News 2010


CDU besucht Senioren-Wohnanlage in Bromskirchen

Die Allendorfer Gemeindevertretung hat auf Antrag von CDU und BLO im letzten Jahr den Gemeindevorstand beauftragt, den Bau einer Senioren-Wohnanlage für betreutes Wohnen zu prüfen. Dazu sollten Gespräche mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und anderen in Frage kommenden Investoren, z.B. aus dem privaten Bereich geführt werden, um ein möglichst breites Spektrum an Informationen und Vorschlägen zu erhalten. Außerdem sollte eine Vorauswahl geeigneter Standorte erfolgen und die Frage der Finanzierung und eventueller Zuschüsse geklärt werden. Die Ergebnisse und mögliche Konzepte sollten dann den Ausschüssen und dem Seniorenbeirat zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

 

Mitglieder Der Allendorfer CDU-Fraktion und des Ortsbeirates haben jetzt die Gemeinde Bromskirchen besucht, wo bereits ein betreutes Wohnen des DRK errichtet wurde. Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese führte die Christdemokraten durch die Wohnanlage und erläuterte das Konzept und die Finanzierung der Einrichtung. Alle acht 65 Quadratmeter großen Wohnungen sind barrierefrei und seniorengerecht eingerichtet. Den Bewohnern stehen außerdem Kellerräume, Gemeinschaftsräume und ein Hauswirtschaftsraum zur Verfügung. „Die Wohnanlage gefällt uns sehr gut und auch das Konzept ist sehr schlüssig. Außerdem ist das Grundstück ausreichend groß und bietet genügend Platz, um die Wohnanlage eventuell zu einem späteren Zeitpunkt noch zu erweitern“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Hofmann.

 

Mittlerweile liege auch ein Konzept des DRK für ein Seniorenwohnprojekt in Allendorf vor, in dem ein Standort in der Lohwiese in der Kerngemeinde favorisiert wird. „Angesichts der Größe der Wohnanlage in Bromskirchen mit Außenanlagen und Parkplätzen scheint uns der Standort in der Lohwiese zu klein für ein solches Projekt. Auch sehen wir an diesem Standort keine Erweiterungsmöglichkeit. Der von uns favorisierte Standort „Im Ried“ würde diese Kriterien erfüllen. Auch die zentrale Lage mit kurzen Wegen ins Einkaufszentrum und zum Dienstleistungszentrum macht diesen Standort durchaus attraktiv. Was also den Standort und die Anzahl der Wohneinheiten angeht, haben wir noch Gesprächsbedarf. Ich denke aber, dass der Bürgermeister entsprechend unserem Antrag die Ausschüsse und den Seniorenbeirat zeitnah über das vorliegende DRK Konzept informieren wird und so eine Diskussion zu diesem Thema einleiten wird, die für alle Seiten ein gutes Ergebnis bringen wird“, sagte Dirk Hofmann.


Claudia Ravensburg besucht die evangelischen Kindertagesstätten in Rennertehausen und Battenfeld

Von links: Kurt Kramer, Gerhard Specht, Claudia Ravensburg, Carola Wahl, Pfarrer Claus Becker, Monika Sögtrop, Gerhard Schneider, Roswitha Stark, Timo Maurer, Ulrich Kirchhübel, CDU Vorsitzender Dirk Hofmann.
Von links: Kurt Kramer, Gerhard Specht, Claudia Ravensburg, Carola Wahl, Pfarrer Claus Becker, Monika Sögtrop, Gerhard Schneider, Roswitha Stark, Timo Maurer, Ulrich Kirchhübel, CDU Vorsitzender Dirk Hofmann.

Wahlkreistag in Battenfeld

 

Die Kinderbetreuung stand im Mittelpunkt des Wahlkreistages der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg in Allendorf/Eder. Gemeinsam mit Mitgliedern der CDU Allendorf und deren Vorsitzendem Dirk Hofmann wurde die Abgeordnete von Ulrike Amend, der Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte in Rennertehausen begrüßt.

Bei der Vorstellung der Kindertagesstätte erfuhren die Besucher, dass in Rennertehausen zur Zeit 60 Kinder von 3- bis 6 Jahren und 5 Kinder in der neuen Krippe für die Unter-3 jährigen betreut werden. Flexible Betreuungszeiten von 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr seien für viele der oft in Schichten arbeitenden Eltern heute unverzichtbar. Daneben gehöre die Sprachförderung der Kinder während der Kindergartenzeit und besonders im Jahr vor der Schule zum wichtigen Angebot. Ihr Rezept für die Eltern ist eigentlich ganz einfach: Viel mit den Kindern reden. Leider sei das heute nicht mehr selbstverständlich.

 

Claudia Ravensburg berichtete, dass die Kinderbetreuung einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit im Wiesbadener Landtag darstelle. Trotzdem lerne sie durch die Besuche in den Kindertagesstätten immer wieder Neues hinzu. Besonderes Interesse zeigte sie an dem Vorhaben ein Familienzentrum in den ehemaligen Gemeinderäumen zu schaffen. Familienzentren können den Eltern wichtige Anlaufstellen bieten, zu denen sie leicht den Zugang finden. Familienzentren bieten Beratung in Erziehungsfragen, aber sie können auch Informationsbörsen für die vielen ehrenamtlichen Initiativen sein und bieten z.B. beim Umgang mit Behörden Hilfestellung an. Bereits jetzt gibt es in allen 3 Tagesstätten in Allendorf das Angebot des Mütterkaffees. Der Mütterkaffee-Treff im Kindergarten werde gern angenommen, denn bisher bildet der Flur bei der Abholung der Kinder immer den einzigen Raum zu Gesprächen. So können sich die Mütter oder Väter entspannt bei einer Tasse Kaffee informieren und austauschen, aber auch Rat bei den Erzieherinnen einholen.

 

Anschließend wurden die CDU-Politiker in Battenfeld von Pfarrer Claus Becker begrüßt, der zu einer Besichtigung des Gebäudes nach Abschluss der umfangreichen Sanierung einlud. Der CDU-Vorsitzende Dirk Hofmann betonte, dass die CDU in Allendorf immer ein offenes Ohr für die Kindertagesstätten habe. So besuche die CDU seit vielen Jahren in regelmäßigen Abständen die Kindertagesstätten, um sich ein Bild zu machen, wo der Schuh drückt. An diesem Tag gab es auf jeden Fall Grund zur Freude. So waren die Teilnehmer von der Einrichtung der neuen Kinderkrippe für insgesamt 10 Kinder genauso begeistert wie von den mit viel Licht und fröhlichen Farben gestalteten Funktionsräumen. Auch die Küche, in der, was in den Kindertagesstätten keine Selbstverständlichkeit ist, das Essen für die Kinder frisch zubereitet wird, bietet nicht nur gesundes Essen. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, die Zubereitung der Nahrungsmittel direkt mitzuerleben, was zum pädagogischen Konzept der evangelischen Kindertagesstätten in Allendorf gehört, wie Pfarrer Becker ausdrücklich betonte. Leider kennen viele Kinder heute die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten überhaupt nicht und lernen hier den Umgang mit den verschiedenen Obstsorten, fügte Erzieherin Carola Wahl hinzu. Unsere Kindertagesstätte kann sich sehen lassen, stellte Ortsvorsteher Ulrich Kirchhübel abschließend nicht ohne Stolz fest.


Kommunaler Finanzausgleich: Gemeindevertretung wird für Kampagne gegen die Hessische Landesregierung missbraucht

Dirk Hofmann zur SPD-Kampagne:

 

wieder müssen wir uns - von der SPD initiiert - mit einem landespolitischen Thema befassen, bei dem es zwar um wichtige kommunale Belange geht, wir aber heute schon prophezeien können, dass dieser Antrag lediglich dazu taugt, das Gemeindearchiv und das Wahlheftchen der SPD zu füllen. Von ernst gemeinter sachlicher Politik kann hier gewiss keine Rede sein. Anstatt uns solche Anträge zu präsentieren sollten Sie sich lieber um die aktuellen Probleme in unserer Gemeinde kümmern, so wie wir es in dieser Legislaturperiode bis heute getan haben und auch weiter tun werden. Wir werden Sie und die frustrierten SPD Schattenminister sicher nicht bei einer Kampagne gegen die CDU geführte Landesregierung unterstützen. Allein der Versuch diese Gemeindevertretung für die SPD Kampagne zu instrumentalisieren zeigt, worum es den Genossen (den „Anwälten der Kommunen“) wirklich geht.

 

Da wird geschwätzt von „Regierung Koch will Städte, Gemeinden und Kreise zur Kasse bitten“. Aber auch Ihre politischen Freunde, die SPD Bürgermeister der Städte und Gemeinden, haben beide Hände aufgehalten, als es darum ging, Gelder aus dem Sonderinvestitionsprogramm der Hessischen Landesregierung und dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung für ihre Kommunen zu ergattern. Und auch Ihre Rennertehäuser Fraktionsmitglieder hatten glänzende Augen als der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses noch in dieser Legislaturperiode mit Hilfe des Konjunkturpaketes II umgesetzt werden konnte. Mehr als eine Milliarde Euro aus den Konjunkturprogrammen sind direkt in die Kommunen geflossen. Allein für die Schulen, von denen die meisten in kommunaler Trägerschaft sind, haben 1,2 Milliarden Euro erhalten. Weitere 570 Millionen sind der sonstigen kommunalen Infrastruktur zu Gute gekommen. Kein anderes Bundesland hat so viel für seine Kommunen in wirtschaftlich schwieriger Zeit geleistet.

 

Ich bin mir sicher, dass die Landesregierung auch weiterhin die Kommunen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben unterstützen wird und der finanzielle Handlungsspielraum erhalten bleibt. Die Instrumentalisierung der derzeitigen Diskussion über die kommunalen Finanzen für parteipolitische Zwecke und die zukünftigen Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen bringen uns keinen Schritt weiter.

Wir sind der Meinung, dass sich die kommunalen Spitzenverbände und die Landesregierung auf eine für alle Seiten faire Lösung einigen werden. Dazu bedarf es keines Resolutionsantrages und keiner Kampagne.

 

Roswitha Stark zum SPD-Resolutionsantrag:

 

Zu dieser Revolution kann ich nur sagen, der Wahlkampf lässt grüßen. Hier prallen Wunsch und Wirklichkeit aufeinander..

Andere Situationen können nun mal zu anderen Entscheidungen führen. Tatbestand ist, an der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen müssen sich alle Seiten beteiligen. Die nun diskutierten 400 Millionen Euro entsprechen den finanziellen Lasten, die sich im Jahr 2008 für das Land aus der Anrechnung der hohen Steuerkraft der hessischen Kommunen im Länderfinanzausgleich ergeben hat.

 

Danach muss das Land für die Mehreinnahmen der Kommunen in den Länderfinanzausgleich (LFA) zahlen. Auf Grund dieser Entwicklung hat Hessen die niedrigste Pro-Kopf-Steuerkraft aller Bundesländer, obwohl es beim Finanzausgleich an erster Stelle liegt.

Angesichts der problematischen finanziellen Situation des Landes muss das Ziel darin bestehen, über den Kommunalen Finanzausgleich zumindest die Belastungen, die sich aus der kommunalen Steuerkraft im Landesfinanzausgleich ergeben, zu refinanzieren.

Es ist richtig, jeder weiß, dass die Haushaltslage der Kommunen schwierig ist. Deshalb gibt es auch konstruktive Gespräche zwischen der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden.

 

Das Ziel muss es sein, einen fairen Ausgleich zwischen allen Beteiligten bei der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte zu erreichen.

Hierbei müssen wir auch die gesetzlich vorgeschriebene Schuldenbremse im Jahr 2019 im Auge behalten. "Die Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht in Kommune, Land und Bund aufteilen. Die Landesregierung wird deshalb darauf achten, dass die Interessen aller ausgewogen berücksichtigt werden.

 

Verwiesen möchte ich auch darauf, dass die Kommunen vom Sonderinvestitionsprogramm des Landes und des Konjunkturpaketes II des Bundes in beachtlicher Weise profitieren. Mehr als eine Milliarde Euro aus den Konjunkturprogrammen sind direkt in die Kommunen geflossen. Allein für die Schulen, von denen die meisten in kommunaler Trägerschaft sind, haben 1,2 Milliarden Euro erhalten. Weitere 570 Millionen sind der sonstigen kommunalen Infrastruktur zugute gekommen. Kein anderes Bundesland hat soviel für seine Kommunen in wirtschaftlich schwieriger Zeit geleistet und deshalb werde ich dieser Resolution nicht zustimmen.


CDU informiert sich über geplanten Ausbau der Edertalstraße

Unter Führung des Battenfelder Ortsvorstehers Ulrich Kirchhübel trafen sich die Mitglieder der Allendorfer CDU-Fraktion zu einem Informationsbesuch in Battenfeld. Hauptthema war die geplante Erneuerung der Edertalstraße.

 

Anhand vorliegender Pläne erläuterte Kirchhübel den Fraktionsmitgliedern die geplante Baumaßnahme. Die vom Ortsbeirat angeregte Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel im Bereich des Dammweges sei in den vorliegenden Plänen nicht berücksichtigt worden, weil das Amt für Straßen- und Verkehrswesen eine solche Maßnahme für nicht erforderlich hielt und diese auch den Straßenausbau unverhältnismäßig verteuern würde. „Der Ortsbeirat ist weiterhin der Meinung, dass gerade im Bereich der beiden Gaststätten eine Verkehrsberuhigung sinnvoll gewesen wäre. Außerdem wäre eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer die vom Dammweg kommen und die Edertalstraße überqueren wollen angebracht“, so Kirchhübel.

 

Da im Bereich der sogenannten „multifunktionalen Fläche“ die Gehwegbreiten aufgrund der direkt angrenzenden Wohnhäuser nicht durchgängig eingehalten werden könnten habe der Ortsbeirat auf dem Einbau von Hochborden bestanden, um die Fußgänger in diesem Bereich zu schützen. Hofeinfahrten seien davon natürlich ausgenommen erklärte der Ortsvorsteher.

 

Während der Sitzung des Bau- und Wirtschaftsausschusses im März, in der die Pläne vorgestellt wurden, seien auch die Einmündungen der Lange Straße und der Hopfengartenstraße diskutiert worden. „Durch die enge Kurvenführung könnten LKW Probleme beim Einbiegen in die Edertalstraße bekommen. Der Planer hat uns zugesagt, die Schleppkurven noch einmal zu überprüfen“, erläuterte der Vorsitzende des Bau- und Wirtschaftsausschusses Gerhard Specht.

 

„Bei veranschlagten Baukosten von rund 1.125.000,- € freut es uns, dass das Vorhaben mit Mitteln des Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetzes in Höhe von 200.900,- € unterstützt wird. Das Geld ist für den Ausbau der Gehwege und Nebenanlagen bestimmt. Der entsprechende Bewilligungsbescheid der Landesregierung ist diese Woche bei der Gemeinde eingegangen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Kurt Kramer.

 

„Jetzt muss die Maßnahme schnellstmöglich ausgeschrieben werden, damit mit dem Bau begonnen werden kann und wir nicht wieder eine Winterbaustelle bekommen. Wir hoffen, dass durch den Rückbau der Straße auf 5,50m Breite die angestrebte und erhoffte Verkehrsberuhigung für die Battenfelder Bürgerinnen und Bürger erzielt wird“, so der Fraktionsvorsitzende Dirk Hofmann abschließend.  


Klausurtagung der Allendorfer CDU in Oberorke - Vorbereitung auf Kommunalwahl 2011

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Mitglieder der Allendorfer CDU-Fraktion zu einer Klausurtagung im Sport- und Wellnesshotel Freund in Oberorke. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung der Kommunalwahl 2011. In seinem Rückblick ging der Fraktionsvorsitzende Dirk Hofmann auf die Arbeit der Fraktion in den vergangenen vier Jahren und aktuelle kommunalpolitische Themen ein. Mit dem Antrag zum beitragsfreien letzten Kindergartenjahr seien Familien entlastet worden. Angesichts der wachsenden Bedeutung der frühkindlichen Bildung sei es positiv wenn möglichst alle Kinder wenigstens im Jahr vor der Einschulung den Kindergarten besuchten.

 

„Unser Antrag zur Einführung eines Gebäudemanagements für die gemeindeeigenen Gebäude, das Förderprogramm zur Belebung der Ortskerne, die Einführung einer Notfallmappe für die Bürgerinnen und Bürger, die beantragte Neugestaltung der Teichanlage Niedernbach, die Wohnanlage für betreutes Wohnen für Senioren und der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses Rennertehausen sind einige Beispiele für die gute Arbeit der CDU-Fraktion in dieser Legislaturperiode“, erläuterte Hofmann.

 

Um das Einkaufszentrum in Battenfeld weiter aufzuwerten sei es wichtig, dass der geplante Kreisverkehr an der Kreuzung der Bundesstraßen 253/236 in Höhe Battenfeld zügig realisiert werde. Außerdem werde sich die CDU weiter für eine Ampelanlage am Neubaugebiet Homberg einsetzen, um allen Bewohnern insbesondere aber den Schulkindern die sichere Überquerung der viel befahrenen Bundesstraße 236 zu ermöglichen. „Im benachbarten Hallenberg war die Einrichtung von drei „schlafenden“ Ampeln auf der B 236 überhaupt kein Problem. Ich verstehe nicht, warum sich die Behörden in unserem Landkreis so schwer tun und sich die Argumentation ausschließlich auf Paragrafen beschränkt“, erklärte Dirk Hofmann.

 

Mit Blick auf den dringend notwendigen Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Allendorf sagte er: „Mit dem Umbau wird voraussichtlich noch in diesem Jahr begonnen. Uns ist wichtig, dass bei den Planungen nach wie vor eine Unterstellmöglichkeit für ein Drehleiterfahrzeug berücksichtigt wird. In Allendorf, Battenberg, Bromskirchen und anderen Nachbargemeinden gibt es viele Gebäude bei denen aufgrund der Gebäudehöhe eine wirksame, effektive Brandbekämpfung ohne Drehleiterfahrzeug kaum möglich ist. Deshalb fordern wir die zuständigen Kreisbehörden auf, die Gemeinde bei diesem Vorhaben zu unterstützen und nicht nur darauf zu verweisen, dass in Frankenberg eine Drehleiter stationiert ist. Im Brandfall zählt schließlich jede Minute“, so Hofmann.

 

Die Bilanz der bisherigen Arbeit der Fraktion zeige, dass die CDU nicht nur Politik für bestimmte Ortsteile mache, sondern für die gesamte Gemeinde. Das sei immer so gewesen und das werde auch so bleiben. Deshalb sei ein Schwerpunkt für die Vorbereitung der Kommunalwahl im nächsten Jahr, Personen aus allen Ortsteilen zu finden, die sich kommunalpolitisch in der CDU engagieren möchten. Engagement in der CDU setze nicht zwangsläufig eine Mitgliedschaft voraus. „Wir freuen uns über jeden, der gemeinsam mit uns unsere Gemeinde weiter nach vorne bringen will“, so Hofmann abschließend.


Hofmann: "Haushalt 2010 ist ein Konjunkturprogramm"

Der Haushalt 2010 ist kein Sparhaushalt. Vielmehr ist er ein Konjunkturprogramm mit dem die Gemeinde in der gegenwärtigen Krise auch ihrer Verantwortung gerecht wird - und das - obwohl uns in diesem Jahr von unseren Steuereinnahmen in Höhe von immerhin 6,66 Mio. Euro nur rund 10% übrig bleiben und 90% an übergeordnete Finanzwirtschaften abzuführen sind. Dabei sind an Kreis- und Schulumlage rund 5,1 Mio. Euro und an Gewerbesteuerumlage 912.500,- € abzuführen. Das ist zwar ärgerlich aber momentan leider nicht zu ändern.

Der Schuldenstand der Gemeinde wird voraussichtlich zum Ende des Jahres bei 8,1 Mio. Euro liegen. Wir werden nicht umhin kommen zu versuchen, in den kommenden Jahren unsere Schulden abzubauen. Wie dem Haushalt 2010 allerdings zu entnehmen ist, wurde mit den Mehreinnahmen aus dem Finanzausgleich 2009 der Fehlbetrag aus dem Kassenkredit 2007 annähernd ausgeglichen und dadurch bereits rund 3,0 Mio. Euro Schulden abgebaut.

 

Trotz der angespannten Haushaltslage wird in unserer Gemeinde in Kindergärten, Straßenbau, Kanalsanierung und die Erneuerung bzw. Erweiterung öffentlicher Gebäude investiert. Rund 2,6 Mio. Euro investiert die Gemeinde in Baumaßnahmen. Dazu zählen die Erneuerung der Edertalstraße in Battenfeld mit rund 1.125.000,- € (Zuschuss rund 255.000,- €), die dringend notwendige Kanalsanierung in der Berliner Straße in Allendorf mit 180.000,- €, der Bau einer Krippengruppe im Kindergarten Allendorf mit 300.000,- € (Zuschuss 210.000,- €), sowie der Umbau und die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses in Rennertehausen mit 1.000.000,- € (Zuschuss rund 531.000,- €). Insgesamt erhalten wir für diese Maßnahmen rund 996.000,- € an Zuschüssen. Diese Infrastrukturinvestitionen, meine Damen und Herren, sind ein guter Konjunkturmotor. Gerade die mittelständische Bauwirtschaft profitiert von unseren Investitionen. Arbeitsplätze bleiben erhalten und Neue werden geschaffen.

Alle Investitionen in diesem Haushalt sind durch eine Kreditaufnahme in Höhe von rund 1,86 Mio. Euro zu finanzieren. Allerdings muss man sich fragen, welche Alternativen hatten wir denn, gerade was die Baumaßnahmen angeht? Verzichten wir auf die Zuschüsse und verschieben unsere Projekte, um sie dann in ein bis zwei Jahren wieder durch Kredite nur mit höheren Zinsen zu finanzieren, oder nehmen wir jetzt die Zuschüsse mit und finanzieren den Rest zu den momentan günstigen Zinskonditionen? Wir haben uns zu Recht für die zweite Variante entschieden. Und wir haben uns für die richtigen Projekte entschieden.

 

Der notwendige Umbau des DGH Rennertehausen wäre ohne das Konjunkturprogramm II wahrscheinlich in den nächsten Jahren gar nicht realisiert worden. Die Notwendigkeit des Umbaus hatte offenbar auch der Bürgermeister erkannt. Jedenfalls bis zum 11. November 2009. Wir freuen uns, dass er nun doch auf unseren Vorschlag eingegangen ist, das DGH Rennertehausen auf Basis der 1. Kostenschätzung umzubauen. Diese belief sich auf Kosten zwischen 900.000,- € und 1.000.000,- €. Bereits 14 Tage vor der Gemeindevertretersitzung im November und vor der Ausschusssitzung haben wir das dem Bürgermeister vorgeschlagen. Der Planer wusste aber offenbar nichts von einer kostengünstigeren Variante. Hätte er es gewusst, hätten wir uns die ihnen allen bekannte Auseinandersetzung sparen können. Um das Projekt nicht sterben zu lassen und um die Zuschüsse nicht zu gefährden, haben wir dann der vorgestellten Planung für 1,4 Mio. Euro zugestimmt. Verstehen kann ich die ganze Aktion nicht, da uns der Bürgermeister ja im letzten Frühjahr vorgeschlagen hatte die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II für den Umbau des DGH zu verwenden. Nur für den Fall, dass eine Förderung aus Landes- und Bundesprogramm nicht möglich sei, oder die Gemeindevertretung von der geplanten Umbaumaßnahme wieder Abstand nimmt sollten alternativ der Ausbau des Kirchweges oder der Sudetenstraße und die Dachsanierung am Bürgerhaus Allendorf angemeldet werden. Ich erwähne das, weil offenbar durch die Presseberichterstattung in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden zu sein scheint CDU und BLO hätten so ohne weiteres die enorme Kostensteigerung billigend in Kauf genommen und es dem Sparwillen des Bürgermeisters zu verdanken ist, dass dieser Kompromiss gefunden wurde. Schließlich hat sich dann doch alles zum Guten gewendet. Das DGH wird umgebaut und auch der dringend notwendige Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Allendorf wird voraussichtlich noch in diesem Jahr begonnen. Dazu wurde eine Verpflichtungsermächtigung von 750.000,- € in den Haushalt eingestellt.

 

Im Zusammenhang mit den gemeindeeigenen Gebäuden möchte ich an die Einführung eines Gebäude- und Energiemanagements erinnern. Ein Gebäudemanagement sorgt für Kostentransparenz und hilft der Gemeinde dabei, die Unterhaltungskosten der gemeindlichen Gebäude zu senken. Außerdem wird der Sanierungsbedarf der einzelnen Gebäude aufgezeigt, was uns in die Lage versetzt, langfristig Investitionen zu planen, um bei knapper werdenden Haushaltsmitteln, gut für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Sanierung der Hausmeisterwohnung in der Kulturhalle Battenfeld, der Zustand des DGH Rennertehausen und der Zustand der Wohnung im Battenfelder Kindergarten vor der Renovierung sind aktuelle Beispiele und gute Gründe zur Einführung eines Gebäudemanagements.

 

Bereits im letzten Jahr hat die Gemeinde 10 Krippenplätze im Kindergarten Battenfeld geschaffen. In diesem Jahr soll eine weitere Krippengruppe im Allendorfer Kindergarten entstehen. Zwar werden die Baukosten dieser Krippengruppen bezuschusst, eine Beteiligung von Bund und Land an den Unterhaltungskosten findet jedoch leider nicht statt. So weist der Haushalt 2010 ein Defizit bei den Kindergärten in Höhe von 987.745,- € auf. Im Vergleich zu 2008 ist das eine Kostensteigerung von rund 302.000,- €. Während der Ausschusssitzung haben wir den Bürgermeister gebeten, die Ausschussmitglieder in einer der nächsten Sitzungen darüber zu informieren, wie diese Kostensteigerung zustande kommt und warum vergleichbare Kindergärten anderer Kommunen mit Krippengruppen wesentlich weniger Geld benötigen.

 

Die CDU-Fraktion hat zwei Änderungsanträge zum Haushalt 2010 eingebracht. Sie beziehen sich auf das Investitionsprogramm 2009-2013. Für die Neugestaltung der Teichanlage im „Niedernbach“ sollen in 2011 statt bisher 20.000,- € nun 50.000,- € vorgesehen werden. Ebenfalls in 2011 sollen für die Pflasterung und Sanierung des Ehrenmales auf dem Allendorfer Friedhof 25.000,- € vorgesehen werden. Die Änderungsanträge liegen Ihnen vor.

 

Den Sparwillen des Bürgermeisters haben wir ja beim Dorfgemeinschaftshaus Rennertehausen bewundern dürfen. Wir hoffen, dass dieser Sparwille die Gemeinde auch vor Kostensteigerungen bei den anderen Baumaßnahmen des Jahres 2010 bewahren wird.


Lebenshilfe erhält 700 Euro

Der Allendorfer Bürgermeister Claus Junghenn und die CDU-Vertreter Dirk Hofmann, Kurt Kramer, Torsten Hirt und Gerhard Schneider überbrachten die CDU-Spende über 700 Euro an Andreas Tripp und seine behinderten Mitarbeiter Klaus Maurer, Erika Holzapf
Der Allendorfer Bürgermeister Claus Junghenn und die CDU-Vertreter Dirk Hofmann, Kurt Kramer, Torsten Hirt und Gerhard Schneider überbrachten die CDU-Spende über 700 Euro an Andreas Tripp und seine behinderten Mitarbeiter Klaus Maurer, Erika Holzapf

Allendorf(Eder). Erfreut war gestern der Gruppenleiter der Lebenshilfe-Werkstatt in der Industriegemeinde, Andreas Tripp. Vertreter des CDU-Gemeindeverbandes und Bürgermeister Claus Junghenn übergaben einen Scheck in Höhe von 700 Euro.

Das Geld stammt aus dem Verkauf von Weihnachtsbäumen auf dem Brunnenplatz im Dezember. Die Allendorfer Christdemokraten organisieren den Verkauf seit vielen Jahren. Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung wird der Reinerlös der Lebenshilfe-Werkstatt in der Kerngemeinde zur Verfügung gestellt.

 

Bürgermeister Claus Junghenn, CDU-Gemeindeverbandschef Dirk Hofmann, dessen Stellvertreter Kurt Kramer, der auch gleichzeitig Erster Gemeindebeigeordneter ist, Schatzmeister Torsten Hirt und Gerhard Schneider überbrachten die Spende.

Im Dezember waren zum zweiten Mal auf dem Brunnenplatz Weihnachtsbäume und Gestecke sowie erstmals weitere Geschenkartikel verkauft worden. Wie im Vorjahrl unterstützten gewerbliche und private Anbieter der Firmen Weiß und Clemens sowie der Familie Eckel den Verkauf. Die Sparte Damenturnen des SV Allendorf verkaufte Kuchen und Kaffee.

Eine weitere Geldspende kam von der Buchhandlung Jakobi, die einen Stand betrieb. Zusätzliche 50 Euro spendete die CDU-Landtagsfraktion, die einen Baum in Allendorf kaufte. Die Firma Gastronomie-Schmitt unterstütze die Aktion mit der Spende der Erbsensuppe, die mittags ausgeschenkt wurde.

 

Dirk Hofmann bezeichnete die Entscheidung der CDU, den Verkauf vom Gemeindewald auf den Brunnenplatz zu verlagern, als richtig. In früheren Jahren sei je nach Witterung und Bodenverhältnissen die Aktion im Wald nicht unproblematisch gewesen. Auch die Suche nach geeigneten Bäumen vor Ort sei manchmal schwierig gewesen. Er dankte allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung. Auch in den kommenden Jahren werde die CDU die Aktion wohl auf dem Brunnenplatz organisieren, wo eine angenehme Atmosphäre wie bei einem Weihnachtsmarkt geherrscht habe. Vorgesehen als nächster Termin ist der 11.Dezember 2010.

 

Das gespendete Geld wird nach den Worten von Andreas Tripp verwendet für die Finanzierung eines neuen Gartenhäuschens und für einen Gruppenausflug.