Erklärung zur Bürgermeisterwahl am 10. Juli 2005

Der CDU Gemeindeverband Allendorf (Eder) wird zur Bürgermeisterwahl am 10. Juli keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Die Allendorfer Bürgerinnen und Bürger haben sich in 1999 klar für Claus Junghenn als ihren neuen Bürgermeister entschieden. Diese demokratische Entscheidung, haben wir zu akzeptieren. Wir gehen davon aus, dass Claus Junghenn am 10. Juli 2005 erneut zum Bürgermeister unserer Gemeinde gewählt wird. Die Entscheidung keinen eigenen Kandidaten zu nominieren, ist uns sicher nicht leicht gefallen.

Mit unserem Bürgermeister Robert Amend hatten wir dreißig Jahre lang einen Mann an der Spitze der Verwaltung, der für seine Heimatgemeinde viel bewegt und erreicht hat. Und natürlich ist es auch das Ziel einer politischen Partei in einer Gemeinde den Bürgermeister zu stellen. Zumal wir seit 1977 die stärkste politische Kraft in Allendorf (Eder) sind.

 

Ein neuer Bürgermeister würde wieder eine Einarbeitungsphase benötigen, die wertvolle Zeit verschlingen würde. Die lange Amtszeit von Robert Amend hat gezeigt, dass eine gewisse Kontinuität einer Gemeinde nicht schadet, sondern eher nützt. Weil wir im Sinne unseres Wählerauftrages zum Wohle unserer Heimatgemeinde mit beitragen wollen, haben wir uns so entschieden.

 

In der Zusammenarbeit mit Claus Junghenn ist es in den vergangenen fünf Jahren in Sachfragen gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten gekommen. Wir zeigen in Sachfragen unser klares Profil und setzen uns natürlich für eine zeitnahe Umsetzung unserer Anträge ein. Der Ausbau des alten Bahndamms oberhalb der Kämmersmühle zum Rad- und Wirtschaftsweg und die Anträge für ein kinderfreundlicheres Allendorf (Familien zahlen für das zweite und dritte Kind im Kindergarten keine Beiträge mehr) sind Beispiele dafür. Auch weiterhin werden wir uns für ein familienfreundlicheres Allendorf (Eder) einsetzen. Das Thema Familie wird für uns eine tragende Rolle im Kommunalwahlkampf 2006 spielen.

Weiter werden wir uns stark machen für eine Verbesserung der Situation im Einkaufszentrum Battenfeld, wo durch die Schließung zahlreicher Läden eine Verödung droht. Zu diesen Themen hoffen wir auf die nachhaltige Unterstützung des Bürgermeisters. Zum Wohl und Fortschritt unserer Heimatgemeinde werden wir die Arbeit von Claus Junghenn auch weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten.