Allendorfer CDU arbeitet am Klimaschutzkonzept für die Region Ederbergland mit

Wir wollen den Ausbau erneuerbarer Energien, also auch der Windenergie unterstützen und fördern. Dabei wollen wir allerdings nicht in Aktionismus verfallen. Wir wollen ein schlüssiges und effizientes Energiekonzept für unsere Gemeinde entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg dahin mitnehmen. Hierzu sollten alle Formen erneuerbarer Energien auf ihre mögliche Umsetzung in unserer Gemeinde geprüft werden.

Und dazu gehört übrigens, auch wenn es die SPD und der Bürgermeister nicht hören wollen, ein Gebäude- und Energiemanagement für die gemeindeeigenen Gebäude um den CO2 Ausstoß zu reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Unserem Antrag dazu haben beide vor zwei Jahren die Zustimmung versagt. Hätten Sie uns unterstützt wären wir in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien in unserer Gemeinde vielleicht schon ein Stück weiter. Bis heute hat sich hier nichts getan.  

 

Am 24. Mai fand im Bürgerhaus die Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept für die Region Ederbergland statt. Beteiligt sind daran Allendorf, Battenberg, Bromskirchen und Hatzfeld. Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr, die Gesamtkosten betragen 73.482,50 EUR. Die Entwicklung des Konzeptes wird aus Mitteln des Bundesumweltministeriums in Höhe von 44.089,00 EUR bezuschusst.

Hier soll ein bürgernahes Klimaschutzkonzept entstehen. Dazu haben sich drei interkommunale Arbeitsgruppen gebildet:

  • Energetische Gebäudesanierung/Energieberatung
  • Bildung von Genossenschaften
  • Windenergie

Die Arbeitsgruppe Windenergie trifft sich übrigens am 07. September im DGH Bromskirchen. Nach einem Impulsvortrag von Dr. Stefan Bofinger vom Frauenhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik werden Praxisbeispiele vorgestellt und man widmet sich der Frage, welche konkreten Projekte entwickelt werden können. 

 

SPD zieht Antrag zurück

 

Obwohl auch der SPD diese Tatsachen bekannt waren, wurde der Gemeindevertretung zur letzten Sitzung ein Antrag zum Bau von Windkraftanlagen präsentiert. Für die CDU nicht nachvollziehbar. Hier ging es offensichtlich nur um Öffentlichkeitsarbeit für die SPD-Fraktion. "Wir halten ihn momentan für vollkommen überflüssig, da wir aus dem Klimaschutzkonzept die nötigen Informationen erhalten werden, die wir für die Nutzung von Windkraft in unserer Gemeinde benötigen", sagte Dirk Hofmann. Die SPD wollte, dass der Gemeindevorstand nach geeigneten Flächen sucht, sie wollte wenn geeignete Flächen gefunden werden sollten, dass der Gemeindevorstand direkt Verhandlungen mit möglichen Investoren  zur Erstellung von Windkraftanlagen aufnimmt. Aber was die SPD nicht wollte, war eine Bürgerbeteiligung, das ging auch ganz klar aus dem Antrag hervor. Die Bürgerinnen und Bürger sollten vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Da hätten wir von der SPD in Sachen Bürgerbeteiligung mehr erwartet.

 

Das sahen die Genossen dann doch genauso und zogen ihren Antrag zurück.

"Wir werden am Projekt „Klimaschutzkonzept Ederbergland“ weiter mitarbeiten und die Bürgerinnen und Bürger in alle Entscheidungen mit einbinden. Wir sehen dieses Konzept als Chance, unsere Gemeinde in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien weiter voran zu bringen. Warten wir die Ergebnisse der Arbeitsgruppen ab, um dann ein schlüssiges und effizientes Energiekonzept für unsere Gemeinde zu entwickeln. Die Bürgerinnen und Bürger müssen auf dem Weg dahin mitgenommen werden. Dabei werden wir uns auch der Windenergie nicht verschließen. Das ist der richtige Weg. Daran sollte sich auch die SPD beteiligen und nicht in Aktionismus verfallen", so Fraktionsvorsitzender Dirk Hofmann abschließend.