CDU unterwegs in Allendorf

Am Samstag, den 18. Oktober 2003 informierte sich die Allendorfer CDU über den Fortschritt der Baumaßnahmen in der Kerngemeinde.

Zu Beginn des Rundgangs nahmen die Christdemokraten den fast fertiggestellten Hermann-Löns-Weg in Augenschein. Für den Ausbau wurden im Haushalt 2003 539.000,- € bereitgestellt. In Gesprächen mit Anwohnern wurde deutlich, dass die ausgebaute Straße zur Zeit als Rennstrecke genutzt wird. Sogar die noch nicht bepflanzten Baumscheiben seien kein Hindernis langsamer zu fahren. Im Gegenteil, die Raser würden einfach über sie hinwegfahren. Kurt Kramer nutzte im Gespräch mit unserer Zeitung die Gelegenheit, an die Autofahrer zu appelieren, die ausgebaute Straße nicht als Rennstrecke zu nutzen und Rücksicht auf die Anwohner und ihre spielenden Kinder zu nehmen. „Wir werden im Gemeindevorstand darüber reden, wie diese Situation verbessert werden kann kann“. Abschließend betonte Kurt Kramer, dass es richtig gewesen sei, das Verbindungsstück zwischen Hermann-Löns-Weg und Heinrich-Heine-Weg mit auszubauen. „Allerdings sollte der Verbindungsweg durch einen ca. 1 Meter breiten und abgeflachten Bürgersteig zum Friedhof hin verbreitert werden, was leider nicht durchgeführt wurde“, sagte Kramer.

 

Nächste Station der CDU Politiker war der im Bau befindliche Kreisverkehr am „Neubaugebiet Homberg“. „Wir freuen uns, dass die 350.000,- € für den Bau des Kreisels noch im Haushalt 2003 verankert wurden und mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden konnte. Der Bau des Kreisels trägt mit dazu bei, die Verkehrssicherheit am Homberg zu erhöhen. Das sichere Überqueren der vielbefahrenen Bundesstraße 236, vor allem durch Schulkinder, wird so gewährleistet. Nach unseren Informationen wird der Bau des Kreisels im November abgeschlossen sein. Eine Anpassung der zuführenden Gehwege wird vorgenommen“, so der Allendorfer CDU-Vorsitzende Dirk Hofmann.

Weiter führte der Rundgang zur „Freiherr-von-Rotsmann-Straße“. Hier wird zur Zeit ein Teilstück vom Haus Nr. 27 bis zum Abzweig der Straße „In der Hute“ für rund 325.000,- € ausgebaut. Den entsprechenden Antrag hatten die Fraktionen von CDU und BLO in die Gemeindevertretung eingebracht.

 

Zum Abschluss des Rundgangs sahen sich die Christdemokraten noch die Fußgängertreppe zwischen Lohwiese und Kirchstraße an. Die Treppe führt zur Kirche und wird hauptsächlich von Bürgern benutzt, die am Sonntag den Gottesdienst in der Kirche besuchen wollen. Die Kommunalpolitiker waren sich einig, dass die Gemeinde dringend dafür sorgen muss, die Treppe noch vor dem ersten Wintereinbruch wieder auf Vordermann zu bringen, um Unfällen vorzubeugen.