CDU strebt Runden Tisch für Familie in Allendorf an

Im Rahmen ihres Wahlkreistages in Allendorf besuchte die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg (CDU), gemeinsam mit Mitgliedern des Allendorfer CDU-Gemeindeverbandes die Kindergärten der Großgemeinde Allendorf (Eder) sowie die örtliche Schule am Goldberg.

Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung, heißt es im Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes. Leider ist der Wertemaßstab der Familie nicht mehr so ausgeprägt wie vor einigen Jahrzehnten. Deshalb setzt sich die CDU in Allendorf dafür ein, Eltern und Kinder wieder verstärkt in den Mittelpunkt der Gemeinde zu rücken. Allendorf soll zu einer Kommune werden, wo Familien optimale Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorfinden.

 

Um sich vor Ort ein Bild von dem Angebot für Bildung und Betreuung der Kinder in Allendorf zu machen, stellte Claudia Ravensburg ihren Wahlkreistag in Allendorf (Eder) unter das Motto Kindergärten und Schule. „Familienfreundlichkeit wird mehr und mehr zu einem wichtigen Faktor, ob sich junge Berufstätige in einer Gemeinde niederlassen oder nicht,“ so Ravensburg. Die Abgeordnete besuchte gemeinsam mit dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Dirk Hofmann, weiteren Allendorfer CDU-Mitgliedern sowie in Begleitung von Herrn Pfarrer Becker die drei evangelischen Kindergärten der Gemeinde. „Alle Kindergärten haben sich bereits den Bedürfnissen der Eltern nach längeren Öffnungszeiten angepasst und können die Kinder – einschließlich Mittagessen – bis in den späten Nachmittag betreuen,“ so Roswitha Stark, Kreistagsmitglied der CDU-Allendorf.

 

Im Kindergarten Rennertehausen stellte die Leiterin, Frau Ulrike Amend, das besondere Konzept ihres Kindergartens vor. Im Rahmen des Projekts „Beobachten und Dokumentieren im Kindergarten“ werden für jedes Kind die Entwicklungsprozesse festgehalten. Durch die gezielte Beobachtung eines einzelnen Kindes an einem Tag erhalten die Erzieherinnen wichtige Hinweise für die individuelle Förderung ihrer Kindergartenkinder. Auch im Kindergarten in Battenfeld war die Besuchergruppe beeindruckt von den bereits bestehenden Öffnungszeiten und dem Gesamteindruck der Einrichtung, durch die die Leiterin, Frau Noll, führte. Auch dieser Kindergarten ist voll belegt und zeigt damit die große Akzeptanz durch die Eltern.

Die evangelische Kindertagesstätte „ Die Linspherfische“ in der Kerngemeinde war Anlaufpunkt am Nachmittag. Die mit 100 Plätzen größte Kindertagesstätte der Großgemeinde wurde von der Leiterin, Frau Svetlana Japundza vorgestellt. Neben den langen Öffnungszeiten und der Möglichkeit zum Mittagessen liegt ein Schwerpunkt der Kindertagesstätte in Integrationsmaßnahmen und dem Angebot an Sprachförderung. „Ziel der CDU Allendorf ist es, diese Sprachförderung noch weiter auszubauen und auch für Mütter zu öffnen,“ erläuterte der 1. Beigeordnete Kurt Kramer.

 

Am Nachmittag besuchte die Gruppe zusammen mit der Schulelternbeiratsvorsitzenden Frau Anja Henkel die Allendorfer Schule am Goldberg und konnte mit dem Schulleiter, Herrn Jentzsch und der Konrektorin, Frau Knolle, aktuelle Themen besprechen. Der Schulleiter bestätigte die gute Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten und versicherte, dass aufgrund der Anmeldungen auch im kommenden Schuljahr die Grundschule 3-zügig bleibe und die Hauptschule gesichert sei. Ein Rundgang durch die Räume der Schule machte deutlich, dass die investierten Gelder des Kreises gut angelegt worden sind. Ein schöner Pausenhof ist vorhanden. Den Schülern steht für den Sport eine 1 ½-Felder- Halle zur Verfügung „obwohl die CDU Allendorf gern eine 3-Felder-Turnhalle gesehen hätte,“ so Dirk Hofmann. „Als Ersatz wünschen wir uns ein Spiel- und Sportfeld auf dem Schulgelände,“ so Schulleiter Jentzsch.

 

Der Allendorfer CDU-Fraktionsvorsitzende Schneider versprach, dass sich der Ortsverband für eine weitere Verbesserung der sportlichen Anlagen an der Schule einsetzen werde. Der Wahlkreistag in Allendorf schloss mit einer öffentlichen Präsentation des Bildungs- und Erziehungsplanes des Landes Hessen durch die Landtagsabgeordnete Ravensburg.

 

„Der Bildungs- und Erziehungsplan steckt zur Zeit in der Erprobungsphase und soll langfristig unseren Kindern ab der Geburt eine bessere Förderung und leichtere Übergänge vom Elternhaus in den Kindergarten und von dort in die Grundschule und später in die weiterführende Schule ermöglichen,“ so Ravensburg zur Erläuterung.

 

„In Allendorf sind wir mit unseren flexiblen Betreuungsangeboten auch schon für unter Dreijährige auf dem besten Weg zu einer familienfreundlichen Kommune,“ bekräftigt CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Hofmann. „Darauf wollen wir aufbauen und in der Gemeindevertretung einen Antrag zur Schaffung eines Runden Tisches für Familie in Allendorf einbringen.“