Claudia Ravensburg (MdL) besucht Allendorf (Eder)

Vorne im Bild Claudia Ravensburg (MdL), Ortsvorsteher Dirk Hesse und Kurt Kramer mit dem Plan zur Umgestaltung des Dorfplatzes um "Die LInde" in Rennertehausen
Vorne im Bild Claudia Ravensburg (MdL), Ortsvorsteher Dirk Hesse und Kurt Kramer mit dem Plan zur Umgestaltung des Dorfplatzes um "Die LInde" in Rennertehausen

Die drei Ortsteile Haine, Rennertehausen und Battenfeld standen diesmal im Zentrum des Wahlkreistages in der Gemeinde Allendorf.

 

Der Erste Beigeordnete Kurt Kramer (CDU) hatte wieder ein informatives Programm zusammengestellt, das zunächst in den Ortsteil Haine führte. Ortsvorsteherin Silvia Huhn begrüßte die Abgeordnete Claudia Ravensburg und die Mitglieder der CDU in Haine an der neuen Buswendeschleife. Direkt am Ortseingang weg von der Bundesstraße liegt der neue Bushaltepunkt, die den Kindern aus Haine ein sicheres Ein- und Aussteigen in den Schulbus ermöglicht. Nur für die Jüngsten fährt der Kindergartenbus und der Bus für die Grundschulkinder noch dreimal am Tag direkt in die enge Ortslage hinein. Alle anderen Schüler und andere Fahrgäste steigen an der neuen Bushaltestelle ein. Dort befindet sich auch ein verglastes attraktives Buswartehäuschen. Die Gesamtkosten betragen 321.000 Euro, von denen rund 190 000 aus Straßenbaumitteln vom Land gefördert wurden. Trotz der Ferien kam wie gerufen auch schon der erste Bus, so dass sich alle von der Funktionsfähigkeit der Wendeschleife überzeugen konnten, der in Schulzeiten von täglich bis zu 40 Bussen genutzt wird.  

 

Haine wächst weiter, konnte Claudia Ravensburg von Ortsvorsteherin Silvia Huhn erfahren. So werden gegenwärtig im Neubauviertel nicht nur Straßen ausgebaut, sondern weitere Bauplätze befinden sich in Planung. Haine ist mit der Nähe zu Allendorf, aber auch der ruhigen Lage abseits der Bundesstraße weiterhin ein begehrter Wohnort gerade auch für Familien.

 

Nächster Haltepunkt war die Dorflinde in Rennertehausen. Ortsvorsteher Dirk Hesse erläuterte den Gästen den geplanten Umbau des Platzes. Inzwischen ist die Dorflinde, die vermutlich in den 60er Jahren gepflanzt worden ist, kräftig gewachsen. Das gilt gerade auch für die Wurzeln, die rundherum inzwischen das Pflaster gesprengt haben und für die Fußgänger gefährliche Stolperfallen erzeugt haben. Geplant ist nun die Erstellung einer neuen Rundbank mit größerem Radius, um die Wurzeln zu schützen und den Besuchern eine neue attraktive Sitzgelegenheit zu bieten. Nach wie vor ist die Dorflinde in Rennertehausen ein traditioneller Treffpunkt. Auch der Ederauenradweg führt direkt an ihr vorbei. Deshalb machen auch die Radler gern hier eine Pause. Michaela Ackermann und Dirk Hesse wollen für die Neugestaltung des Dorfmittelpunktes neben den Eigenleistungen aus dem Dorf eine Förderung aus dem Programm des Landes Starkes Dorf beantragen. Die bis zu 5000 Euro Fördermittel wären hier sehr willkommen, denn neben der Linde soll auch noch eine Picknickgelegenheit geschaffen werden und ein kleiner Dorfbrunnen mit einer Handpumpe soll den Platz einladend machen. Die Landtagsabgeordnete ist begeistert von der Planung und wird sehr gern für das Projekt in Wiesbaden einsetzen. Auch in Rennertehausen ist ein ganz besonderer Blühstreifen entstanden. Direkt am Ederauenradweg durften die Kindergartenkinder aus der benachbarten Kindertagesstätte selbst mithelfen und sähen. Seither kommen sie regelmäßig vorbei, um zu beobachten, wie die Blühpflanzen wachsen und gedeihen und welche Insekten zu Besuch kommen. Ein tolles Projekt und eine super Idee des Ortsbeirates findet Claudia Ravensburg.

 

In Battenfeld stellten Bürgermeister Klaus Junghenn, Pfarrerin Janina Albrecht und Ortsvorsteher Werner Koch den barrierefreien Anbau an die bestehende Kindertagesstätte vor. Bauherr ist die Gemeinde, Betreiber wird wie bisher die evangelische Kirche sein. Die Gemeinde Allendorf dürfte die im Durchschnitt die jüngste Bevölkerung haben, vermutet Claudia Ravensburg. So berichtet Michaela Ackermann auch von weiter steigender Nachfrage nach Kindergartenplätzen. In Battenfeld entstehen deshalb zwei weitere Gruppen, eine altersgemischte Gruppe mit 25 Plätzen sowie eine Krippengruppe mit 12 Kindern ab einem Altern von einem Jahr. Daneben entstehen großzügige Nebenräume für Schlafmöglichkeiten, Sanitärräume und Garderoben sowie eine Essensausgabe für die Kleinen. Bürgermeister Klaus Junghenn und sein Stellvertreter Kurt Kramer berichten von den Schwierigkeiten den Kostenrahmen von 1,4 Mio. Euro einzuhalten. Aufgrund der Schwierigkeiten bei den Ausschreibungen, um überhaupt Handwerker für die Gewerke zu akzeptablen Konditionen zu finden. Schließlich sind fast alle Handwerker seit Monaten völlig ausgelastet. So wird es leider nicht möglich sein, den Kindergarten bereits zum Kindergartenjahr zu eröffnen. Geplant ist jetzt die Eröffnung für den Herbst. Eltern brauchen sich aber keine Sorgen zu machen, denn für Zwischenlösungen bei der Kinderbetreuung wird gesorgt, betont der Bürgermeister. Abschließend kündigte Claudia Ravensburg an, dass neben der Förderung von Investitionen – der Anbau wird aus Bundesmitteln in Höhe von 320.000 Euro gefördert – sollen die Kitas auch zusätzlich bei den laufenden Kosten unterstützt werden. Gegenwärtig wird die Mittelverwendung für die Unterstützung nach dem Gute Kita-Gesetz zwischen Bund und dem Land Hessen verhandelt, damit im kommenden Jahr für die hessischen Kitas erhebliche zusätzliche Mittel für die Sicherung der Qualität der Kindertagesstätten zur Verfügung stehen. Die Eltern in der Gemeinde Allendorf werden nach den umfangreichen Baumaßnahmen und dem Waldkindergarten ein vorbildliches Angebot für junge Familien machen können, ist Claudia Ravensburg überzeugt.