MdB Schauerte zu Gast bei Viessmann

Hartmut Schauerte, CDU-Bundestagsabgeordneter und mittelstandspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, besuchte die Viessmann Werke in Allendorf (Eder). Begleitet wurde Hartmut Schauerte unter anderem von MdL Claudia Ravensburg, dem CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Christoph Butterweck, der Kreistagsabgeordneten Roswitha Stark und Dirk Hofmann, dem Vorsitzenden der CDU Allendorf.

 

Schauerte informierte sich im Viessmann Zentrum über moderne, umweltschonende und energiesparende Heiztechnik und erhielt im Unternehmensmuseum „Via Temporis“ einen Einblick in die Firmengeschichte. Nach einem Rundgang durch die Produktion und das internationale Warenverteilzentrum des Unternehmens erörterte er mit Dr. Martin Viessmann die aktuelle Situation des Wirtschaftsstandorts Deutschland unter den Bedingungen der fortschreitenden Internationalisierung der Wirtschaft. Besonderes Augenmerk widmete man den Herausforderungen, die sich aus der derzeitigen Entwicklung für die mittelständische Wirtschaft ergeben. Der Mittelstand beschäftigt 64 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland und erwirtschaftet mehr als 50 Prozent des Umsatzes unserer Volkswirtschaft.

Er ist daher nicht nur tragende Säule der Wirtschaft, sondern auch soziales und ethisches Rückgrat der Gesellschaft. Mittelständler und ganz besonders Familienunternehmen sorgen darüber hinaus für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft, weil sie nicht in Quartalen, sondern in Generationen denken. Damit der Mittelstand auch als Zukunftsmotor wirken kann, benötigt er Raum für flexibles Handeln, Bedingungen unter denen Leistung sich lohnt und vor allem weniger staatliche Reglementierung.

 

Dr. Viessmann betonte, dass es für ihn als Präsident der IHK Kassel von großem Interesse sei, sich mit Mittelstandspolitikern wie Hartmut Schauerte auszutauschen, um die Arbeit der IHK zur Förderung ihrer Mitgliedsunternehmen noch besser fokussieren zu können. Politik und Wirtschaftsverbände, so war man sich einig, müssten alle zur Verfügung stehenden Kräfte bündeln, um die Wirtschaft dabei zu unterstützen, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurück zu gewinnen.

Ein weiterer Gesprächspunkt war die unbefriedigende Verkehrsinfrastruktur der Region mit dem fehlenden Anschluss an die Fernverkehrswege. Schauerte regte an, innerhalb der heimischen Gremien eine konkrete Planung zur Verbesserung der Situation zu erarbeiten und diese den Entscheidern bei Bund und Ländern vorzulegen. In Olpe, so Schauerte, habe man mit dieser Vorgehensweise gute Erfahrungen gemacht. Der derzeit in Bau befindliche Anschluss der Siegener Stadtautobahn an die A 4/A 45 in Form einer Schnellstraße von Siegen bis Olpe sei auf ein solches Engagement zurückzuführen.