Allendorfer Genossen offenbar sehr frustriert

Der Frust der Allendorfer Genossen, erneut wieder nicht in eine führende politische Rolle gekommen zu sein, muss tief sitzen. Anders kann der Inhalt des Pressebereichtes vom 25.04.2006 in der heimischen Presse nicht gewertet werden, so die beiden Verhandlungsführer Dirk Hofmann(CDU) und Erich Hirt(BLO). Offenbar haben die Verfasser dieses Berichtes bei ihrer Analyse des Wahlergebnisses und des Gespräches mit der BLO außer Acht gelassen, dass eine große Mehrheit der Allendorfer Wählerinnen und Wähler nicht der SPD, sondern der CDU und BLO das Vertrauen geschenkt haben. Damit ist die seit Jahren gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der alten und neuen Kooperationspartner von den Bürgerinnen und Bürger bestätigt und nicht in Zweifel gezogen worden. Dieses Wahlergebnis als Auftrag zur Bildung von neuen Mehrheiten zu sehen, kann verständlicherweise nur einseitig gesehen werden. Trotzdem hat die BLO als stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung auch mit der SPD am 05.04.2006 ein Sondierungsgespräch geführt und anschließend entschieden, die gute Zusammenarbeit mit der CDU fortzusetzen. Das sind ganz normale Vorgänge, die im politischen Alltagsgeschäft sowohl auf Bundes- und Landesebene als auch auf kommunaler Ebene stattfinden. Solche Gespräche, zumal sie einseitig nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt haben, als nicht „erst gemeint“ zu bezeichnen, kann bei objektiver Betrachtung nur aus Sicht der SPD nachvollzogen werden.

 

Basis für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist aber auch, dass man sich über „Schlüsselpositionen“ partnerschaftlich verständigt. 1. Beigeordneter, Vorsitzender der Gemeindevertretung und Ausschussvorsitzende sind daher einvernehmlich von beiden Partnern mit in der Gemeinde Allendorf geachteten und angesehenen Personen besetzt worden. Sowohl BLO als auch CDU legen Wert darauf, dass nicht Personalfragen, sondern vielmehr Sach- und Investitionsvorhaben mit entscheidend für eine Fortsetzung der „Politehe“ waren.

 

Völliges Unverständnis und aus der Luft gegriffen löst bei CDU und BLO die Äußerungen der SPD Vertreter zu den möglichen Mauscheleien im Zusammenhang mit den Ferienspielen aus, die die Arbeit des Ausschusses für Jugend, Sport und Kultur in die öffentliche Kritik gebracht haben soll. Nachdem die neue Gemeindevertretung ihre politische Arbeit aufgenommen hat, würden es CDU und BLO begrüßen, wenn nun auch die SPD-Fraktion so schnell wie möglich wieder zu einem fairen und politisch sachlichen Stil zurückfindet. Dass es in manchen Dingen unterschiedliche Ziele gibt ist verständlich und in einer Gesellschaft mit unterschiedlichen Ansichten auch notwendig. Auch bei unterschiedlicher Betrachtung sollte man sich dennoch mit Respekt und Fairness begegnen.