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Einrichtung eines Jugendparlaments oder Jugendbeirats wird geprüft

Michaela Ackermann, Fraktionsvorsitzende
Michaela Ackermann, Fraktionsvorsitzende

Kinder- und Jugendbeiräte  sind eine Form der Einbeziehung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungen und Prozessen. Diese Beteiligungsformen haben nach Verabschiedung des SGB VIII 1990/91 einen Aufschwung erfahren. ( Wikipedia)

So ist es bei Wikipedia zu lesen.

 

Schon seit länger Zeit beschäftigen wir uns im Ausschuss für Familie, Soziales, Sport und Kultur, mit der Idee einen Jugendbeirat oder ein Jugendparlament ins Leben zu rufen. Wir glauben das Kinder und Jugendliche viel mehr können und sich für viel mehr Dinge interessieren als wir Erwachsenen ihnen zutrauen.

Kinder nehmen schon in der Kita an der Gestaltung ihres Alltages teil. 

 

Gelebte Partizipation von Anfang an. Beteiligung in angemessener und altersgerechter Weise bei kommunal politischen Entscheidungen ist das Ziel. Davon können beide Seiten profitieren, die „Jungen“ und die „ Alten.“ Den eigenen Horizont erweitern, den anderen mit seinen Ideen wertschätzen, Sichtweisen ändern, über seinen eigenen Schatten springen. All das könnte passieren, wenn wir mit Kindern und Jugendlichen zusammen für unsere Gemeinde arbeiten. All das würde uns guttun und eine lebendige Kommunalpolitik kann entstehen. Wir könnten Diskussionen führen die unserer Demokratie beleben.

 

Wir wollen zuerst hören was Kinder und Jugendliche denken, wenn Dinge beschlossen werden die für die Zukunft der nachfolgenden Generationen wichtig sind. Der Jugendbeirat/ Parlament könnte der Politikverdrossenheit von jugendlichen entgegen wirken. Interesse an eigenverantwortlichen Handeln fördern, ehrenamtliche Engagement stärken, Selbstbewusstsein kann sich entwickeln. 

Jeder von uns kennt den Vers aus der Bibel - Wir ernten was wir säen- Vielleicht können wir es auch so sehen. Wir versuchen bei unseren Kindern und Jugendlichen ein politisches Interesse zu wecken und ernten vielleicht einige junge engagierte Ehrenamtliche für unsere Gremien.

 

Im Hinblicke auf die Eingliederung vom Bromskirchen sollten wir vielleicht im Ausschuss gemeinsam beraten. Wir glauben an einen Gewinn für unsere Gemeinde.