News 2008


600 Euro für die Lebenshilfe Allendorf

Claus Junghenn und die CDU-Vertreter Kurt Kramer (3.v.r.) und Torsten Hirt (2.v.r.) überbrachten die CDU-Spende über 600 Euro an Andreas Tripp und seine behinderten Mitarbeiter, Bernd Clemens, Thomas Weiß sowie Karl-Heinz und Sabine Eckel
Claus Junghenn und die CDU-Vertreter Kurt Kramer (3.v.r.) und Torsten Hirt (2.v.r.) überbrachten die CDU-Spende über 600 Euro an Andreas Tripp und seine behinderten Mitarbeiter, Bernd Clemens, Thomas Weiß sowie Karl-Heinz und Sabine Eckel

ALLENDORF (EDER) (ied). Erfreut war gestern der Gruppenleiter der Lebenshilfe-Werkstatt in der Industriegemeinde, Andreas Tripp. Vertreter des CDU-Gemeindeverbandes und Bürgermeister Claus Junghenn übergaben einen Scheck in Höhe von 600 Euro.

Das Geld stammt aus dem Verkauf von Weihnachtsbäumen auf dem Brunnenplatz eine Woche zuvor. Die Allendorfer Christdemokraten organisieren den Verkauf seit vielen Jahren. Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung wird der Reinerlös der Lebenshilfe-Werkstatt in der Kerngemeinde zur Verfügung gestellt.

 

Bürgermeister Claus Junghenn, der stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende Kurt Kramer, der auch gleichzeitig Erster Gemeindebeigeordneter ist, und CDU-Schatzmeister Torsten Hirt überbrachten Tripp und seinen behinderten Mitarbeitern die Spende. Aus den Händen Kramers nahm Werkstattleiter Tripp außer dem echten Scheck auch einen überdimensionalen symbolischen Scheck entgegen. Dieser ist für die Pinnwand der Werkstatt bestimmt, wo bereits viele Schecks der CDU mit Beträgen von zusammen annähernd 20000 Euro hängen.

Am Samstag vor einer Woche waren erstmalig auf dem Brunnenplatz im Dorfzentrum etwa 80 Weihnachtsbäume un deine ganze Reihe von Gestecken verkauft worden. Ebenfalls zum ersten Mal unterstützten drei gewerbliche und private Anbieter der Firmen Weiß und Clemens sowie der Familie Eckel den Verkauf. Der Erlös aus der Verkaufsaktion wurde aufgestockt durch einige private Spenden. Die Spende konnte somit von 400 Euro (in 2007) auf 600 Euro gesteigert werden.

 

Kramer bezeichnete die Entscheidung der CDU, den Verkauf vom Gemeindewald auf den Brunnenplatz zu verlagern, als richtig. In früheren Jahren sei je nach Witterung und Bodenverhältnissen die Aktion im Wald nicht unproblematisch gewesen. Auch die Suche nach geeigneten Bäumen vor Ort sei manchmal schwierig gewesen. Kramer dankte für die tatkräftige Unterstützung seitens der drei Anbieter und der Gastronomie-Firma Schmitt. Auch in den kommenden Jahren werde die CDU die Aktion wohl auf dem Brunnenplatz organisieren, wo eine angenehme Atmosphäre wie bei einem Weihnachtsmarkt geherrscht habe.

 

Das gespendete Geld kann die Lebenshilfe nach den Worten von Andreas Tripp sehr gut gebrauchen. Es soll für die Finanzierung von Ausflügen oder Theaterbesuchen für die Mitarbeiter verwendet werden.

 

Text und Foto wurden von Erwin Strieder zur Verfügung gestellt!


CDU favorisiert "schlafende Ampel"

Das Thema Schulwegesicherheit wurde in diesem Jahr bereits mehrfach in der Gemeindevertretung und ihren Gremien ausführlich beraten. Ein von uns eingebrachter Änderungsantrag führte zu folgenden Ergebnissen:

  • Der Landkreis hält an der Einstufung als nicht gefährlicher Schulweg fest und wird somit die Kosten für den Bustransport nicht übernehmen
  • eine Schulwegsicherung durch den Freiwilligen Polizeidienst ist laut Polizei nicht vorgesehen
  • die Initiative zum Einsatz von Schülerlotsen muss von der Schule ausgehen
  • die geforderten Verkehrszeichen „Fußgänger“ wurden bereits aufgestellt

Diese vom Gemeindevorstand vorgelegten Ergebnisse haben uns dazu veranlasst, die Einrichtung eines Bustransportes für die Schülerinnen und Schüler vom Wohngebiet Homberg zur Mittelpunktschule zu beantragen. Die Kosten sollten von der Gemeinde getragen werden.

Während einer Bürgerversammlung am 22. Oktober wurde deutlich, dass ein Bustransport, für die Schulkinder vom Wohngebiet Homberg zur Allendorfer Schule, von den Eltern nicht gewünscht wird. Vielmehr geht es den Bürgerinnen und Bürgern des Wohngebietes Homberg darum, eine Lösung zu finden, die es allen Bewohnern des Wohngebietes ermöglicht, die viel befahrene Bundesstraße 236 sicher zu überqueren.

 

Nach Auffassung der CDU stellt eine sogenannte „schlafende Ampel“ die beste Lösung dar. Bürgermeister Junghenn wurde in der Gemeindevertretersitzung am 5. November beauftragt, die Installationsmöglichkeit einer solchen Ampel am alten Zugang zum Wohngebiet Homberg in Höhe des Allendorfer Friedhofs prüfen zu lassen. Da der Bürgermeister bereits während der vorangegangenen Diskussionen zu diesem Thema immer wieder bekräftigte, der Kreisverkehr sei aus seiner Sicht nicht gefährlich und eine Ampel würde nicht genehmigt, forderten Vertreter aller Fraktionen in der Gemeindevertretung den Bürgermeister auf, sich doch vehement und mit Leidenschaft für die Installation einer solchen Ampel einsetzen.

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Schulwegsicherheit
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CDU will Ortskerne beleben: "Förderprogramm offensiv bewerben"

Um einer Verödung unserer Ortskerne entgegenzuwirken, wollen wir Anreize schaffen um das Wohnen und Leben mitten im Dorf attraktiver zu machen. Attraktiver für junge Familien und Senioren die Seite an Seite miteinander leben.

Die Gemeindevertretung hat aufgrund unseres Antrages vom 05. Februar letzten Jahres den Gemeindevorstand beauftragt, ein Förderprogramm zur Belebung unserer Ortskerne zu erarbeiten.

 

Die nun vorgelegten „Richtlinien zur Aktivierung der Kernbereiche in der Gemeinde Allendorf (Eder)“ sind nach unserer Auffassung ein erster Schritt in die richtige Richtung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Beratungsleistungen von einem Architekten erhalten.

Für uns nur ein erster Schritt, weil wir glauben, dass es durchaus größeren Anstrengungen bedarf um einer Verödung unserer Ortskerne entgegenzuwirken. In der Zukunft müssen hier sicherlich größere finanzielle Anreize für Interessierte geschaffen werden. Deshalb ist es sicherlich sinnvoll, nach einem Jahr ein Resümee zu ziehen, wie oft die Beratungsleistungen in Anspruch genommen wurden.

 

Eines sollten wir jedoch unbedingt vermeiden, nämlich dass wir uns zurücklehnen nach dem Motto na ja da haben wir mal eine Richtlinie verabschiedet, mal sehen wer sich so meldet. Und dann verschwindet sie in irgendwelchen Ordnern und keiner kümmert sich mehr drum. Deshalb appelliere ich ausdrücklich an den Gemeindevorstand, dafür zu sorgen, dass dieses Förderprogramm offensiv beworben wird. Zum Beispiel durch einen Flyer und durch regelmäßige Anzeigen in den örtlichen Tageszeitungen. Die CDU wird dieses Thema auch weiterhin im Auge behalten und dafür sorgen, dass es nicht in Vergessenheit gerät.

 

Auf der Homepage der Gemeinde sollte eine „Dorfbörse: Leben im Ortskern“ eingerichtet werden. Hier sollten sich Interessenten über freie Baugrundstücke, sowie über Häuser, die zum Verkauf angeboten werden informieren können. Nach meinen Informationen ist dieser Punkt noch nicht umgesetzt worden. Ich bitte den Bürgermeister dies zu veranlassen. Wir werden den vorliegenden „Richtlinien zur Aktivierung der Kernbereiche in der Gemeinde Allendorf (Eder)“ als ersten Schritt zur Belebung unserer Ortskerne zustimmen.

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Antrag Ortskernförderprogramm
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CDU beantragt Neugestaltung der Teichanlage im "Naherholungsgebiet Niedernbach"

Die Teichanlage im „Naherholungsgebiet Niedernbach“ befindet sich in einem unansehnlichen Zustand. Nimmt man unseren Gemeinde-Prospekt zur Hand, der auch schon in die Jahre gekommen ist, sieht man wie gut sich damals der Teich in die kleine Parkanlage integriert hat.

 

Mittlerweile ist er durch hohe Büsche und Bäume nicht mehr einsehbar und dient allenfalls als Müllablagerungsstätte und letzte Station für Aquarienfische. Durch eine Neugestaltung der Teichanlage könnte die Parkanlage weiter aufgewertet werden und zum längeren verweilen einladen. Um Kosten zu sparen, sollen die Vorschläge vom gemeindlichen Bauamt erarbeitet werden und die Arbeiten vom Bauhof ausgeführt werden. Die Vorschläge sollen dem Haupt- und Finanzausschuss, dem Bau- und Wirtschaftsausschuss sowie dem Ortsbeirat Allendorf zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

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Antrag Neugestaltung Teichanlage
antrag_teichanlage_niedernbach.pdf
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BLA/FDP sollte Kirchturmdenken ablegen - Unsachliche Äußerungen und Unwahrheiten bringen uns nicht weiter

Nach wie vor seien CDU und BLO der Überzeugung, dass der Schulweg vom Wohngebiet Homberg zur Mittelpunktschule keineswegs ungefährlich sei. Um die Verkehrssicherheit im Bereich des Kreisverkehrs auf der Bundesstraße 236 weiter zu erhöhen, habe man neben einem Bustransport auch den Einsatz des freiwilligen Polizeidienstes, den Einsatz von Schülerlotsen und eine ausreichende Beschilderung die die Autofahrer auf die Schulkinder aufmerksam macht durch den Gemeindevorstand prüfen lassen. Zudem sei auch der BLA/FDP Vorschlag für erneute Verhandlungen mit dem Landkreis zur Einstufung des Schulweges als gefährlicher Schulweg in den Änderungsantrag mit eingeflossen. Bei einer Einstufung als gefährlicher Schulweg, wären die Schülerbeförderungskosten vom Landkreis zu übernehmen.

 

Allerdings habe man die von der BLA/FDP geforderte Kostenbeteiligung der betroffenen Eltern an den Schülerbeförderungskosten aus dem ursprünglichen Antrag gestrichen. Davon wären auch die Eltern aus Battenfeld und Rennertehausen betroffen gewesen. Die Aufregung führender BLA/FDP Politiker könnten deshalb beide Fraktionen nicht nachvollziehen, kommentierten die CDU und BLO Fraktionsvorsitzenden Dirk Hofmann und Erich Hirt einen Presseartikel der Bürgerliste Allendorf vom 23. September.

 

„Fakt ist: Der Landkreis hält an der Einstufung als nicht gefährlicher Schulweg fest und wird somit die Kosten für den Bustransport nicht übernehmen. Eine Schulwegsicherung durch den Freiwilligen Polizeidienst ist laut Polizei nicht vorgesehen und die Initiative zum Einsatz von Schülerlotsen muss von der Schule ausgehen. Diese vom Gemeindevorstand jetzt vorgelegten Ergebnisse haben uns dazu veranlasst, die Einrichtung eines Bustransportes für die Schülerinnen und Schüler vom Wohngebiet Homberg zur Mittelpunktschule zu beantragen. Die Kosten sollen von der Gemeinde getragen werden. Inzwischen sind die geforderten Verkehrszeichen „Fußgänger“ aufgestellt worden. Von einem Sinneswandel, wie ihn der Beigeordnete Pfuhl unterstellt, kann also keine Rede sein“, sagte Dirk Hofmann.

 

„Da der Vorsitzende der Gemeindevertretung angekündigt hat im Oktober eine Bürgerversammlung unter anderem zum Thema Schulwegesicherheit einzuberufen, haben wir uns entschlossen, die Ergebnisse der Versammlung abzuwarten und unseren Antrag bis zur Oktobersitzung der Gemeindevertretung zurückzustellen“, so Hofmann weiter.

 

„Ein außerparlamentarisches Kontrollgremium in den Ortsteilen, wie von Herrn Pfuhl erdacht ist mir nicht bekannt. Das außerparlamentarische Kontrollgremium das ich kenne, sind alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde denen wir verpflichtet sind. Für die politische Kultur in unserer Gemeinde wäre es besser, wenn die BLA/FDP endlich ihre Profilneurose und ihr Kirchturmdenken ablegt und damit beginnt eine verantwortungsvolle Politik für unsere Gemeinde zu machen. Wenn der Landkreis schon nichts unternimmt, dann sollten wenigstens wir etwas unternehmen und uns nicht auf Kosten der Sicherheit unserer Kinder profilieren. Unsachliche Äußerungen und Unwahrheiten bringen uns jedenfalls nicht weiter. Politische Kultur – bei der BLA/FDP offenbar ein Fremdwort“, so Hofmann abschließend.


Unterwegs in Allendorf und Battenfeld - CDU für grundhafte Erneuerung der Ederbrücke am Battenfelder Sportplatz

Zu einem gemeinsamen Rundgang durch Allendorf und Battenfeld trafen sich am vergangenen Freitag Vorstand und Fraktion der Allendorfer Christdemokraten. Auf der Tagesordnung standen eine Besichtigung der Tennishalle in Allendorf, die gesperrte Brücke über die Eder am Sportplatz in Battenfeld und das Naherholungsgebiet „Niedernbach“ gegenüber der Allendorfer Eisdiele.

 

Das Ehepaar Lee hat die Tennishalle im Sportzentrum Allendorf aus Altersgründen geschlossen. Die in 1987 erbaute Halle bot den Tennisspielern der Umgebung die Möglichkeit, auch im Winterhalbjahr ihren Sport auszuüben. Außerdem wird die Halle von den Allendorfer Vereinen zur Ausrichtung der Heimatfeste genutzt. So wurden die Festlichkeiten anlässlich der 900-Jahrfeier von Allendorf hier abgehalten. Dafür wurde der Vorplatz der Halle neu gestaltet und gepflastert. „Aus unserer Sicht sollte die Gemeinde als Eigentümer des Grundstücks, des Bistros und der Nebenräume ein gesteigertes Interesse daran haben, die Halle schnellstmöglich wieder einer Nutzung zuzuführen. Für einen Erwerb der Halle durch die Gemeinde sehen wir aufgrund der angespannten Haushaltslage derzeit allerdings keine Möglichkeit. Für uns wäre es wünschenswert, wenn unter gemeinsamer Regie der ortsansässigen Tennisvereine, sowie der Tennisvereine der umliegenden Gemeinden, in der Halle weiter Tennis gespielt werden könnte. Die Möglichkeit der Wiederaufnahme gerade auch des Kinder- und Jugendspielbetriebes im Winter ist für uns besonders wichtig. Wir hoffen, dass mit der Unterstützung unseres Bürgermeisters schnellstmöglich eine Lösung gefunden wird“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Hofmann während der Besichtigung.

 

Die für den PKW- und landwirtschaftlichen Verkehr gesperrte Brücke über die Eder am Battenfelder Sportplatz war die nächste Station der Kommunalpolitiker. „Nachdem wir uns nun erneut vom schlechten Zustand der Brücke überzeugt haben, werden wir uns für eine grundhafte Erneuerung der Brücke einsetzten. Die Brücke weist erhebliche Mängel auf. Teile des Brückenrandes sind weggebrochen, der eingelassene Betonstahl unter der Brücke löst sich auf und bröckelt ab. Eine Sanierung macht für uns deshalb keinen Sinn. Den von der Gemeinde gestellten Förderantrag beim Land Hessen für eine Wirtschaftswegebrücke werden wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Bei den zu erwartenden hohen Baukosten müssen wir jeder Fördermöglichkeit nachgehen“, sagte der Vorsitzende des Bau- und Wirtschaftsausschusses Gerhard Specht.

 

Zum Abschluss ihres Rundgangs nahmen die CDU Politiker noch die Teichanlage im Naherholungsgebiet „Niedernbach“ gegenüber der Allendorfer Eisdiele in Augenschein. Um die Attraktivität des Naherholungsgebietes zu steigern, sei es notwendig, die Teichanlage neu zu gestalten. Momentan gleiche sie eher einem verschmutzten Tümpel. Außerdem sei der Teich durch die hohen Büsche für Spaziergänger und Besucher der Eisdiele überhaupt nicht einsehbar und würde so nicht wahrgenommen. Nach Ansicht der CDU könnte bereits durch einen Rückschnitt der hohen Büsche, das Ausbaggern des Teiches und befüllen mit neuem Wasser eine Verschönerung der gesamten Anlage erreicht werden. „Wir werden zur Sitzung der Gemeindevertretung im Oktober den Gemeindevorstand beauftragen, ein Konzept für die Neugestaltung der Teichanlage im Naherholungsgebiet „Niedernbach“ zu erarbeiten, dass dann im Ortsbeirat und in den Ausschüssen beraten wird“, so Dirk Hofmann gegenüber unserer Zeitung.


Betreutes Wohnen: Kein weißer Fleck in Waldeck-Frankenberg bleiben

Von Roswitha Stark
Von Roswitha Stark

Wie sie alle wissen geht die demographische Entwicklung auch an Allendorf nicht spurlos vorüber. Auch in Allendorf ist ein hoher Anteil Älterer Menschen zu verzeichnen und diese Zahl wird weiter steigen. Die Hessen-Agentur hat die demografische Entwicklung in Allendorf beleuchtet und prognostiziert, dass bis 2020 in Allendorf ca. 5870 Menschen leben werden und davon 21% = 1233 Personen älter als 65 Jahre sein werden. Senioren werden aber immer jünger und haben Ansprüche an das Leben. Man spricht heute nicht nur vom Ruhestand, sondern auch vom Unruhestand, Oder von den jungen Alten. Noch nie waren die älteren Menschen bei stetig steigender Lebenserwartung so gesund und so aktiv wie heute. Veränderungen in den Altersschichten haben dazu geführt, dass es viele unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse gibt.

 

Selbständigkeit bis in hohe Alter wünscht sich die eine Gruppe Senioren. Möglichst früh möchte man sich ein altengerechtes Umfeld schaffen. Doch nicht immer ist die eigene Wohnung barrierefrei umzugestalten und so überlegt man sich evtl. noch einmal umzuziehen, nämlich in eine altengerechte Wohnung, mit einem ambulanten Dienstleistungszentrum zur Betreuung, wenn man Hilfe braucht. So eine Wohnanlage in der eigenen Kommune und man könnte in seiner vertrauten Heimatgemeinde bleiben, davon träumen sicher sehr viele Senioren. Das beste Beispiel ist Bromskirchen. Dort wird z.Zt. eine Wohnanlage mit 8 Wohnungen für betreutes Wohnen vom DRK gebaut. Bisher gibt es aber schon 12 Interessenten.

 

Es ist eine Herausforderung an eine familienfreundliche Kommune, den Senioren entsprechende Angebote zu machen. Mit der Einrichtung, Bündnis für Familie hat auch Allendorf einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Der Seniorenbeirat hat sich mit der Situation der Senioren in Allendorf befasst und auch einige Freizeitangebote eingerichtet. Die Ergänzung wäre eine Wohnanlage für betreutes Wohnen. Deshalb haben sich meine Fraktion und die Fraktion BLO den heutigen Antrag auf die Tagesordnung stellen lassen. Wir möchten, dass der Gemeindevorstand die Möglichkeit einer solchen Einrichtung prüft und ein Konzept den Ausschüssen und dem Seniorenbeirat vorlegt.

 

Tagespflege für Senioren - Eine weitere Gruppe sind Senioren oder Pflegefälle, die auf Hilfe und Zuwendung anderer Menschen angewiesen sind. Um diese Menschen wurde sich bisher wenig gekümmert. Doch jemanden zu pflegen ist nicht selten eine enorme Belastung. Das erfordert sehr viel Kraft und Zeit. Und doch ist es für viele Betroffene nach wie vor unvorstellbar, ihren Angehörigen in ein Alten – und Pflegeheim abzugeben.

Heimplätze sind aber manchmal nur die einzige Möglichkeit, wenn Beruf und Familie miteinander verknüpft werden müssen. Da kann eine Tagespflege die Lösung sein. Der oder die zu Betreuende wird morgens in eine Tagespflege abgegeben oder von der Tagespflege um eine bestimmte Uhrzeit abgeholt, tagsüber mit anderen Senioren zusammen betreut und abends wieder in ihre gewohnte Umgebung gebracht. So etwas gibt es in Goddelsheim, in Rosenthal und vereinzelt in Battenberg. Auch für diese Situation beauftragen wir die Gemeinde Kontakte z.B. mit dem DRK oder einem freien Träger aufzunehmen und anzuregen, eine solche Begegnungsstätte in Allendorf einzurichten. Vielleicht ist solch ein Seniorenzentrum auch für einen amtierenden Arzt interessant. Auf keinen Fall möchten wir in der Seniorenbetreuung weiterhin ein weißer Fleck in Waldeck-Frankenberg bleiben. Ich bitte Sie deshalb diesem Antrag zuzustimmen.

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Antrag Tagespflegeeinrichtung
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CDU Sommerwanderung nach Haine

Zu einer Sommerwanderung trafen sich Mitglieder der Allendorfer CDU am letzten Samstag. Die Wanderung führte die Christdemokraten über „Bennighausen“ nach Haine.

 

Während einer Rast am alten Kirchenstumpf von Bennighausen informierten sich die Wanderer über die Geschichte der Wüstung. Dann ging es weiter zur Grillhütte auf der Bleiche in Haine, wo man bei einem gemütlichen Beisammensein den Tag ausklingen ließ. Mit dabei war auch die ehemalige Landtagsabgeordnete und neu gewählte Beisitzerin im Landesvorstand der hessischen CDU, Claudia Ravensburg aus Bad Wildungen.

 

Auch der Bundestagsabgeordnete und verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Bernd Siebert ließ es sich nicht nehmen, in Haine vorbeizuschauen.


Schulweg vom Homberg zur Schule am Goldberg soll sicherer werden

Von Roswitha Stark
Von Roswitha Stark

Die Allendorfer Gemeindevertretung hat am 15. Mai einen Änderungsantrag der CDU-Fraktion beschlossen, mit dem der Gemeindevorstand beauftragt wird, sich dafür einzusetzen, dass der Schulweg vom Homberg als gefährlicher Schulweg eingestuft wird. Außerdem soll der Gemeindevorstand alle anderen Möglichkeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf diesem Schulweg prüfen. Dazu gehören ein Bustransport, der Einsatz des freiwilligen Polizeidienstes, der Einsatz von Schülerlotsen und eine ausreichende Beschilderung durch die die Autofahrer auf die Schulkinder aufmerksam gemacht werden. Wir finden es gut, wenn sich alle um das Wohl unserer Kinder bemühen, dass ist notwendig und auch richtig. Allerdings sollte man sich die jetzige Situation noch einmal verdeutlichen.

 

Nach § 161 des Hessischen Schulgesetzes ist die Schülerbeförderung für die Jahrgangsstufen 1 – 10 eine Pflichtaufgabe der Schulträger. Denn während dieser Zeit ist sicherzustellen, dass es allen Schülern ermöglicht wird, die in diesen Stufen möglichen Abschlüsse ohne finanzielle Aufwendungen zu erreichen. Nach dem Gesetz ist eine Beförderung zur Schule dann notwendig, wenn die kürzeste Wegstrecke zwischen Wohnung und Schule für Schülerinnen und Schüler der Grundschule mehr als zwei Kilometer und für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe mehr als drei Kilometer beträgt.

 

Die Träger der Schülerbeförderung müssen über die Beförderungsart entscheiden. Bei dieser Entscheidung sind die zumutbaren Bedingungen, die Interessen des Gesamtverkehrs und der Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. Vorrangig haben die Schülerinnen und Schüler öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

 

Ist dies nicht möglich oder nicht zumutbar, können Schulbusse eingesetzt werden oder die Kosten für die Benutzung privater PKW erstattet werden, wenn der Einsatz eines Schulbusses wirtschaftlich nicht vertretbar ist. In Allendorf werden zwischen den Ortsteilen und der Grundschule die zwei Kilometer knapp erreicht. Der Landkreis als Schulträger übernimmt daher die Kosten für die Schülerbeförderung dieser Grundschüler. Dort, wo die zwei Kilometer nicht erreicht werden, müssen die Kinder zu Fuß zur Schule gehen so z.B. von der Bahnhofstraße, dem Riedweg oder vom Wohngebiet Homberg.

 

Da der Weg zwischen den Ortsteilen und Hauptschule keine drei Kilometer beträgt, müssten die Hauptschüler ebenfalls zu Fuß gehen. Deshalb hat die Gemeinde seinerzeit beschlossen, diese Kosten zu tragen. Für das Jahr 2008 belaufen sich die Kosten auf 9530,- €. Wenn nun ein Bustransfer vom Wohngebiet Am Homberg zur Mittelpunktschule eingerichtet werden soll, braucht hier der Kreis nicht eingeschaltet werden sondern es ist einzig und allein Sache der Gemeinde.

 

Der Schulweg vom Wohngebiet Am Homberg zur Mittelpunktschule ist nur über den Kreisel am Homberg möglich. Dieser Schulweg ist aber von dem Gemeindevorstand als nicht gefährlich eingestuft worden. So lautet jedenfalls die Stellungnahme des Gemeindevorstandes vom 13.07.2007 an den Kreisausschuss Waldeck-Frankenberg. Wörtlich heißt es: „Insgesamt schätzen wir die Sicherheit der Schulwege im Gemeindegebiet als hoch ein, auch weil mit dem Bau von Umgehungsstraßen der Durchgangsverkehr aus der Ortslage heraus genommen wurde.“

 

Die CDU betrachtet diesen Schulweg aber keineswegs als ungefährlich. Die Kinder überqueren die B 236, die Schulstraße, die Lohwiese, den Goldberg und den Holzweg. Hinzu kommt, dass weder an der Bundesstraße noch an den Übergängen die Autofahrer auf Kinder hingewiesen werden. Erst am Holzweg gibt es einen Hinweis, dass es sich um einen Schulweg handelt. Unser gemeinsames Ziel muss sein, einen möglichst sicheren Schulweg zu schaffen. Wir wollen familienfreundliche Kommune sein, also müssen wir uns für unsere Kinder stark machen.

Wir bitten daher den Gemeindevorstand zu prüfen mit welchem Betrag wird die Gemeinde durch diesen Bustransfer zusätzlich belastet? Ist der Einsatz vom freiwilligen Polizeidienst oder Hilfspolizei als Schülerbegleitung möglich? Ist der Einsatz von ehrenamtlichen Schülerlotsen z.B. Eltern möglich? Die Forderung der BLA/FDP nach einer Kostenbeteiligung der Eltern an einem Bustransfer lehnen wir ab.

 

Das einfachste wäre, wenn Eltern, Erzieherinnen der Kita oder die Polizeikräfte die Kinder an die Hand nehmen und mit ihnen den Schulweg abgehen. Ziel muss es ja schließlich sein, dass die Kinder als Verkehrsteilnehmer die Regeln und Gefahren kennen lernen, um später auch rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer werden zu können. Wir bitten, dem Ausschuss Jugend, Sport und Kultur und dem Finanzausschuss in der nächsten Sitzung eine detaillierte Kostenschätzung vorzulegen damit dann über die weitere Vorgehensweise entschieden werden kann.

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Änderungsantrag Schulwegsicherheit
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CDU und Jugendclub sammelten Müll

Mitglieder der Allendorfer CDU und des Jugendclubs sammelten am vergangenen Samstag wieder Müll im Gemeindegebiet ein. Auch freiwillige Helfer, unter ihnen auch Bürgermeister Claus Junghenn, sowie zahlreiche Kinder nahmen an der Aktion teil. Die traditionelle Aktion, die von der CDU vor fast zwanzig Jahren ins Leben gerufen wurde, hat mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Gemeinde eingenommen.

 

Aufgeteilt auf drei Traktoren und ausgerüstet mit wetterfester Kleidung, Handschuhen und Müllsäcken wurde dann weggeworfener Müll eingesammelt. Die Menge an Müll, der einfach in der Landschaft abgeladen werde sei zwar gegenüber den letzten Jahren zurückgegangen, allerdings gebe es immer noch bestimmte Plätze, wo einfach Müll abgeladen oder liegengelassen würde. An den Kreuzungen der größeren Straßen, im Gewerbegebiet "Im Ried" und bei den Sportanlagen sei sehr viel Abfall gefunden worden. Die drei Wagen seien komplett mit Müll und Unrat gefüllt gewesen. Gefunden wurde unter anderem einige wenige Reifen, Stacheldraht, Metall, eine Batterie, Altöl, Papiermüll, Folien und viele Flaschen. Dosen und Flaschen mit Pfand wurden jedoch nur wenige gefunden. Ärgerlich sei es, dass sogar im Biotop am Flugplatz Abfall gefunden würde, resümierten die Teilnehmer.

 

Nach zweieinhalbstündiger Arbeit wurde der gesammelte Müll dann am Bauhof der Gemeinde abgeladen. Anschließend waren alle Helfer zu einem deftigen Imbiss in den Räumen des Jugendclubs eingeladen.


Einkaufszentrum Battenfeld positiv weiterentwickeln - CDU und BLO führen Informationsgespräch mit Gewerbeverein

Zu einem Informationsgespräch trafen sich am vergangenen Samstag die Mitglieder der CDU-und BLO-Fraktion gemeinsam mit Tanja Schiemann und Uwe Henkel als Vertreter des Gewerbevereins im Einkaufszentrum Battenfeld. Während eines Rundgangs durch das Einkaufszentrum besichtigten die Kommunalpolitiker unter Führung des Firmenchefs Uwe Henkel die erweiterten und umgebauten Geschäftsräume der Firma Henkel Heimdecor. Der 420 Quadratmeter große Neubau des Fachgeschäfts für Malerarbeiten und Raumausstattung bietet den Kunden die Möglichkeit, sich noch umfassender über die Gestaltung von Wänden, Decken und Fußböden zu informieren. Insgesamt stehen durch die Erweiterung 1000 quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung. Auch die Gardinen-Sparte, die bisher noch im Riedweg in Allendorf ansässig war, ist jetzt in dem neuen Gebäude untergebracht. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen fünfzehn Mitarbeiter. Für dieses Jahr ist auch, wie in den vergangenen Jahren die Einstellung eines Auszubildenden geplant. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Hofmann machte deutlich, wie wichtig gerade der Mittelstand für die deutsche Wirtschaft sei. „99,7 Prozent aller Betriebe zählen zum Mittelstand, 71 Prozent aller Arbeitnehmer sind in mittelständischen Betrieben beschäftigt, 83 Prozent aller Auszubildenden finden hier eine Lehrstelle, 41 Prozent des Umsatzes der gesamten Wirtschaft werden in diesem Bereich erzielt und 44 Prozent aller Investitionen der Wirtschaft führen mittelständische Unternehmen durch“, so Hofmann.

 

Nächste Station des Rundgangs war der Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 253/236 in Höhe des Einkaufszentrums. Bereits im Jahr 1997 hatte die CDU den Gemeindevorstand beauftragt, für diese Kreuzung einen Kreisverkehr zu beantragen. Dieser Antrag wurde jedoch vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen abgelehnt. Nun haben sich die Fraktionen von CDU und BLO in einem gemeinsamen Antrag diesem Thema erneut angenommen. „Ein Kreisel würde helfen, den Unfallschwerpunkt zu entschärfen und die hohen Geschwindigkeiten, die dort gefahren werden zu reduzieren. Außerdem möchten wir, dass, wenn ein Kreisel gebaut wird, das Einkaufzentrum daran angebunden wird. Das würde das EKZ Battenfeld weiter aufwerten und für neue Gewerbeansiedlungen attraktiv machen, sowie die Erreichbarkeit verbessern“, so Dirk Hofmann. Auch Tanja Schiemann und Uwe Henkel befürworteten den Bau eines Kreisverkehrs. „Wir wissen um die Bedeutung des EKZ für unsere Gemeinde und die Menschen die hier leben. Deshalb werden wir auch in Zukunft alles tun, um die positive Entwicklung des EKZ weiter voranzutreiben“, sagte Erich Hirt, BLO-Fraktionsvorsitzender. Erste Planungskosten für den Kreisel seien im Haushaltsentwurf 2008 berücksichtigt worden.

Mit Blick auf den geplanten Abriss des alten ALDI-Gebäudes und den Neubau eines LIDL-Marktes zeigten sich Henkel und Schiemann optimistisch. „Wir hoffen, dass nun zügig mit den Bauarbeiten begonnen wird und die Geschäfte im Umfeld durch den neuen Kundenmagneten profitieren werden“, sagte Tanja Schiemann.

 

Bei dem abschließenden Gespräch im „Darmstädter Hof“ in Battenfeld sicherten die Fraktionsvorsitzenden Dirk Hofmann (CDU) und Erich Hirt (BLO) dem Gewerbeverein ihre Unterstützung für Vorhaben zu, die dazu dienen, das EKZ positiv weiterzuentwickeln. Dazu hätten auch der von der CDU initiierte Bau des Rechtsabbiegers auf der Edertalstraße von der Ringstraße zur B 236 und der Ausbau der Otto-Wickenhöfer-Straße (Zufahrt ALDI) beigetragen. Mit Blick auf die geplante Edergalerie in Frankenberg waren sich die Kommunalpolitiker einig, dass es wichtig sei, das EKZ durch neue Gewerbeansiedlungen zu stärken. Dazu müssten die vorhandenen Gewerbeflächen nicht nur offensiv vermarktet, sondern auch strukturelle Rahmenbedingungen durch die Gemeinde Allendorf (Eder) geschaffen werden, die einen Anreiz für Neuansiedlungen bieten.