Hessische Landwirtschaftsministerin Lucia Puttrich (MdL) spricht zur Lebensmittelsicherheit und zur Landwirtschaftspolitik

Von links: Der 1. Beigeordnete Kurt Kramer, der CDU Kreisvorsitzende Lutz Klein, Lucia Puttrich, CDU Vorsitzender Dirk Hofmann, die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Heinrich Heidel, Kreislandwirt Fritz Schäfer
Von links: Der 1. Beigeordnete Kurt Kramer, der CDU Kreisvorsitzende Lutz Klein, Lucia Puttrich, CDU Vorsitzender Dirk Hofmann, die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Heinrich Heidel, Kreislandwirt Fritz Schäfer

Einer Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Allendorf (Eder) folgte die Hessische Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz und Ländlichen Raum, Landtagsabgeordnete Lucia Puttrich aus dem Wetteraukreis. Sie sprach vor über 100 Teilnehmern und einer Vielzahl von Landwirten aus Waldeck-Frankenberg u. a. zur aktuellen Landwirtschaftspolitik in Hessen und weiteren Themen wie zum Beispiel die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit für deutsche Verbraucher. Sie setzt dabei vor allem auf den Dialog mit den Vertretern der heimischen Landwirtschaft.

 

Angesichts des jüngsten Skandals um dioxinangereicherte Futtermittel in der Landwirtschaft, hob die Ministerin hervor, dass die Verbraucher sich auf ein funktionierendes Kontrollsystem verlassen können. „Lebensmittelskandale dürfen nicht genutzt werden, um sich parteipolitisch zu profilieren“, so Puttrich. Vielmehr sei eine sachliche Aufklärung der Verbraucher und der Dialog zwischen Landwirtschaft und den Menschen notwendig. Puttrich: „Den Menschen fehlt leider häufig der Bezug zur Landwirtschaft, was teilweise zu einem falschen Bild führt. Daran müssen wir arbeiten.“ Gerade in Hessen sei die Landwirtschaft von hoher Qualität.

 

Zur Thematik der erneuerbaren Energien hob die Ministerin die Bedeutung der Landwirtschaft in diesem Bereich hervor. Sie sieht dabei in Hessen das Potential vor allem bei Biogas und Biomasse. So spreche für die Energie aus Biomasse vor allem in Hessen der große Waldreichtum. Für Landwirte könne hier eine weitere Existenzgrundlage und Erweiterungsmöglichkeit bestehen.

Neben der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg sprachen auch Kreislandwirt Fritz Schäfer und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Allendorf, Kurt Kramer ein Grußwort.