 % der Erststimmen bekam.

 

"Wir freuen uns über das tolle Ergebnis für Claudia Ravensburg. Immerhin hat Sie im Vergleich zu 2009 3.3 % in Ihrem Wahlkreis hinzugewonnen", sagte Allendorfs 1. Beigeordneter Kurt Kramer. "Das Ergebnis zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger Ihr vertrauen und dass Sie eine gute Arbeit in Wiesbaden macht. Sie hat sich in den letzten vier Jahren sehr für die Belange unserer Gemeinde eingesetzt, dafür ist Sie jetzt mit dem guten Ergebnis hier in Allendorf belohnt worden. Bei den Erststimmen konnte Sie 7.1 % gegenüber 2009 zulegen, wobei die SPD 4.8 % verloren hat. Ich gratuliere Ihr persönlich ganz herzlich zu diesem Erfolg", ergänzte der stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Dirk Hofmann.

Ergebnis Erststimmen
Ergebnis Erststimmen
Ergebnis Zweitstimmen
Ergebnis Zweitstimmen


CDU-Abgeordnete unterwegs in Rennertehausen und Battenfeld - Ravensburg und Siebert: "Allendorf floriert dank Landes- und Bundes-Zuschüssen."

Von Links: Manfred Klein (KBM), Bernd Siebert (MdB), Horst Briel (KBM), Kurt Kramer, Claudia Ravensburg (MdL), Stephan Noll, Dirk Hofmann und Ralf Muth (KBM)
Von Links: Manfred Klein (KBM), Bernd Siebert (MdB), Horst Briel (KBM), Kurt Kramer, Claudia Ravensburg (MdL), Stephan Noll, Dirk Hofmann und Ralf Muth (KBM)

Die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg hat gemeinsam mit Mitgliedern des örtlichen CDU-Gemeindeverbandes und dem Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert Rennertehausen und Battenfeld besucht. In den beiden Ortsteilen der Gemeinde Allendorf informierten sich die Politiker über verschiedene Projekte, die mit Landes- und Bundesmitteln gefördert wurden, und besuchten ortsansässige Unternehmen.

 

Erste Station des Tages war der evangelische Kindergarten in Rennertehausen. Leiterin Ulrike Amend berichtete gemeinsam mit einigen Kindern über die Pläne zum Neubau des Kindergartens. Dieser wurde notwendig, weil künftig auch die Kinder aus Haine den Rennertehäuser Kindergarten besuchen werden. Die Baumaßnahme wird mit 330.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln gefördert. Mit dem Neubau wird die Betreuung zweier Gruppen für Kinder ab 2 sowie die Schaffung eines neuen Krippen-Bereiches möglich sein. Geplant ist außerdem ein sogenannter „Raum der Begegnung“, der für die  Vereine  und Senioren geöffnet werden soll. Geplant sind laut Ulrike Amend beispielsweise Gesangs-Veranstaltungen mit dem örtlichen Gesangverein. Abgerundet wird all dies durch das schon jetzt bestehende Angebot des Familienzentrums Rennertehausen – Allendorf – Battenfeld, das jungen Familien als wichtige Anlaufstelle dient.

 

Claudia Ravensburg MdL freute sich über die positive Entwicklung der Kinderbetreuung in der Gemeinde: „Allendorf ist schon jetzt Spitze bei der Betreuung der unter dreijährigen Kinder. 90 % aller Kinder unter drei Jahren verfügen über einen Betreuungsplatz. Das ist eine tolle Leistung, die durch den großzügigen Neubau des Rennertehäuser Kindergartens zusätzlich aufgewertet wird. So wird die Gemeinde Allendorf zu einem Anziehungspunkt für viele junge Familien.“

 

Der aus Allendorf stammende stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbands, Dirk Hofmann, wies darauf hin, dass die Gemeinde diese Entwicklung durch Förderprogramm gezielt gefördert habe. So biete Allendorf Bauherren, die ein mindestens fünfzig Jahre altes Haus sanieren möchten, unter anderem eine kostenlose Architekten-Beratung sowie zinslose Darlehen. Laut Hofmann hat man dabei vor allem junge Familien mit Interesse an bestehenden Gebäuden in alten Ortskernen als Zielgruppe definiert.

 

Eine weitere Station der Bereisung war das Einkaufszentrum in Battenfeld. Bei Tanja Schiemann von Tandeco, einem seit über zwanzig Jahren in Battenfeld ansässigen Fachgeschäft unter anderem für Wohn-Accessoires, begrüßte für den  „Gewerbeverein Einkaufszentrum Battenfeld“ die die neue Verkehrsanbindung für das Einkaufszentrum durch den neuen Kreisel. „Der neue Kreisel ist ein echter Fortschritt für unser Einkaufszentrum!“ Nach Auskunft des Ersten Beigeordneten der Gemeinde Allendorf, Kurt Kramer, ist ein weiterer Kreisel im Kreuzungsbereich zwischen Battenfeld und Allendorf bereits in Planung: „Dadurch würde der Verkehrsfluss weiter optimiert werden.“

Von der steigenden Attraktivität des Einkaufszentrums zeugen nach Ansicht von Claudia Ravensburg auch verschiedene Neuansiedlungen wie der „Genussraum“ der Bäckerei Eckhardt: „Wir erleben hier einen sehr positiven Mix aus einheimischen Händlern und großen Ketten. Dadurch finden Kundinnen und Kunden in Battenfeld alles was sie brauchen. Umso besser ist es natürlich, wenn Land und Bund mit großzügigen Zuschüssen zu Projekten wie dem Kreisel-Bau zu dieser Attraktivität beitragen können.“

 

Das Besuchsprogramm wurde von einer Besichtigung des Unternehmens KBM GmbH abgerundet.. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Maschinen- und Elektrotechnik Weitere Geschäftsbereiche sind der Montageservice, Behältertechnik und Kleinteilmontage sowie Personaldienstleistungen. KBM beschäftigt nach Auskunft von Geschäftsführer Horst Briel etwa 200 Mitarbeiter.. Horst Briel führte die Besuchergruppe über das Unternehmens-Gelände und stellte die verschiedenen Arbeits-Schwerpunkte vor. Dabei erfuhren die Abgeordneten einiges über das Innenleben des Unternehmens. So liegt der Frauenanteil im Betrieb derzeit bei um die sechzig Prozent, Frauen in Leitungspositionen sind ebenfalls selbstverständlich, was für eine gewerblich-technische Firma nicht alltäglich ist. Briel wies auch auf die speziellen Angebote für die Mitarbeiter , durch die die Bindung an das Unternehmen verbessert werden soll. Wir erreichen das durch umfassende Angebote, die bis in die Freizeit reichen. So bieten wir unseren Mitarbeitern zum Beispiel Tanz- oder Schwimmkurse an.“

 

Bernd Siebert und Claudia Ravensburg zogen abschließend ein positives Fazit ihres Besuchs in den Allendorfer Ortsteilen: „Allendorf mit seinen Ortsteilen floriert dank innovativer Unternehmen, tatkräftiger Kaufleute und zukunftsorientierter Kommunalpolitik. Angereichert wird dies durch finanzielle Unterstützung von Bund und Land, die wichtige Baumaßnahmen ermöglichen.“


Gemeindevertretung beschließt von CDU und BLO initiiertes Förderprogramm für die Ortskerne

der Eine oder Andere fragt sicher,  warum eine Förderung von Baumaßnahmen an älteren Gebäuden in den Ortskernen?

Noch eine Förderung, wer soll das bezahlen?

 

Dazu sage ich, wenn man in eine fremde Stadt reist, schaut man sich zunächst die Sehenswürdigkeiten an.

Wenn man dann anschließend in alte Viertel abseits ausweicht, zeigt sich, der größte Teil besteht aus alten Wohnbauten. Und dort pulsiert das richtige Leben, aber das nicht immer positiv. Viele Gebäude stehen leer, verfallen und hässliche Baulücken entstehen. 

Dieser Trend zieht sich fort. Auch unsere Gemeinde bleibt nicht davon verschont. Auch wir haben in allen Ortsteilen einen Ortskern mit einer oder mehreren Sehenswürdigkeiten und jedes Haus im Umfeld hat eine Geschichte. Wir meinen, diese Bausubstanz heißt es zu erhalten. Bei vielen 50 und 60-Jahre Häuser steht ein Eigentümerwechsel an. Die schlichten Bauten werden meist als minderwertig betrachtet und abgerissen. Häuser mit Historie, aber ohne Denkmalschutz werden allzu schnell geopfert.  Deshalb ist es für uns wichtig, gebaute Geschichte zu erhalten, und doch Veränderungen zu zeigen.

 

Allendorf hat das schon früh erkannt und die Wohnungsbau-Förderungs-Richtlinien schon 1993 auf den Weg gebracht, um Wohnraum zu schaffen und das war gut so. 

 

1999 entstanden die Richtlinien zur Instandsetzung von Fachwerkhäusern, denkmalgeschützter Gebäude und der Bau- und Kunstdenkmäler. 2008 gab es dann die Richtlinien zur Aktivierung der Kernbereiche. Nun sollen Baumaßnahmen gefördert werden, die der Bausubstanz nützlich sind und die bisherigen Richtlinien ersetzt werden. Eigentümer von bebauten Grundstücken innerhalb der abgegrenzten Kernbereiche können sich durch ein von der Gemeinde Allendorf beauftragtes Büro für Bauplanungen beraten lassen. Die Eigentümer können diese Möglichkeit aber auch auf einen Kaufinteressenten übertragen. Wichtig ist für die Haushaltskasse. Der Gemeindevorstand bewilligt die Beratungsleistung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Förderfähige Maßnahmen sind Sanierungs- oder Abbrucharbeiten an Gebäuden deren Bestandteile mindestens 50 Jahre alt sind.

Darunter fallen die

 

  • Erneuerung und Sanierung der Dachbedeckung und des Dachstuhls plus   Wärmedämmmaßnahmen
  • Sanierung von Putz- und Natursteinfassaden
  • Haustüren und Fenster
  • Trockenlegung der Wände und Böden plus
  • Wärmedämmmaßnahmen im Wandbereich
  • Abbruch von Gebäuden 

Aber auch Gebrauchsverbessernde Maßnahmen wie der Einbau eines Treppenhauses damit Geschosse separat erreichbar sind, fallen unter diese Förderung. Ebenso der Ausbau von Scheunen und Nebengebäuden zu Wohnzwecken.

 

Die Förderung soll als Anteilsfinanzierung eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt werden und beträgt bei förderfähigen Kosten von 5000,--  bis 50.000,-- € = 10%. Bei förderfähigen Kosten von 50 T – 100.000,-- € können zusätzlich 25% der Summe als zinsloses Darlehen über eine Laufzeit von 20 Jahre gewährt werden. Bei förderfähigen Kosten von über 100.000,-- € kann sich das Darlehn über eine Laufzeit von 25 Jahre belaufen. Wichtig ist zu wissen, dass immer das Gesamtprojekt gesehen werden muss und nicht jede einzelne Maßnahme und zwar nur einmal innerhalb von 20 Jahre. Der maximalen Zuschussbetrag für alle Fördermaßnahmen beträgt 20 T €.

und der maximale Darlehnsbetrag beläuft sich auf 50 T €. Wichtig ist auch zu wissen, dass bei Eigenleistungen nur die Materialkosten berücksichtigt werden.

 

Der Förderantrag ist mit allen notwendigen Unterlagen vor Ausführung der Arbeiten schriftlich einzureichen.

Erhält der Antragsteller die Zusage des Gemeindevorstandes ist mit der Maßnahme spätestens innerhalb eines Jahres zu beginnen und die Abrechnung innerhalb von zwei Jahre ab Förderzusage der Gemeinde vorzulegen.

 

Die Auszahlung erfolgt nach dem Eingangsdatum der kompletten, prüffähigen Schlusszusammenstellung.

 

Meine Damen und Herren, Sie sehen mit diesen Richtlinien haben wir den Grundstock für ein

umfangreiches Sanierungsprogramm geschaffen. Jetzt bedarf es Ihrer Zustimmung, damit die Richtlinien in Kraft treten können.

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CDU Antag zur Belebung der Ortskerne
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Haushalt 2013: Dirk Hofmann: "Bürgerhaus soll modernisiert und neu gestaltet werden"

Von Dirk Hofmann
Von Dirk Hofmann

Für den Neubau des Kindergartens in Rennertehausen sind für den 1. Bauabschnitt 1 Mio. Euro im Haushalt veranschlagt. Die Finanzierung der größten investiven Maßnahme in 2013 erfolgt aus Eigenmitteln ohne Kreditaufnahme. Im Nachhinein muss man sich fragen, ob es nicht klüger gewesen wäre, bei momentan niedrigen Zinsen diese Maßnahme durch eine Kreditaufnahme zu finanzieren. Dadurch wären wir in der Lage gewesen, weiter in andere Projekte z.B. im Straßenbau zu investieren, so passiert in diesem Jahr in dieser Richtung leider nichts.

 

Ein für unsere Gemeinde wichtiges Straßenbauprojekt resultierend aus einem Antrag von CDU und BLO aus dem Jahr 2006 wurde noch im Dezember 2012 fertiggestellt. Der Neubau des Kreisels an der Kreuzung der B236/253 mit der Anbindung an das EKZ Battenfeld. Obwohl die Mittel im Haushalt 2012 bereitgestellt wurden, lässt die Neugestaltung des Kreisels am Homberg leider weiter auf sich warten. Wir hoffen auf eine Umsetzung in 2013. Die Planungen für einen weiteren Kreisverkehr an der Kreuzung der B236/K121 werden von uns ausdrücklich befürwortet und unterstützt.

 

Nachdem für den Kauf von Bauplätzen in Battenfeld 362.000.- € im Haushalt veranschlagt wurden, sollten dringend Gelder für die Erschließung bereitgestellt werden, um Bauinteressenten nicht auf das Jahr 2015 oder 2016 vertrösten zu müssen. Dann werden wir die Bauplätze nämlich nicht los. Hier sollte sich der Bürgermeister mal äußern, was sein Zeitplan vorsieht. In diesem Zusammenhang sollten der Gemeindevertretung noch einmal aktuelle Zahlen der noch freien Bauplätze in der Kerngemeinde und den Ortsteilen zur Verfügung gestellt werden. Wie man hört sind es in Allendorf und Rennertehausen nicht mehr all zu viele. Dann muss auch hier über weitere Erschließungen nachgedacht werden, um ein Abwandern von Bauinteressenten in andere Städte und Gemeinden zu verhindern.

 

Für das von CDU und BLO beantragte Förderprogramm zur Belebung der Ortskerne sind in diesem Haushalt 50.000,- € eingestellt. Die vom Gemeindevorstand vorgelegten Richtlinien über die Förderung von Baumaßnahmen an älteren Gebäuden in den Ortskernen der Gemeinde Allendorf (Eder) werden in der Sitzung im Februar oder März von der Gemeindevertretung und den Ausschüssen beraten werden. Wollen wir hier etwas erreichen, werden wir zukünftig aber mehr Geld in die Hand nehmen müssen.

 

Nach langer Suche hat sich die Gemeinde nach Vermittlung von CDU und BLO fast genau vor einem Jahr mit dem DRK auf ein geeignetes Grundstück für die Errichtung eines Betreuten Wohnens verständigt und es gekauft. Wir möchten den Bürgermeister bitten, sich intensiv um dieses wie ich finde wichtige Projekt zu kümmern und alle Maßnahmen zu forcieren, die zu einer schnellen Umsetzung führen.

 

Ein von uns eingebrachter Änderungsantrag zum Haushalt 2013 beschäftigt sich mit diesem Bürgerhaus und der Verwaltung. 100.000,- € sollten im Haushalt für eine weitere Innenrenovierung für das Bürgerhaus bereitgestellt werden. Aus unserer Sicht hat dieses Haus eine komplette Modernisierung und Neugestaltung nötig. Deshalb wollen wir die 100.000,- € für dahingehende Planungen verwenden. Eine Übertünchung mit etwas Farbe und abkleben des dunklen Fliesenbelages mit einem anderen Belag halten wir für das 1. Haus am Platz mit Sitz der Gemeindeverwaltung für nicht angebracht. Hier muss jetzt etwas getan werden, um das Haus auch wieder für Vereine und private Feiern attraktiv zu machen. Von Wohlfühlambiente kann hier schon lange nicht mehr die Rede sein. Und das dazu etwas mehr wie neue Farbe nötig ist dürfte doch nicht nur mir auffallen, es sei denn, man hat den Blick dafür verloren oder noch nie besessen. Ähnlich wie in Rennertehausen stellen wir uns einen Architektenwettbewerb vor, um mehrere Ideen und Konzepte zu erhalten und dann das Beste auszuwählen. Unter anderem mehr Licht und eine bessere Akustik im großen Saal, Neugestaltung des Eingangsbereiches, des Untergeschosses mit Tiroler Stuben und Kegelbahn, Modernisierung der Toilettenanlagen auf den neusten technischen Stand öffentlicher Gebäude, Ausstattung mit moderner Multimedia Technik in den Sälen, eine funktionierende Lüftungsanlage die auch für angenehme Temperaturen im Sommer sorgt, kurz gesagt ein modern eingerichtetes und gestaltetes, freundliches Gebäude auf dem technischen Stand von 2013 und nicht von 1976. Ich denke die Planer werden sehen was zu tun ist und entsprechende Vorschläge unterbreiten.

 

Parallel dazu ist es uns auch ein Anliegen, die Verwaltung barrierefrei umzubauen. Um älteren gebrechlichen Menschen und Menschen mit Behinderungen den Zugang zu ihren Ansprechpartnern in der Verwaltung zu ermöglichen soll ein Fahrstuhl eingebaut werden. Für 2014 sollen für beide Maßnahmen vorerst 500.000,- € ins Investitionsprogramm aufgenommen werden.

 

Sollte an die Planung und Umsetzung allerdings so herangegangen werden wie an die Teichanlage Niedernbach, dann ist das Vorhaben schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Auch die Teichanlage Niedernbach wollte man nicht, am liebsten hätte der Bürgermeister den Tümpel zugeschüttet. Das wäre natürlich die einfachste Lösung gewesen. Und im Nachhinein muss ich sagen hätten wir das besser auch gemacht. Man kann richtig spüren mit wie viel Desinteresse und Lieblosigkeit diese Anlage umgestaltet wurde. Noch immer keine ansprechende Bepflanzung und Sitzgelegenheiten. Das Wasser trübe vom hineinrutschenden Matsch. Kein Anziehungspunkt für Familien. Vielleicht hätten wir dort eine „Vogelbeobachtungsstation“ wie in den Ederauen errichten sollen, die wäre bestimmt schön geworden! 

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Anträge zum Haushalt 2013
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Lebenshilfe freut sich über 400 Euro

Foto: Erwin Strieder
Foto: Erwin Strieder

Allendorf(Eder). Einen Scheck in Höhe von 400 Euro haben gestern Vertreter des CDU-Gemeindeverbandes und Bürgermeister Claus Junghenn an den derzeitigen Gruppenleiter der Lebenshilfe-Werkstatt in der Industriegemeinde, Frank Möller, übergeben.

Das Geld stammt aus dem Verkauf von Weihnachtsbäumen auf dem Brunnenplatz im Dezember. Die Allendorfer Christdemokraten organisieren den Verkauf seit vielen Jahren. Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung wird der Reinerlös der Lebenshilfe-Werkstatt in der Kerngemeinde zur Verfügung gestellt.

 

Bürgermeister Claus Junghenn, CDU-Gemeindeverbandschef Dirk Hofmann,  Kurt Kramer, Schatzmeister Torsten Hirt, Gerhard Specht,  Timo Maurer, Gerhard Schneider und Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann überbrachten die Spende. 

 

Im Dezember waren auf dem Brunnenplatz Weihnachtsbäume sowie Glühwein und Bratwürstchen verkauft worden.

Wie im Vorjahr unterstützten gewerbliche und private Anbieter der Firma Clemens sowie der Familie Eckel den Verkauf.

Dirk Hofmann dankte allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung. Auch in den kommenden Jahren werde die CDU die Aktion wohl auf dem Brunnenplatz organisieren. Das gespendete Geld wird nach den Worten der Lebenshilfe-Mitarbeiter verwendet für die Finanzierung eines Gruppenausflugs nach Marburg mit einem Theaterbesuch.  

 

Text und Foto: Erwin Strieder

Foto: Erwin Strieder
Foto: Erwin Strieder